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Lange Schlangen bei der Nahrungsmittelausgabe vor einer Kirche in der Diözese Wau im Südsudan. Foto: Sebastian Kämpf

Zerbrechlicher Frieden im Südsudan

Vier Monate nach dem Friedensschluss im Südsudan hoffen missio-Partner auf eine dauerhafte Stabilisierung der Lage in dem ostafrikanischen Land.  „Im Gegensatz zu den vorhergehenden Friedensabkommen sind wir inzwischen vorsichtig zuversichtlich“, betont Entwicklungsberater Sebastian Kämpf, der seit fast zehn Jahren als Fachkraft der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) im Südsudan lebt und arbeitet.

Priester Jacob Lompo mit missio-Präsident Huber bei der Grundsteinlegung einer Schule in Burkina Faso.

Sorge über wachsenden Terror in Burkina Faso

Angesichts der angespannten Lage in Burkina Faso ruft missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zum Dialog auf. "Wir müssen diese Region verstärkt in den Blick nehmen, bevor sich der Terror zu einem Flächenbrand ausweitet. Die katholische Kirche vor Ort ist seit Jahren im Dialog mit dem Islam. Das ist eine tragende Säule für das friedliche Zusammenleben der Men­schen. Diese Kräfte müssen wir stärken." Am 1. Januar hatte Burkina Fasos Präsident Kaboré den Ausnahmezustand für das westafrikanische Land ausgerufen.

8594e10dce231b66965c4faef20fec0e_w720_h369_cp missio München - Aktuelles

Afrikatag 2019

missio München ruft zur Kollekte für den Afrikatag 2019 auf. Sie wird in den bayerischen Diözesen und im Bistum Speyer unter dem Leitwort "Damit Sie das Leben haben" (Joh 10,10) gesammelt und kommt Priestern und Ordensfrauen in den bedürftigsten Ländern in Afrika zugute. Im Mittelpunkt der Aktion stehen in diesem Jahr Gambella im äußersten Westen Äthiopiens. Diese Region an der Grenze zum Südsudan war und ist Ziel von Sklaven- und Menschenhändlern.


Afrikatag 2019

Afrikatag 2019

"Damit sie das Leben haben!" (Joh 10, 10)

Unter diesem Leitspruch aus dem Johannesevangelium bittet missio München am 6. Januar 2019 in den bayerischen Diözesen und im Bistum Speyer um Spenden für die Projektpartner in Gambella.

Diese Region im äußersten Westen Äthiopiens – an der Grenze zum Südsudan – war und ist Ziel von Sklavenjägern und Menschenhändlern. Außer von der katholischen Kirche erfahren die Menschen kaum Unterstützung.

Die Kirche kämpft gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen, engagiert sich in der Friedensarbeit zwischen verfeindeten Volksgruppen und setzt sich für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse ein.

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