"Sternenhimmel", Malerin: Ursula Maria Lovis

Noch bis zum 15. Februar 2022 ist die Online-Ausstellung "Bilder für die Seele" der Münchner Künstlerin Ursula Maria Lovis zu sehen. Die engagierte Malerin spendet den Erlös aus dem Verkauf der Bilder an missio München. Zu sehen sind ihre neusten Werke auf der Plattform https://artspaces.kunstmatrix.com.

Ursula LovisDie Münchner Künstlerin Ursula Maria LovisEINEN „KULTURSCHOCK“, so nennt Ursula Maria Lovis ihre erste Reise nach Afrika. „Es hat mich so beeindruckt, wie gastfreundlich die Menschen dort trotz ihrer Armut waren“, erzählt sie. Das war 1973, auf einer Rundreise durch Uganda, Kenia und Tansania. Diese Reise war für sie ein Anstoß, sich für soziale Projekte zu engagieren. Daher unterstützt die freischaffende Künstlerin mit ihrer Arbeit seit Jahren auch missio und organisiert nun eine Spendenausstellung.

Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder kommt missio München zugute. „Ich mache keine großen Ausstellungen mehr“, sagt Ursula Maria Lovis. Das sei ihr inzwischen zu viel Arbeit. Aber ihre vielen Werke möchte sie trotzdem zeigen, und das für einen guten Zweck.

Neben spirituell geprägten Bildern, greift die Künstlerin als Motive immer wieder Landschaften und Menschen in Bewegung auf. Sie „entdeckt malend die Welt“, wie sie es selbst ausdrückt. Viele ihrer Werke strahlen durch Farben Lebensfreude und Energie aus, andere laden zu stiller Kontemplation ein. Immer steht das Leben im Mittelpunkt, und ihre große Liebe zur Kunst ist in allen ihren Bildern spürbar.

IkebanaIkebana, FarbradierungInspiration findet sie oft in der Natur, aber auch in Lyrik, Musik und Tanz. In über fünfzig Jahren als Künstlerin hat sich Ursula Maria Lovis verschiedenste Techniken angeeignet: Zur Malerei kamen so Glasdrucke, PVC-Schnitte, Radierungen, Tuschezeichnungen und ein spezielle Walzentechnik. Zeitweise gehörten auch Bildteppiche, die sie am Hochwebstuhl aus teilweise selbstgefärbter Wolle herstellte, zu ihrem großen künstlerischen Repertoire.

TEXT: NICOLE LAMERS

erschienen im missio magazin 1/2022

­