An manchen Stellen sind die bis zu acht Meter tiefen schlammigen Massen immer noch in Bewegung. Mehr als 1000 Menschen sind obdachlos. Hilfe von außen gelangt nur spärlich in das Gebiet, das ohne Straßenanbindung ist. „Die Bewohner der Dörfer rund um Yambali wurden im Schlaf überrascht“, berichtet Weihbischof Ain Soongie. „Sie graben mit bloßen Händen nach ihren Angehörigen. Aber es wurden nur wenige Verschüttete geborgen. Wir bleiben an der Seite der Menschen und sehen, was wir noch tun können. Bitte beten Sie für die Opfer und die vielen hinterbliebenen Familien!“
Konkrete Unterstützung für Betroffene vor Ort
missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber drückte sein tiefstes Mitgefühl aus und sicherte den Menschen in der betroffenen Provinz Solidarität und konkrete Unterstützung zu: „Die Nachrichten aus Enga erfüllen uns mit Entsetzen und großer Trauer. Familien wurden auseinandergerissen oder ganz ausgelöscht. Die Menschen haben neben ihren Angehörigen und ihrer Gemeinschaft alles verloren: Ihre Häuser, ihr Vieh, ihr Land. Und das in einer Region, in der besonders die Frauen und Kinder schon vor dieser Katastrophe gelitten haben, da sie immer wieder zwischen ethnischen Konflikten zerrieben werden.“
In der Nacht zum Freitag wälzte sich in der Hochlandprovinz Enga nach schweren Regenfällen ein großer Teil eines Berges als Erdmasse ins Tal. Der Inselstaat Papua-Neuguinea steht im Fokus zum Weltmissionsmonat 2024. Im Oktober werden missio-Partnerinnen und -Partner aus Papua-Neuguinea in den Diözesen in Bayern und in Speyer von ihrer Arbeit berichten.
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