Beim Gesundheitsprojekt UZIMA geht es neben der Linderung der Schmerzen auch um die spirituelle Begleitung der Betroffenen.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Gesundheitsprojekt UZIMA in der Region Ndanda im Süden Tansanias zu einem Modellprojekt mit Vorbildcharakter entwickelt. Es fördert den würdevollen Umgang mit unheilbar Kranken in der tansanischen Gesellschaft und bringt denen die Fülle des Lebens, die nicht mehr gesund werden.

Nordostindien Just Agartala karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land: Tansania/Diözese Mtwara
Projektsumme: 25.800 Euro
Zielgruppe: 150 Schwerkranke (Erwachsene und Kinder) sowie deren Familien in sechs Dörfern der Pfarrei Ndanda
Ziele:
Erkrankten Menschen ein würdevolles Leben im Kreise der Familie ermöglichen
Maßnahmen:
• Schulungsprogramme zur Palliativpflege für Pflegekräfte und ehrenamtliche Helfer
• Bereitstellen von Schmerzmitteln, Übernahme von Behandlungskosten im Krankenhaus
• Hausbesuche sowie Organisation von Begegnungen Betroffener in sog. Day Care Centres
• Kauf von 6 Rollstühlen und Spielgeräten

Die Situation vor Ort

Vor über 10 Jahren wurde das Gesundheitsprojekt UZIMA in der Region Ndanda im Süden Tansanias von der Missionsbenediktinerin Sr. Raphaela Händler (OSB) ins Leben gerufen. Das Projekt, das soviel wie „Die Fülle des Lebens“ bedeutet, widmet sich den Menschen, die sich weder Arztkosten noch Pflege leisten können. Besonders davon betroffen sind chronisch Erkrankte oder Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase – Kinder wie Erwachsene.

Die Helfer von UZIMA, medizinisches Personal aber auch viele überwiegend jugendliche Ehrenamtliche, bringen den Patienten die Erleichterungen der Palliativmedizin. Neben der Linderung der Schmerzen geht es immer auch um die spirituelle Begleitung der Betroffenen. Denn oft geht dem physischen Sterben der soziale Tod voraus und Schwerkranke sind weitestgehend vom täglichen Leben isoliert. Das Programm unterstützt die Familien dabei, den Alltag mit den kranken Angehörigen so zu gestalten, dass diese sich würdevoll betreut und integriert fühlen.

„Die Patienten sind in erster Linie Menschen und müssen in allen Phasen der Krankheit
mit Menschenwürde behandelt werden.“

Elvis Joseph Miti, Projektkoordinator UZIMA

Was unsere Projektpartner tun

Das Projekt umfasst verschiedene Aspekte. Neben der häuslichen Pflege der Patienten, zu der die Versorgung der Wunden, die Bereitstellung von Schmerzmitteln oder auch Bewegungstherapien gehören, werden die Familien begleitet und auf das Unausweichliche vorbereitet. Es ist geplant, Schulungen für Pflegekräfte und spirituelle Begleiter anzubieten, die die Familien bei der Bewältigung von Tod und Trauer unterstützen sollen.

Es geht um eine möglichst ganzheitliche Behandlung und Rehabilitation von Patienten und ihrer Familien. Dazu besuchen Palliativ-Therapeuten und Hilfskräfte die Kranken zuhause. In sechs Dörfern bieten sie darüber hinaus Erkrankten und ihren Angehörigen in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, sich in sog. Day Care Centres zu treffen und auszutauschen. Es werden verschiedene Workshops rund um die Themen, die die Patienten betreffen, angeboten. Aber auch Geburtstage werden gefeiert, es wird gemeinsam gesungen – Zeit für alle, sich zu erholen und Kraft zu schöpfen.

Wie Sie helfen können

Tansania Palliativpflegeprogramm GeburtstagDie Pflegekräfte im Day Care Centre in Uwaridi helfen dem herzkranken Jungen beim Anschneiden seiner Geburtstagstorte.

In den vergangenen Jahren hat sich UZIMA zu einem Modellprojekt mit Vorbildcharakter entwickelt. Es fördert den würdevollen Umgang mit unheilbar Kranken in der tansanischen Gesellschaft und bringt denen die Fülle des Lebens, die nicht mehr gesund werden. Die Lebensqualität hunderter Erwachsener und Kinder, die mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und den damit verbundenen
Problemen konfrontiert sind, konnte dank dieses Behandlungsansatz seitdem verbessert werden.

Damit 150 Patienten auch im nächsten Jahr sowohl spirituell als auch medizinisch in ihrer Krankheit begleitet werden können, unterstützt missio München die Pfarrei bei der Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen mit 28.500 Euro.

Mit einer Spende von 172 Euro ermöglichen Sie die würdevolle Versorgung eines schwerkranken Menschen. Sie lindern Leid und spenden so Trost in der letzten Lebensphase. Für die Betroffenen ist dies von unschätzbarem Wert.

Wir danken Ihnen zutiefst für diese Hilfe!

 

Fotos: missio München

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