Die Servants of Marx the Queen bestreiten mit ihrem Nähzentrum ihren Unterhalt

In Bulawayo in Simbabwe sind die Servants of Mary the Queen darauf angewiesen, mithilfe ihres Nähzentrums den eigenen Erhalt zu finanzieren. Dort ermöglichen sie auch Externen eine Ausbildung und Anstellung. Nun brauchen sie eine leistungsfähigere Stickmaschine.

Simbabwe Stickmaschine karteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Simbabwe / Diözese Bulawayo
Projektsumme: 14.272 Euro
Dauer: 3 Jahre
Zielgruppe: Kongregation Servants of Mary the Queen (98 Schwestern und Novizinnen) sowie angestellte Frauen aus der Umgebung
Ziele:
• Einkommenssicherung der Ordensgemeinschaft
• Berufliche Ausbildung von Ordensschwestern und sowie von Frauen aus sozial benachteiligten Familien
Maßnahme:
Anschaffung einer Mehrkopf-Stickmaschine

Die Situation vor Ort

Die Servants of Mary the Queen sind eine diözesane Kongregation, die 1956 von Adoph Schmitt, CMM, dem damaligen Bischof von Bulawayo, gegründet wurde. Derzeit gehören 65 Schwestern und 33 Anwärterinnen der Kongregation an. Im Jahr 2005 gründete die Ordensgemeinschaft ein Nähausbildungszentrum in Bulawayo. Das Zentrum ist das erste seiner Art für die Kongregation.

Junge Schwestern und bislang zwei angestellte Frauen fertigen liturgische Gewänder, Kleidungsstücke, Uniformen und religiöse Amtstrachten für die Katholische Kirche, aber auch andere Kirchen und Organisationen in Bulawayo an. Ziel des Projektes ist die Ausbildung der Schwestern in der Näherei, damit sie durch den Verkauf der genähten Kleidung zur Einkommenssicherung der Ordensgemeinschaft beitragen können. Aber auch den angestellten Frauen bietet das Nähzentrum eine qualifizierte Ausbildung und eine gut bezahlte Arbeit, die es ihnen ermöglicht, zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen.

Derzeit gibt es im Zentrum vier kleine elektrische Nähmaschinen, eine Hochleistungs- und Overlockmaschine, eine kleine Overlockmaschine sowie eine kleine Stickmaschine. Letztere ist zwar computergesteuert, kann aber nur ein Kleidungsstück auf einmal besticken und das nur einfarbig. Deswegen müssen größere Aufträge gegen Bezahlung außer Haus gegeben werden.

„Unsere Gemeinschaft wird sehr von den erzielten Einnahmen profitieren (...)
momentan ist selbst der Kauf von Nahrung eine Herausforderung.“

Sr. Victoria Barbra S. Nyathi (AMR), Leiterin des Nähausbildungszentrums der Servants of Mary the Queen in Bulawayo

Simbabwe Stickmaschine kopfWas unsere Projektpartner tun

Damit die Ordensgemeinschaft künftig Großaufträge selbst bearbeiten kann und Stickarbeiten effektiv und effizient erledigt werden können, möchten die Schwestern eine leistungsfähigere Stickmaschine anschaffen. Mit der gewählten Maschine der Marke Holiauma könnten dann acht Kleidungsstücke gleichzeitig und mehrfarbig innerhalb von zwei Stunden bestickt werden.

Schwester Victoria Barbra, die Initiatorin des Nähausbildungsprojektes, leitet die zweimonatige Einarbeitung an der Hochleistungs-Stickmaschine sowie ein sechsmonatiges Training für die Ordensschwestern und Angestellten. Neben den zwei Beschäftigten sollen zwei weitere Frauen angestellt und an der Maschine ausgebildet werden.

Wie Sie helfen können

Simbabwe Stickmaschine 4Die lokale Kongregation hat keine Verbindungen zum Ausland und erhält daher keinerlei finanzielle Unterstützung über eine Missionsprokur. Zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes ist die Gemeinschaft auf die Verkaufserlöse aus dem Nähzentrum angewiesen. Mit der Anschaffung der neuen Stickmaschine können Produktion und Verkauf der gefertigten Kleidung wesentlich gesteigert werden.

Darüber hinaus profitieren auch die angestellten Frauen von der guten Ausbildung am Nähzentrum. Da einige ortsansässige Textilfabriken ähnliche Maschinen verwenden, können sich die Kursabsolventinnen später dort um eine noch besser bezahlte Anstellung bemühen.

Für die Anschaffung der Stickmaschine bittet Sr. Victoria Barbra missio München um einen Betrag in Höhe von 14.272 Euro.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass die Schwestern und angestellten Frauen einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung ihrer Gemeinschaft bzw. Familien leisten können. Für diese Hilfe zur Selbsthilfe danken wir Ihnen sehr!

Fotos: missio München

pdfAlle Informationen zum Projekt in Simbabwe im pdf zum Download >>

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