6808c3ca187dc7dbbdc9a64728f249bf_w1170_h600_cp missio München - Das neue missio magazin: Kein Krieg und noch kein Frieden

Das neue missio magazin ist da! Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht erneut das westafrikanische Land Senegal, unser Gastland im laufenden Weltmissionsmonat Oktober. In der Titelgeschichte "Kein Krieg und noch kein Frieden“ reisen missio-Redakteur Christian Selbherr und Fotograf Jörg Böthling in die Casamance, den südlich von Gambia gelegenen Teil des Landes. Der Kampf um die Unabhängigkeit der Region gehört zu den vergessenen Konflikten. Die Waffen schweigen zwar zur Zeit, doch die Wunden des Krieges sind noch fast überall zu spüren.

Titel mm 5 2021In der zweiten Reportage "Der Klang der Kora" nimmt uns Barbara Brustlein mit in das Benediktinerkloster Keur Moussa, 50 Kilometer von der senegalesischen Hauptstadt Dakar in Richtung Thiès gelegen. Die Musik hat den Ort weltberühmt gemacht. Die gregorianischen Gesänge der Mönche erklingen dort auf Wolof und Französisch, begleitet von Trommeln, Balafon und Kora, der westafrikanischen Stegharfe.

Außerdem im neuen Heft: Ein Interview Susan Arndt, die sich seit drei Jahrzehnten mit dem Thema Rassismus beschäftigt und überzeugt ist: Koloniale Spuren in der Sprache und struktureller Rassismus in der heutigen Gesellschaft sind eng miteinander verbunden. Die Professorin für englische Sprache an der Universität Bayreuth forscht insbesondere zu westafrikanischer Frauenliteratur, Kritischer Weißseinsforschung und britischer Literatur sowie Sexismus, Diskriminierung, Feminismus und Rassismus.

In einem weiteren Interview hat Christian Selbherr mit Melanie Huml darüber gesprochen, wo nach all dem Wirbel um Viren, Masken, Inzidenzen und Impfstoffe nun die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen. Die bisherige bayerische Gesundheitsministerin ist seit Januar 2021 bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales. In dieser Funktion kümmert sie sich auch um das "Bayerische Afrikapaket", mit dem der Freistaat die Entwicklung in Tunesien, Senegal, Äthiopien und Südafrika fördert. 

Im "Blickwechsel" werden zwei Frauen porträtiert, für die ihre musikalischen Herzensprojekte in einer Männerdomäne zu mehr geworden sind: Franziska Kolb aus Oberbayern revolutioniert als jüngste Harfenbauerin im alpenländischen Raum den Weltmarkt mit neuen Modellen. Die Französin Lisette Biron spielt die westafrikanische Stegharfe Kora – ein Instrument, das einst Männern vorbehalten war – europaweit auf hohem Niveau.

 

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