Stipendien für junge Flüchtlinge aus Indonesien

Die Diözese Daru-Kiunga in Papua-Neuguinea übernimmt die Kosten für eine weiterführende Schule oder Ausbildung von jugendlichen Flüchtlingen aus Indonesien. Schulabbrecher erhalten eine landwirtschaftliche Grundausbildung.

Papua Neuguinea Fluechtlinge KarteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Papua-Neuguinea, Diözese Daru-Kiunga
Projektsumme: 8.000 Euro
Projektnummer: 512004-0099-2020-N+F
Dauer: 1 Jahr
Zielgruppe: 110 Jugendliche und ihre Familien, die aus Westpapua (Indonesien) geflohen sind
Ziele:
• Bildungschancen für benachteiligte Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen
• Bessere Qualifizierung für den Arbeitsmarkt
• Zukunftssicherung
Maßnahmen:
• Übernahme der Schulgebühren

Die Situation vor Ort

Die Diözese Daru-Kiunga ist die größte Papua-Neuguineas und gleichzeitig eine der letzten, die sich Einflüssen von außen geöffnet hat. Die Infrastruktur ist nur wenig ausgebaut; Transport und Reisen sind oft nur zu Fuß oder mit dem Boot möglich. Der Auf- und Ausbau des Bildungs- und Gesundheitswesens ist immer noch eine große Herausforderung.

In der Diözese gibt es mehrere Flüchtlingslager in denen Menschen leben, die aus Westpapua geflohen sind. Westpapua gehört zur Republik Indonesien, während die Osthälfte der Insel als Papua-Neuguinea einen eigenen Staat bildet. Derzeit leben in der Diözese Daru-Kiunga circa 8.000 Flüchtlinge aus Westpapua.

Die meisten dieser Menschen werden in Papua-Neuguinea bleiben. Die Diözese ist daher sehr bemüht, die Flüchtlinge in die bestehenden Strukturen zu integrieren. Dies gelingt weitestgehend und die Flüchtlingsfamilien erfahren keine Diskriminierung.

Allerdings werden die Flüchtlingskinder bei der Vergabe von Schulstipendien nach wie vor benachteiligt. Sie erhalten keine Unterstützung von der ansässigen Minengesellschaft, die solche Stipendien vergibt und kaum Zuschüsse von staatlicher Seite.

Obwohl die Regierung seit 2013 offiziell die Schulgebührenbefreiung eingeführt hat, fallen immer noch sogenannte Projektkosten für den Besuch der Schule an. Diese werden von den Schulen direkt erhoben.

Die Projektkosten betragen pro Kind jährlich 120 Euro – ein Betrag, den sich die Familien, die in den Flüchtlingslagern in einfachsten Verhältnissen leben, kaum leisten können.

„Ihre Unterstützung verändert das Leben der Jugendlichen. Sie sind motiviert und lernen hart, um einen guten Abschluss zu machen.“

Gilles Côté, s.m.m. Bischof der Diözese Daru-Kiunga

Was unserer Partner tun

Papua Neuguinea Fluechtlinge kopfSeit einigen Jahren ermöglicht die Diözese bedürftigen Jugendlichen den Besuch einer High School bzw. einer weiterführenden Schule. Dazu vergibt sie jährlich Stipendien für die Ausbildungskosten an die Familien. Unterstützt werden sowohl Jugendliche, die aus ärmlichen ländlichen Gegenden Papua- Neuguineas kommen als auch Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien. In diesem Schuljahr können mit Hilfe der Diözese 110 Jugendliche verschiedene weiterführende Schulen (Klasse 10 bis 12) in der Diözese besuchen.

DarübePapua Neuguinea Fluechtlinge 4r hinaus ermöglicht die Diözese Schulabbrechern eine landwirtschaftliche Grundausbildung. Auf der von den St. Gabriel Brüdern geführten Landwirtschaftsschule Emaus-Farm lernen die Jugendlichen verschiedene Pflanztechniken und werden in der Fisch- und Kleintierzucht ausgebildet. Ein Großteil der ehemaligen Auszubildenden findet nach dem Abschluss eine Anstellung.

Wie Sie helfen können

missio München unterstützt daher die erfolgreichen Fördermaßnahmen der Diözese Daru-Kiunga auch im sechsten Jahr. Für die Vergabe von Fördergeldern an 110 Jugendliche stellt missio München einen Zuschuss von 8.000 Euro zur Verfügung.

Mit diesem Betrag erhalten motivierte junge Menschen aus ärmlichen Verhältnissen eine faire Chance auf eine bessere Zukunft. Wir danken Ihnen sehr, dass Sie dies mit Ihrer Spende ermöglichen!

pdfHier finden Sie die Informationen zum Projekt als pdf zum Download

 Fotos: missio München

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