cf0ae5ae93b09dabd8531c52ef6f774c_w1170_h600_cp missio München - Solidarität mit Menschen in Südostafrika

In einer Gedenkfeier hat missio München der Opfer des Zyklons Idai gedacht. Mitarbeiter und Unterstützer des internationalen katholischen Hilfswerks fanden sich zum gemeinsamen Gebet in der missio-Kapelle zusammen. Bildungsreferent Bernd Ziegler rief dabei zur Verbundenheit mit den Opfern in Malawi, Mosambik und Simbabwe auf. "Dazu können großherzige Taten zählen, die Menschen dabei unterstützen, Notlagen zu überwinden. Hier darf Solidarität nie enden."

Eine neue Mentalität der Gemeinschaft müsse nun gelebt werden, denn nur „wer sich für eine gerechte Verteilung der Güter einsetzt, kann langfristig sicherstellen, dass Staaten wie in den Katastrophengebieten in Ostafrika Strukturen aufbauen, die auf solche Umweltkatastrophen gut reagieren können“, mahnte Ziegler in der missio-Hauskapelle, die einzigartige Schnitzkunst aus Malawi beherbergt. Im Südosten Afrikas sind durch den Zyklon Idai und die katastrophalen Überschwemmungen hunderte Menschen ums Leben gekommen.

Kurz nach der Katastrophe hatte sich die malawische Bischofskonferenz an missio München gewandt: "Unter den immensen Überschwemmungen leiden allein in Malawi rund eine halbe Million Menschen. Betroffen ist vor allem die ärmere Bevölkerung, die ohnehin täglich ums Überleben kämpfen muss", schreibt Erzbischof Thomas Msusa, Vorsitzender der Bischofskonferenz von Malawi. "Wenige Wochen vor der Erntezeit, die meist Anfang April beginnt, sind die Felder der Menschen verwüstet. Viele Dörfer – darunter auch kirchliche Einrichtungen – sind komplett zerstört, mehr als 80.000 haben ihr Zuhause verloren. Es fehlt an Unterkünften und Kleidung, aber auch an Nahrung und Medikamenten. Viele sind in dem Chaos nach dem Durchzug des Zyklons Idai von ihren Familienangehörigen getrennt worden."

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: "Das Ausmaß der Zerstörung in Südostafrika übersteigt unsere Vorstellungskraft. Die Schilderungen unserer Projektpartner vor Ort sind dramatisch. Beim Wiederaufbau werden wir unseren langjährigen Partnern zur Seite stehen." missio München steht im engen Kontakt mit seinen Projektpartnern in der Region.

Mehr zur Flutkatastrophe in Südostafrika in unseren Nachrichten.

 

Foto: Sophie Kratzer/missio München

 

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