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96dcf655ee78a897799151ac10cf4353_w720_h369_cp missio München - Aktuelles

Menschenrechte: missio warnt vor wachsender Unterdrückung religiöser Minderheiten

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte warnt missio München vor wachsender Unterdrückung von religiösen Minderheiten weltweit. "In Artikel 18 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es, jeder habe das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Leider müssen wir in unseren Partnerländern in Asien und Afrika aber vermehrt miterleben, wie religiöse Minderheiten – sehr oft sind dies Christen – diskriminiert und angegriffen werden“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Mit einem Online-Diskussionsabend (10. Dezember, 19.30 Uhr) richten wir den Blick auf Indien, wo besonders Christen und Muslime regelmäßig Zielscheibe von Angriffen werden.

missio-Partner Furaha Ntasamaye unterstützt mit seinem Simama-Projekt in Tansania Kinder mit Behinderung und deren Familien.

Einsatz für die Integration von Kindern mit Behinderung

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am Freitag (3. Dezember) fordert missio München eine bessere Integration von betroffenen Kindern und Jugendlichen und deren Familien. "Vor allem in vielen Ländern Afrikas und Asiens stehen Mädchen und Jungen mit Behinderung am Rand der Gemeinschaft, werden nicht akzeptiert und oft sogar versteckt", informiert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Uns ist es wichtig, gerade diesen Kindern die Chance auf ein würdevolles und selbstständiges Leben zu ermöglichen. Sie sind wie wir ein Abbild Gottes."

Vergangene Zerstörungen in Tigray an der Grenze zu Äthiopien (Archivbild)

Tigray: Bischof prangert Gräueltaten der äthiopischen Armee an und fordert Untersuchung

Der Bischof der Diözese von Adigrat, Tesfaselassie Medhin, klagt schwere Menschenrechtsverletzungen und Plünderungen der äthiopischen Armee und ausländischer Soldaten in Tigray an. In einer Erklärung im Fernsehen verurteilte der die Gräueltaten und forderte die sofortige friedliche Lösung des Konflikts, bei dem es sich inzwischen um eine humanitäre Krise handele. In den vergangenen Wochen habe sich der Prozess der Zerstörung noch verschlimmert.


Afrikatag 2022 mit dem Fokus auf die Arbeit von Ordensfrauen in der Demokratischen Republik Kongo..

Afrikatag

"Damit sie das Leben haben! (Joh 10, 10) – unter diesem Leitspruch aus dem Johannesevangelium bittet missio München am 6. Januar 2022 in den bayerischen Diözesen und am 9. Januar 2022 im Bistum Speyer um Spenden für die Kirche in Afrika. Im Blickpunkt des Afrikatags 2022 steht die Arbeit einheimischer Ordensleute in der Demokratischen Republik Kongo. Es geht um Frauen und Männer, die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Der Afrikatag wurde 1891 von Papst Leo XIII. eingeführt und ist damit die älteste weltkirchliche Kollekte der Welt. Sie hat ihren Ursprung in Initiativen für den Sklavenfreikauf im 19. Jahrhundert und wird traditionell am 6. Januar gefeiert.



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Drei Kontinente – ein Magazin

missio München ist als internationales Hilfswerk Teil des globalen Netzwerks der katholischen Kirche. Es unterstützt in Afrika, Asien und im Pazifik mehr als 1000 Projekte in 60 Ländern. Das missio magazin berichtet fundiert über Entwicklungen, Hoffnungen, aber auch Rückschläge vor Ort und gibt denen eine Stimme, die sonst oft überhört werden.

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