d02e7614ffd972e14c218f86cc552812_w1170_h600_cp missio München - Schöpfung bewahren

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Fruchtbare Erde bedeutet Leben. Missio München setzt sich dafür ein, die Vielfalt des Lebens zu bewahren und nachhaltige Wege zu gehen. Es sind die Armen, die schon heute mit den Folgen des Klimawandels leben müssen. Wie in Nordostindien wo weite Teile der Landschaft durch Kohleabbau und Brandrodung bedroht sind. Die Franziskaner schulen die Menschen vor Ort in nachhaltiger Landwirtschaft und haben in Orlong Hada zur Wiederaufforstung des Gebietes eine Gummibaumplantage angelegt. Bestärkt durch Papst Franziskus' Umweltenzyklika "Laudato Si" ist unser Einsatz für eine intakte Umwelt immer auch ein Einsatz für die Armen.

 

In Madagaskar: Brunnen und Obstbäume für die Menschen in Morondava

Madagaskar Marondava 7 2020Die Diözese Morondava liegt im Südwesten Madagaskars. Die meisten Menschen leben dort von Fischerei und Landwirtschaft. Die Gegend ist in den meisten Monaten des Jahres von Dürre und Trockenheit geplagt. Der Zugang zu sauberem Wasser ist für die Menschen sehr beschwerlich: Sie schöpfen verunreinigtes Wasser mit Eimern aus selbst gegrabenen Erdlöchern.

Ziel dieses Projektes ist es, den Menschen in Morondava mit dem Bau von mindestens 20 Meter tiefen Brunnen und Solarpumpen das tägliche Leben zu erleichtern. 7.600 Bewohnern der Ortschaften Antsoha, Ambalanomby und Ankimony wird damit der Zugang zu sauberem Trinkwasser gesichert. Außerdem wird durch die Wassergewinnung ein Aufforstungsprojekt unter anderem mit Obstbäumen rund um die Schulgelände der Ortschaften ermöglicht. Diese Initiative soll das Bewusstsein der jungen Generation für das Thema Umwelt nachhaltig prägen.

Dieses Projekt wird dank der Unterstützung der H+W Winkler Stiftung, Parkstein, realisiert. Für Ihre Hilfe zur Erfüllung des Grundbedürfnisses der Menschen in Morondava nach sauberem Wasser sind wir sehr dankbar!

 

In Burkina Faso: Existenzgrundlage dank Schweinezucht und Biogasanlagen

Burkina Faso Schweinezucht 7 2020Viele Frauen in Burkina Faso arbeiten in der Landwirtschaft und in der Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erträge. Oft jedoch fehlt ihnen der Zugang zu Land und Produktionsmitteln. In Naryaoghin möchte sich nun eine Gruppe von 50 Frauen besser organisieren, um Ernährungssicherheit und nachhaltige Wirtschaftlichkeit zu erlangen.

Die Frauengruppe wird dabei von der diözesanen Caritas-Struktur (OCADES) begleitet. Zehn Frauen werden eine Biogasanlage erhalten und beim Aufbau einer Schweinezucht begleitet. Alle 50 Frauen erhalten Unterstützung für die landwirtschaftlichen Aktivitäten in einem Gemeinschaftsgarten. Die Fläche von 0,5 Hektar wird umzäunt und in 50 Parzellen unterteilt. Um mit der Produktion von Gemüse anfangen zu können, wird Saatgut verteilt. Zudem erhalten die Frauen Gartengeräte.

In dieser Region konnte dank der Hilfe der Stiftung Winkler, Parkstein bereits eine Grundschule gebaut und ausgestattet werden. Mit Ihrer Hilfe könnten in diesem Projekt den Frauen und Müttern geholfen werden, ein eigenes Einkommen zu erzielen und zuverlässigen Strom zu beziehen. 

 

In Indien: "Laudato Si" in Varanasi - Abfall-Management und natürliche Landwirtschaft

Indien Varanasi Laudato si 7 2020Varanasi ist eine der ältesten Städte der Welt. Sie ist das Kultur- und Religionszentrum Indiens und hat eine große Bedeutung sowohl auf den Gebieten Bildung und Religiosität als auch für die sozio-ökologische und kulturelle Entwicklung des Landes.

Um der mit dem Pilgerstrom einhergehenden Verschmutzung des Stadtbildes Einhalt zu gebieten, hat die  Diözese Varanasi die Enzyklika von Papst Franziskus in den Pastoralplan mitaufgenommen. Mit Hilfe dieses Projekts organisiert das Bistum unter anderem eine Bewusstseinskampagnen für Schulkinder, startete eine Begrünungsaktion in der Stadt und im Umland, führte ein Abfall-Management ein und fördert natürliche Landwirtschaft sowie den Terrassenanbau mit Verwendung von Kompost.

2016 hat missio München das Projekt erstmals unterstützt. Jetzt wurde ein dreijähriges Folgeprojekt bewilligt. Eben haben wir den Zwischenbericht bekommen und die Rate für das 3. Jahr konnte ausbezahlt werden. Die Projektverantwortlichen Pater Anand und Pater Dayakar schreiben: "Das Projekt ist ein großer Segen für die Menschen im Varanasi Distrikt. Die Menschen in und außerhalb der Stadt profitieren davon. Die Botschaft von Laudato Si konnte durch die verschiedenen Maßnahmen den Menschen vermittelt werden. Wir hoffen, das Projekt im nächsten Jahr mit noch mehr Enthusiasmus umzusetzen. Wir sind missio München, den Spendern und Wohltätern als auch dem Präsidenten und allen Mitarbeitern außerordentlich dankbar. Gott segne Sie alle.“ Das Projekt wird aus Mitteln des Verbands der Diözesen Deutschland finanziert.

 

Unsere Projekte im Überblick:

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

Koordination Förderprojekte

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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