Für 41 Mobiltelefone benötigt man nur ein Gramm Gold, aber um diese Menge Edelmetall herzustellen, muss man eine Tonne Golderz abbauen. Der Abbau in industriellen Bergwerken und illegalen Minen geschieht oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, besonders in Afrika. Auf diese Zusammenhänge möchte missio München anlässlich der „Woche der Goldhandys“ von 4. bis 11. November 2018 hinweisen. Dazu gibt es jetzt ein umfangreiches Web-Dossier, das unter der Internetadresse http://www.missio-goldhandys.de erreichbar ist.

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: „Viele unserer Produkte haben ihren Ursprung in den Ländern des Südens. Wenn dort unter unwürdigen Bedingungen Rohstoffe abgebaut werden, hat das direkt mit uns zu tun. Die Handy-Aktion ist ein Aufruf, sich darüber bewusst zu werden und aktiv etwas zum Positiven zu verändern."

Zusammen mit dem Kolpingwerk Deutschland, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) wirbt missio darum, ausrangierte Handys zu spenden. Die Geräte werden von der Firma „mobile box“ aus Köln gesammelt und wiederverwertet. Vom Erlös gehen pro Handy zwischen 50 Cent und 1 Euro in Hilfsprojekte von missio, zum Beispiel nach Burkina Faso und in den Kongo.

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