4bac5aef67cd9ee203643c50586828cc_w1170_h600_cp missio München - Stärken Sie Frauen und Mädchen im Senegal

Vor allem in den ländlichen Gebieten des Senegals ist das Leben oft beschwerlich. 38 Prozent der Menschen vor Ort leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine solide Schul- und Berufsausbildung bleibt insbesondere den Mädchen verwehrt, da viele von ihnen schnell verheiratet werden oder schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Hakha etwa hat es nicht leicht. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und ist Mutter einer kleinen Tochter. Ohne Berufsausbildung verfügt sie über keine geregelten Einkünfte. Wie kann die 27-Jährige ihre Kleine unter diesen schwierigen Umständen großziehen und ausreichend versorgen?

Gott sei Dank ist Schwester Louise Ndione vor Ort. Die 49-Jährige leitet die katholische Ausbildungsstätte „Claire Amitié“ (zu Deutsch: „Wahre Freundschaft “). Dort erhalten 144 junge Frauen, die zum Teil den Anschluss an die Gesellschaft verloren und Schlimmes erlebt haben, die Möglichkeit eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zu absolvieren. Sie lernen kochen, backen, schneidern und werden in Fächern wie Mathematik oder Englisch unterrichtet, damit sie sich später eine berufliche Zukunft aufbauen können.

 Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben

Hakha ist froh, dass der Unterricht nach drei lange Monate, in denen die katholische Ausbildungsstätte aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen war, nun endlich wieder begonnen hat. Sie befindet sich aktuell im dritten Jahr ihrer Berufsausbildung. Die anfallenden Gebühren werden über ein Schulstipendium abgedeckt, das das Ausbildungszentrum an junge Frauen vergibt, die – wie Hakha – aus ärmlichen Verhältnissen stammen. „Wir teilen hier alles“, so Hakha, „Claire Amitié ist meine Familie“. Mit dem wenigen Geld, das ihr dank der kostenlosen Ausbildung bleibt, kann sie ihre Tochter, die kleine Aissata, versorgen.

Seit vergangenem September gehört auch Marie-Thérèse zu den Auszubildenden. Von dem Unterricht ist die 17-Jährige ganz begeistert: „Ich bin glücklich hier“, erzählt sie strahlend. „Mir gefällt es, dass wir hier lernen, richtig zu kochen.“ Einer Sache ist sie gewiss: Später möchte sie sich ihren Lebensunterhalt einmal selbst verdienen können.

„Claire Amitié“ bedeutet für die jungen Frauen die Eintrittskarte in eine selbstbestimmte Zukunft: Die Schülerinnen werden in verschiedenen Fächern unterrichtet und erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Mädchen, die Traumatisches erlebt haben, werden zudem wöchentlich von psychologischem Fachpersonal betreut. Schwester Louise Ndione, die Leiterin der Ausbildungsstätte, erzählt: „Unsere Mission ist es, alle – unabhängig davon, ob ein Mädchen Christin oder Muslima, reich oder arm ist – zu begleiten und zu fördern.“ Dass diese Mission überaus erfolgreich ist, kann ein älterer Nachbar bestätigen. „Claire Amitié besteht in unserem Viertel seit 30 Jahren. Hier gehen unsere Schwestern und Töchter zur Schule. Wir sind sehr dankbar, dass es diese Ausbildungsstätte gibt.“ Und es gibt weitere Erfolgsgeschichten zu verzeichnen: Eine frühere Absolventin gründete vor einigen Jahren ein Unternehmen, das Plastikmüll aufbereitet und wiederverwertet, eine andere ehemalige Schülerin leitet heute erfolgreich einen Kindergarten mit ausgezeichnetem Ruf.

>> Mehr über das Projekt erfahren Sie unter "Bildung ermöglichen".

Gemäß unserem Leitwort zum diesjährigen Weltmissionssonntag bitten wir Sie: Lassen Sie uns nicht müde werden, das Gute zu tun. Bitte unterstützen Sie junge Frauen wie Hakha und Marie-Thérèse darin, ein selbstbestimmtes Leben zu führen! Mit einer Berufsausbildung ermöglichen Sie diesen Frauen ein gesichertes Einkommen und dadurch ein Leben in Würde und Eigenständigkeit.

Unterstützen Sie unsere Projektpartnerinnen und -partner in Senegal. Herzlichen Dank!

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