missio München unterstützt Schafzucht in Äthiopien

Die Diözese Jimma Bonga in Äthiopien unterstützt Menschen darin, sich mit Schafen und Gemüseanbau eine Existenz aufzubauen. Ziel ist, die Region weiterzuentwickeln und Stadtflucht zu verhindern.

Aethiopien Schafzucht und Gemueseanbau karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Äthiopien/Diözese Jimma-Bonga
Projektsumme: 35.000 Euro
Dauer: 18 Monate
Zielgruppe: 250 Frauen und Männer (75% Frauen, 25% Männer)
Ziele:
• Verbesserung der Lebensqualität für bedürftige Familien in ländlichen Gebieten
• Verhindern von Migration in große Städte
Maßnahmen:
• Kauf von Schafen und Saatgut sowie Ausstattung von Werkstätten
• Vergabe von Kleinkrediten zur Geschäftsgründung
• Schulungen zur Markterschließung und Geschäftsführung
• Fortbildungen für Multiplikatoren zur Gemeindeentwicklung

Die Situation vor Ort

Äthiopien ist das flächenmäßig größte Land in Ostafrika und eines der ärmsten Länder des Kontinents. Die geplanten Fördermaßnahmen werden in sechs von insgesamt 48 ländlichen Pfarreien der im Südwesten gelegenen Diözese Jimma Bonga durchgeführt. Die meisten Familien in den dazu gehörenden Dörfern leben von Subsistenzwirtschaft unterhalb der Armutsgrenze. Die Infrastruktur ist noch sehr unzureichend.

Viele Menschen haben keine Arbeit und versuchen durch Abwanderung in die großen Städte ihr Überleben zu sichern. Oftmals kehren sie am Ende ihrer Kräfte und völlig mittellos wieder in ihre Dörfer zurück. Bewusstseinsbildung, Einkommen schaffende Maßnahmen sowie berufliche Bildung sind der Schlüssel, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

„Viele junge Menschen und Frauen möchten ihren armen und geschwächten Familien helfen,
aber es fehlt ihnen an der nötigen Unterstützung, um ihre Ideen umzusetzen.“

Br. Samuel Yohannes (JB), Leiter der Abteilung für soziale Entwicklung des Apostolischen Vikariats Jimma-Bonga

Was unsere Projektpartner tun

Aethiopien Schafzucht und Gemueseanbau kopfIn Zusammenarbeit mit den Pfarreien setzt Br. Samuel Yohannes (JB), Leiter der Abteilung für soziale Entwicklung der Diözese, seit einigen Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität der Familien auf dem Land um. So wurden unter anderem 120 bedürftige Frauen beim Aufbau einer Schafzucht und der Gründung eines Kleinbetriebes zum Anbau und Verkauf von Gemüse fachlich begleitet und finanziell unterstützt.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Entwicklung der lokalen Wirtschaft zu fördern und so die Abwanderung in die Stadt zu verhindern.

Wie Sie helfen können

Aethiopien Schafzucht und Gemueseanbau 5Damit dies gelingt, sind die Familien auf dem Land unter anderem auf Startkapital für die Gründung eines Geschäftes angewiesen. Darüber hinaus müssen ihnen die nötigen handwerklichen und fachlichen Fähigkeiten zur Umsetzung des Geschäftsmodells vermittelt sowie der Zugang zu Marktinformationen verschafft werden.

250 Männern und Frauen in sechs Pfarreien der Diözese möchte Br. Samuel Yohannes dies mit folgenden Maßnahmen ermöglichen:
• Kauf von 90 Schafen zum Aufbau einer Schafzucht
• Kauf von Saatgut und Geräten zum Gemüseanbau
• Durchführung von Schulungen im Gemüseanbau, der Schafmast sowie handwerklichen Schulungen
• Betriebswirtschaftliche Schulungen für Unternehmensgründerinnen und -gründer
• Vergabe von Kleinkrediten für Betriebsgründungen
• Ausstattung von vier Werkstätten mit Werkzeug
• Organisation und Durchführung von Schulungen für Gemeindeleiter zu Migrationsfragen und zur Gemeindeentwicklung.

Bereits mit einer Spende in Höhe von 56 Euro ermöglichen Sie den Kauf eines Schafes für eine Familie.

Mit Ihrem Beitrag leisten Sie Starthilfe für bedürftige Familien und unterstützen sie dabei, einen Ausweg aus Arbeitslosigkeit und Armut zu finden. Dafür danken wir Ihnen sehr!

Fotos: missio München

pdfAlle Informationen zum Projekt in Äthiopien im pdf zum Download >>

Bei dem hier vorgestellten Projekt handelt es sich um eines der vielen Vorhaben, die wir im  Bereich"Lebensgrundlagen schaffen" fördern. Ihre Spende fließt in diesen Bereich. So ist sichergestellt, dass alle Vorhaben – auch das von Ihnen favorisierte – finanziert werden können.

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