Die zerstörte Grundschule in Zinder/Niger

In Niger ist im Zuge von Unruhen eine Grundschule in der Region Zinder zerstört worden. Die Schulkinder – Christen und Muslime – haben keinen adäquaten Ersatz, weshalb missio München den Wiederaufbau unterstützt.

Niger Grundschule Zinder karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Niger, Zinder
Projektsumme: 201.765 Euro
Dauer: 1 Jahr ab Baubeginn
Zielgruppe: 500 Schülerinnen und Schüler in der Region Zinder
Ziele:
• Zugang zu Bildung für Kinder unterschiedlicher Religionen
• Vermittlung von sozialer Verantwortung und Toleranz
• Förderung des friedlichen Miteinanders und des Dialogs zwischen Christen und Muslimen
Maßnahmen:
• Bau eines Schulgebäudes mit 8 Klassenzimmern sowie eines Toilettenblocks
• Ausstattung der Klassenzimmer mit Tischen, Stühlen und Bänken

Die Situation vor Ort

Das westafrikanische Niger ist gemäß HDI Index, der Messzahl für den Entwicklungsstand eines Landes, eines der ärmsten Länder der Erde. Die meisten Menschen leben von der Subsistenzwirtschaft, das heißt, sie betreiben Landwirtschaft ausschließlich zur Selbstversorgung der Familie. Die Ernte ist jedoch immer wieder durch Trockenheit und ausbleibenden Niederschlag gefährdet, so dass die Menschen oft Hunger leiden.

Nur circa 15,5 Prozent aller Erwachsenen können lesen und schreiben. Die katholische Kirche ist in dem vorwiegend muslimisch geprägten Land vor allem im sozialen Bereich sowie im Bildungswesen tätig. Im ganzen Land gibt es insgesamt 41 katholische Schulen.

Muslimische und christliche Kinder werden an diesen Schulen gemeinsam unterrichtet. Aufgrund der Qualität des Unterrichts und der überdurchschnittlichen Ergebnisse, die jedes Jahr erzielt werden, sind die Schulen der katholischen Kirche in Niger zum Maßstab im Bildungsbereich geworden und werden konfessionsübergreifend stark nachgefragt.

„Zukünftige Führungskräfte, die zur Entwicklung von Niger beitragen werden, erhalten in der Schule
intellektuelle, moralische und menschliche Bildung.“

Mgr. Ambroise Quédraogo, Bischof der Diözese Maradi

Niger Grundschule Zinder KopfWie unsere Projektpartner tun

900 Kilometer östlich der Hauptstadt Niamey liegt Zinder, die zweitgrößte Stadt des Landes mit rund 323.000 Einwohnern. Bereits seit 1980 führt dort die Schwesternkongregation Soeurs de l‘Assomption die gleichnamige katholische Grundschule. 800 Schülerinnen und Schüler besuchten die Schule früher jährlich, darunter viele heutige Beamte und Führungskräfte.

Im Januar 2015 brach im Land eine nie dagewesene Welle der Gewalt gegen Christen aus, der auch die Schule zum Opfer fiel. Auslöser war die Veröffentlichung der sogenannten Mohammed-Karikaturen im französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“.

Niger Grundschule Zinder 5Vor allem die Hauptstadt Niamey und die Stadt Zinder wurden von der Zerstörungswut getroffen. In Zinder wurden unter anderem das Haus der Schwesternkongregation und das Pfarrhaus niedergebrannt. Die Grundschule Assomption wurde geplündert und völlig zerstört. Der Unterricht findet seitdem behelfsmäßig in einer 7 Kilometer außerhalb der Stadt gelegenen Schule statt.

Der Schulweg ist dadurch sehr weit und auch der Platz dort reicht nicht aus. Der Bischof der Diözese Maradi, Monsignore Ambroise Quédraogo, bittet daher um Unterstützung beim Wiederaufbau der zerstörten Grundschule in Zinder.

Wie Sie helfen können

Geplant ist der Bau eines einstöckigen Gebäudes (450 m²) mit 8 Klassenzimmern sowie die Ausstattung mit Bänken, Stühlen und Tischen. Zudem soll ein Sanitärblock mit 8 Toiletten gebaut werden.

Die Gesamtkosten schlüsseln sich wie folgt auf:
• 151.159,80 Euro 8 Klassenzimmer
• 14.857,70 Euro Sanitärblock
• 14.941,58 Euro Projektabwicklung
• 20.806,24 Euro Tische, Stühle und Bänke

500 Kinder sollen dort künftig unterrichtet werden. In der Schule werden den Kindern neben einer soliden schulischen Grundbildung auch Werte wie Toleranz, Respekt und soziale Verantwortung vermittelt – der Grundstein für ein zukünftiges friedliches Miteinander.

Mit dem Wiederaufbau der Schule möchte Bischof Quédraogo durch Bildung Perspektiven vor Ort schaffen und den Nährboden für Gewalt und Terror entziehen – was ein Kernanliegen von missio München ist. Wenn auch Sie dieses Vorhaben unterstützen möchten, danken wir Ihnen von Herzen für Ihre Spende!

Fotos: missio München

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