Rechenschaftsbericht PRIM 2018

Mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen Priestern in der Mission" (PRIM) haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 1,7 Millionen Euro für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gesammelt. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, erhielten damit 8.493 Priester in 23 Ländern eine einmalige Unterhaltshilfe von 200 Euro.

PRIM hilft unter anderem den Diözesen in Nordostindien, für den Unterhalt ihrer Priester aufzukommen. So können sie ihren wichtigen Aufgaben nachgehen: den Menschen zu dienen und das Wort Gottes zu verkünden. Die sprachliche und kulturelle, ethnische und religiöse Vielfalt bestimmt das Zusammenleben ebenso sehr wie Ausgrenzung und Armut. Daher bedeutet Evangelisierung hier, die Frohe Botschaft weiterzugeben, damit Leben wachsen kann.

Auch für Father Justin Kurian aus Assam in Nordostindien bedeutet die Unterstützung durch PRIM eine große Hilfe: "Mit einem Teil der Summe habe ich das Schulgeld für einige Kinder bezahlt sowie mehrere mittellose Familien unterstützt. Den Rest habe ich für meinen persönlichen Unterhalt verwendet."

Um den Priestern in Ländern wie Nordostindien unter die Arme zu greifen, setzen ihre Amtskollegen in Deutschland mit ihrer Spende an die Aktion PRIM ein Zeichen der Verbundenheit. "Die große Solidarität der Geistlichen hierzulande ist ein schöner Beweis für die Verwirklichung des Missionsgedankens. Diesen will Papst Franziskus durch die Ausrufung durch die Ausrufung eines Außerordentlichen Monats der Weltmission im Oktober 2019 besonders ins Gedächtnis rufen", betonten missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und der PRIM-Beauftragte der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland, Dekan Ludwig Waldmüller, mit Verweis auf das diesjährige Motto des WMS "Getauft und gesandt".

 

PRIM ist die Solidaritätsaktion der Priester in Deutschland. Zuständig ist die Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte Deutschlands, die zwei Vertreter in die PRIM-Vergabekonferenz entsendet. In jeder Diözese gibt es einen PRIM-Sprecher aus dem Kreis der Priesterräte. missio betreut die Aktion durch die Verwaltung der Spendengelder und die Prüfung der Anträge der Partner.

Helfen auch Sie Mitbrüdern in Afrika und Asien mit Ihrer Spende für PRIM:

Mit 20 Euro monatlich kann sich ein Priester im Senegal für den Krankheitsfall versichern.
Mit 65 Euro kann ein Priester in Nordostindien im Notfall medizinisch versorgt werden.
Mit 100 Euro pro Jahr kann sich ein Priester in Burkina Faso für das Alter absichern. 

 

Weiterführende Informationen:

 

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