3685d7fbb852524b6690135981aecdb0_w1170_h600_cp missio München - Indien: Hilfe für Covid-19-Betroffene

Indiens ohnehin marodes Gesundheits- und Sozialsystem stand angesichts der zweiten Corona-Welle vor dem Zusammenbruch. Allein Mitte April 2021meldete das Land mehr als  300.000 Neuansteckungen und bis zu 3.600 Todesfälle pro Tag. Die katholische Organisation  Jan Vikas Samiti (JVS)  kümmert sich in der indischen Provinz Varanasi um die von Covid 19 betroffenen Menschen, verteilt unter anderem Arzneimittelpakete und versorgt Helfer mit Schutzausrüstung. 

Landkarte Indien Varanasi CovidDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Indien
Projektsumme: 30.000 Euro
Dauer: 3 Monate
Zielgruppe: 1000 mit Covid-19 infizierte Personen und 150 Gesundheitshelferinnen und -helfter
Ziel: Genesung der Covid-19-Infizierten und Schutz der Helferinnen und Helfer vor einer Infektion.
Maßnahmen: 
• Verteilung von 7.000 Arzneimittelpakten an Infizierte mit Medikamenten zur Behandlung von Covid-19-Symptomen
• Ausstattung der Helferinnen und Helfer mit Schutzausrüstung (Schutzanzüge, Masken, Gesichtsschilder, Handschuhe, Desinfektionsmittel)

Die Situation vor Ort

Indiens ohnehin marodes Gesundheits- und Sozialsystem stand angesichts der zweiten Corona-Welle vor dem Zusammenbruch. In einer besorgniserregenden Entwicklung meldete Indien ab Mitte April 2021mehr als 300.000 Neuansteckungen und bis zu 3.600 Todesfälle pro Tag. Dies war der höchste Anstieg weltweit seit Beginn der Pandemie. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt dabei vermutlich noch deutlich höher. Selbst in großen Städten ist die ärztliche Versorgung unzureichend, in kleineren Gemeinden fehlt sie zum Teil komplett. Es fehlt an Betten, Sauerstoff zur Beatmung der Patientinnen und Patienten sowie an Medikamenten zur Behandlung von COVID-19-Symptomen.

Father Chandran Riymonds Varanasi Porträt„Die Ärmsten in unserer Gesellschaft trifft auch die Corona Krise am härtesten: Ihnen soviel praktische Hilfe und medizinische Versorgung wie möglich zu geben, ist unser höchstes Ziel.“

Father Chandran Riymonds, Executive Director Jan Vikas Samiti (JVS), Varanasi

Was unsere Projektpartner tun

Die katholische Organisation Jan Vikas Samiti (JVS) kümmert sich in der nord(ost)indischen Provinz Varanasi mit über 85 lokalen Hilfsorganisationen um die Förderungund Integration ausgegrenzter Menschen. Bereits im März 2020 warnte JVS, dass die Regierung angesichts der Pandemie nicht in der Lage sein wird, vor allem die Ärmsten in den ländlichen Regionen entsprechend zu versorgen. Die Menschen dort haben keine Möglichkeit, in die Krankenhäuser der großen Städte zu kommen. Sie werden aufgefordert, sich selbst zu isolieren und zu versorgen. Medikamente zur Behandlung der Symptome einer COVID-19-Erkrankung müssen sie selbst organisieren und bezahlen. Nur die Wenigsten sind bezahlen. Nur die Wenigsten sind dazu in der Lage.

Wie Sie helfen können

Indien Varanasi Covid Bild fuer TextJVS möchte deshalb die bei weitem nicht ausreichenden Bemühungen der Bezirksverwaltung Varanasi zur Versorgung der vielen Erkrankten unterstützen. In den ländlichen Gebieten Harahua, Pindra und Baragaon, in denen höchste Infektionszahlen gemeldet sind, verteilt JVS an 7.000 COVID-19 infizierte bzw. symptomatische Personen Arzneimittelpakete. Diese Pakete enthalten sechs Medikamente zur Linderung von Symptomen inkl. Angaben zur Dosierung und Einnahme dauer. Darüber hinaus erhalten 150 Hilfskräfte, die die Erkrankten versorgen, Schutzausrüstungen (Schutzanzüge, Masken, Gesichtsschilder, Handschuhe, Desinfektionsmittel).

Vor allem die ärmsten Menschen in den ländlichen Regionen fühlen sich im Kampf gegen die Pandemie von der Regierung im Stich gelassen. Diesen Betroffenen möchte missio München zur Seite stehen und unterstützt deshalb Jan Vikas Samiti bei der Ausgabe der Medikamente und Schutzausrüstung mit einem Betrag in Höhe von 30.000 Euro. Länder wie Indien mit einem ohnehin schwachen Gesundheitssystem können die Folgen der Pandemie nicht ohne Hilfe von außen bewältigen. Leidtragende sind die Ärmsten. Mit einer Spende von 214 Euro ermöglichen Sie den Kauf von Medikamenten für 50 COVID-19 infizierte Personen.

Ihre Unterstützung rettet Leben und setzt ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Provinz Varanasi. Dafür danken wir Ihnen von Herzen!

pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Indien als pdf zum Download >>

Bei dem hier vorgestellten Projekt handelt es sich um eines der vielen Vorhaben, die wir im  Bereich „Nothilfe leisten" fördern. Ihre Spende fließt in diesen Bereich. So ist sichergestellt, dass alle Projekte – auch das von Ihnen favorisierte – finanziert werden können.

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