edcdc49d80750d57d6fa65829d4042a5_w1170_h600_cp missio München - Das neue missio magazin: Im Spannungsfeld von Entwicklung und Umweltschutz

Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des missio magazins ist die Umweltschutzproblematik, die allzuoft die Kehrseite der Entwicklung darstellt – so auch in Nordostindien und Ruanda. Lesen Sie in der Reportage "Im Plastikwald von Kigali", wie die Recyclingfirma Ecoplastic mit viel Handarbeit und unter gesundheitlich bedenklichen Umständen den Plastikmüll der ostafrikanischen Metropole wiederaufbereitet. In Nordostindien, der Region, die dieses Jahr im Fokus der missio-Aktionen im Monat der Weltmission steht, sind Umwelt und Natur theoretisch durch die nationale Verfassung und entsprechende Gesetze geschützt. Doch die Bevölkerung wächst und die Landflächen werden immer knapper. In diesem Kontext setzen sich im Ökospiritualitätszentrum in Orlong Hada die Franziskaner gegen die Zerstörung der Natur und für nachhaltige Lösungen ein.

Im nordostindischen Bundessstaat Meghalaya befinden sich einige der wenigen verbliebenen Regenwaldgebiete Indiens. Wie vielerorts heißt es dort: Wirtschaftswachstum um jeden Preis, auch auf Kosten der Umwelt. Nach Angaben der Umweltorganisation WWF sind bereits zwei Drittel der Waldflächen verschwunden. Ohne neue Einkommensquellen für die lokale Bevölkerung werden Landrechte billig verscherbelt, Böden ausgelaugt und Bäume für den schnellen Profit abgeholzt. "Lieber eine kleine Kerze anzünden, als sich über die Dunkelheit beklagen." – das ist die Devise, mit der Bruder Collinsius Wanniang den Bewohnern in der ländlich geprägten Umgebung des Zentrums Alternativen für ihren Lebensunterhalt aufzeigt, wie etwa die Produktion von Naturkautschuk. missio magazin-Redakteur Christian Selbherr zeichnet in "Fluch der Entwicklung" das Bild eines Dilemmas zwischen wachsendem Wohlstand und Sozialverträglichkeit einerseits sowie der zunehmenden Gefährdung und Verschmutzung der lange Zeit intakten Natur auf der anderen Seite.

"Im Plastikwald von Kigali", der Titelreportage der missio magazin-Ausgabe 6/2019, besucht Barabara Brustlein Wenceslas Habamungu. Der Chef des Unternehmens Ecoplastic ist ein Mann der ersten Stunde was das Recycling von Plastikabfall in Ruanda angeht. Als erstes Land des Kontinents hat das ostafrikanische Land 2005 ein Verbot von Plastiktüten durchgesetzt. Andere Formen von Plastikverpackung sind jedoch nach wie vor erlaubt. Wie in anderen Staaten auch, haben die Stadtverwaltungen in Ruanda nicht die finanziellen Mittel, um Recyclinghöfe einzurichten. Ecoplastic stößt in diese Lücke und schafft dabei zukunftssichere Arbeitsplätze – auch wenn die Dämpfe der eingesetzten Chemikalien der Gesundheit der Angestellten sicher nicht zuträglich sind.

In der aktuellen Ausgabe stellt der Blickwechsel die Vision zweier Generationen für eine bessere Welt vor. Lesen Sie ein Interview mit dem Schweizer Soziologen Jean Ziegler, der über die menschenunwürdigen Zustände in den Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos berichtet, sowie viele weitere Berichte und Hintergründe über Nordostindien und andere Länder der Einen Welt.

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