missio magazin 1-2020

Die erste Ausgabe des missio magazins im neuen Jahr beschäftigt sich mit der Zukunft, mit hoffnungsvollen Entwicklungen und der oft harten Realität, in der es die ersten Schritte zu machen gilt. Lesen Sie in der Reportage "Moderne Himmelsboten" von Barbara Brustlein über den Besuch einer Drohnen-Startrampe in Ruanda und einer Klinik, in der die Luftfracht ankommt. In Togo sieht die Zukunft für Kinder, die ein Handicap tragen oder keine Eltern haben, alles andere als rosig aus. Christian Selbherr begleitete Sr. Rosaline Ekegnon bei ihrer Arbeit im Waisenhaus der Ordensschwestern „Notre Dame de Nazareth“ und erfährt, was den Jungen und Mädchen dort Hoffnung gibt.

"Habe ich die Chance auf eine Zukunft?" ist daher der Titel der Reportage aus dem vernachlässigten Hinterland von Togo. Wer hier zur Welt kommt, hat es ohnehin nicht leicht. Etwa 130 Kinder und Jugendliche leben derzeit im Zentrum „Jean Paul II“ in der Nähe der kleinen Stadt Tohoun. Fast noch einmal so viele sind bei Pflegefamilien untergebracht. Das Waisenhaus der Ordensschwestern ist wie eine Ersatzfamilie für die Kinder. Die Schwestern begleiten die Waisen solange, bis sie selbst ihr Leben in die Hand nehmen können. Immerhin: Einige Organisationen in Togo – darunter die Schwestern – haben es geschafft, den Staat zu mehr Einsatz für benachteiligte Kinder zu bewegen, obwohl die wirtschaftliche Lage in dem westafrikanischen Land weiterhin sehr schwierig ist.

Ob Blutkonserven rechtzeitig eintreffen oder nicht, kann eine Frage des Überlebens sein. Die Titelreportage der missio magazin-Ausgabe 1/2020 heißt nicht umsonst "Moderne Himmelsboten". In Ruanda etwa werden seit 2016 Drohnen zu Lebensrettern. Während in Europa die Auflagen für den Einsatz von Drohnen – auch zu medizinischen Zwecken – streng sind, sehen die Regierungen vieler afrikanischer Länder den Einsatz dieser Technik als Chance für ihre Bevölkerung an. Ruanda, das Wirtschaftswunderland Afrikas, ist so groß wie Rheinland-Pfalz, hat aber eine dreimal so große Bevölkerung. Gerade im dicht besiedelten und hügeligen Ruanda profitieren Kliniken davon, dass Drohnen in kürzester Zeit Strecken zurücklegen, die früher Stunden oder Tage in Anspruch genommen haben. missio magazin-Chefredakteurin Barbara Brustlein war zu Besuch an der Startrampe – und im Hospital Gikonko, das vom deutschen Institut St. Bonifatius getragen wird. Die Drohnen finden ihren Weg dorthin mit Hilfe einer GPS-Einheit, die in der Batterie enthalten ist. Die Anfrage stellt Klinik-Leiterin Dr. Uta Güll via WhatsApp.

In der aktuellen Ausgabe sprechen ein deutscher Arzt und ein senegalesischer Pfleger im Blickwechsel über ihre Arbeit in einem fremden Land. Treffen Sie in der Rubrik Wiedersehen mit... Sara Aelo und Wael Hulou aus Syrien, die beide in Europa ein neues Leben begonnen haben. Lesen Sie ein Interview mit dem Journalisten Stefan Klein von seinen Recherchen über die Terrororganisation Boko Haram sowie viele weitere Berichte und Hintergründe aus der Einen Welt.

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Foto: Jörg Böthling

 

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