9034dabc1ce426f87f61e3f4ee7f9e61_w1024_h600_cp missio München - Gesundheit sichern

icon gesundheit sichernWo Armut herrscht und medizinisches Wissen fehlt, sterben Menschen an harmlosen Krankheiten und leichten Verletzungen. Oft braucht es nur ein paar Medikamente um Leben zu retten. Genauso entscheidend ist, ein Verständnis für ganz schlichte Hygienemaßnahmen zu schaffen, um schwere Krankheiten zu vermeiden. Darauf setzt missio.

Wir schaffen ORTE, AN DENEN KRANKHEITEN ERKANNT UND BEHANDELT WERDEN. An denen körperliche und seelische Leiden gelindert werden. ORTE, AN DENEN JEDER EINZELNE ZÄHLT.

In Tansania: Eine kleine Klinik bringt das Leben

Wenn die Wege bis zur nächsten Krankenstation weit sind, kann schon eine harmlose Krankheit lebensgefährlich werden. Das Team einer kleinen Klinik im ländlichen Kwalukonge im Norden Tansanias ist für Menschen in besonders abgelegenen Gebieten da – vor allem für die traditionell lebenden Massai-Nomaden. Die Gesundheitsstation hat ein Einzugsgebiet von acht Dörfern mit insgesamt rund 20 000 Menschen. Der Orden der Rosminian Fathers hat die kleine Klinik gegründet.

Viele Patienten werden von weit her nach Kwalukonge gebracht. Sie leben in abgelegenen Dörfern und Massai-Siedlungen. Die Entfernungen sind groß. Oft vergehen wertvolle Stunden, weil es kein geeignetes Transportmittel gibt. Zwar besitzt die Station einen eigenen Krankenwagen, aber wenn er an einem Ort im Einsatz ist, fehlt er an anderer Stelle.

Männer mit Malaria, Kinder mit Zahnschmerzen oder Knochenbrüchen, Frauen vor einer Geburt – Massai verlassen sich traditionell auf Heiler in ihren Dörfern. Doch immer mehr von ihnen suchen die Hilfe der kleinen Klinik, wenn die Heiler nicht mehr weiterhelfen können.

Die Ärzte und Krankenschwestern in Kwalukonge würden gerne noch mehr für die Menschen tun. „Für viele Krankheiten sind wir noch nicht gut genug ausgestattet“, klagt die Ordensschwester Jenipher Raduck. „Zum Beispiel fehlt uns ein Röntgengerät, um die richtige Diagnose stellen zu können.“

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