Heuschreckenplage Kenia

Kenia erlebte 2020 die schlimmste Heuschreckenplage seit 70 Jahren. Besonders dramatisch ist die Situation in der Diözese Garissa. missio München unterstützt die Versorgung mit Lebensmitteln insbesondere für Kinder.

Kenia Nahrung Kleinste KarteDAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Land:
Kenia/Diözese Garissa
Projektsumme: 16.490 Euro
Zielgruppe: 420 Kinder unter 5 Jahren
Ziel: 6-monatige Ernährungssicherung für mangelernährte Kleinkinder
Maßnahmen: 
• Kauf von Milchpulver (224 Säcke à 90kg)
• Kauf von Spezialnahrung gegen Unterernährung (504 Pakete à 25kg)
• Verteilung an besonders stark betroffene Haushalte durch Mitarbeiter der Pfarrei Wenje

Die Situation vor Ort

Kenia Nahrung Kleinste 4Riesige Heuschreckenschwärme ziehen seit Anfang des Jahres 2020 über Ostafrika hinweg und zerstören die Felder in weiten Teilen Kenias, Somalias und Äthiopiens. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO ist dies die schlimmste Heuschreckenplage seit 70 Jahren in Kenia. Ein Heuschreckenschwarm von einem Quadratkilometer kann innerhalb eines Tages die gleiche Menge an Nahrungsmitteln vernichten, die 35.000 Menschen versorgen würde.

In der Diözese Garissa in Kenia ist die Situation besonders dramatisch, denn hier sind die Menschen noch verwundbarer. Ihre Heimat erlebt seit Jahren wechselweise Dürren und Überschwemmungen. In der Folge sind viele Felder und Dörfer zerstört.

Alte Menschen, Kinder und Schwangere trifft die fortwährende Nahrungsmittelknappheit besonders. Ebenso wie stillende Mütter. Sie sind oft selbst mangelernährt und haben kaum Milch für ihre Babys. Die landesweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verschlimmern die Situation nun zusätzlich für die ohnehin wenigen Menschen in der Region, die bislang ein Einkommen hatten. Sie haben seit Monaten keine Möglichkeit, sich und ihre Familien zu ernähren.

Der Regionaldirektor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Ostafrika, André Atsu, verweist auf die dramatische Lage in der Region. „Den Menschen in Ostafrika stehen sehr schwierige Jahre bevor.“

„Um zu überleben werden die Familien ihre spärlichen Mahlzeiten weiter reduzieren (...)
Das Ausmaß der akuten Unterernährung wird rapide ansteigen.“

Frater Peter Ndegwa CSSP, Gemeindepriester der Pfarrei Wenje

 Kenia Nahrung Kleinste KopfbildWas unsere Projektpartner tun

Die Region um die Diözese Garissa wird seit Jahren aufgrund der schlechten Infrastruktur von der Regierung nicht ausreichend versorgt. Die Menschen sind auf sich alleine gestellt und dringend auf Hilfe angewiesen.

Neben dem kenianischen Roten Kreuz versorgt daher die Pfarrei Wenje, auch mit Hilfe von missio, die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Seit inzwischen fünf Jahren unterstützt missio München die Pfarrei Wenje bei ihren Bemühungen, Menschenleben zu retten und das Leid der hungernden und besonders gefährdeten Menschen zu lindern. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Versorgung von Kindern.

Wie Sie helfen können

Es ist daKenia Nahrung Kleinste 7mit zu rechnen, dass durch die Heuschrecken die komplette Herbsternte vernichtet wird. Bei der Bewältigung dieser Plage sind die Menschen weitestgehend auf sich gestellt. Sie erhalten keine Unterstützung von der kenianischen Regierung. Dabei liegt die Sterblichkeitsrate der Menschen bereits jetzt weit über der Notstandsgrenze.

Um weitere Hungertote unter den Schwächsten zu verhindern, bittet der Projektpartner um einen Zuschuss für den Kauf von
• 224 Säcken Milchpulver à 90 kg und
• 504 Paketen Spezialnahrung gegen Unterernährung à 25 kg in Höhe von 16.490 Euro.

Damit können 420 Kinder unter fünf Jahren für ein halbes Jahr mit vitaminreicher Nahrung versorgt werden. Weitreichende Folgen von Mangelernährung, wie Entwicklungsverzögerungen und geschwächte Abwehrkräfte werden so verhindert.

Mit Ihrer Spende stehen Sie Menschen zur Seite, deren Lebensgrundlage zerstört wurde und die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Dafür danken wir Ihnen sehr!

Fotos: Sven Torfinn/FAO/missio München

pdfAusführliche Informationen zu dem Projekt in Kenia

  

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