Zwei afrikanische Studenten harren in Nordzypern aus

Hunderte junge Menschen aus Afrika kommen mit einem Studentenvisum nach Zypern. Sie träumen von einer Zukunft in Europa. Was aber den meisten von ihnen erst nach der Ankunft klar wird: Die Insel ist geteilt, und die türkisch besetzte Region im Norden gehört gar nicht zur Europäischen Union. Ein persönlicher Bericht über ein Leben im Wartestand.

TEXT: MAUREEN KAJUJU MURORI (ÜBERSETZUNG: JALEH OJAN) - FOTOS: ANNE ACKERMANN

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Angesichts der dramatischen Corona-Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Die Hilferufe, die uns von unseren Projektpartnerinnen und –partnern erreichen, machen uns zutiefst betroffen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Sie haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

Die Corona-Hilfsprojekte von missio München

missio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam unterstützen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. Dazu haben wir im Frühjahr 2020 einen Corona-Hilfsfonds gestartet. Er umfasst insgesamt bereits 675.000 Euro (Stand Mai 2021) für Sofortmaßnahmen. Da uns wöchentlich neue Projektanträge erreichen, aktualisieren wir die Übersicht über unsere Corona-Projekte regelmäßig und danken Ihnen auch weiterhin für Ihre Unterstützung. Hier finden Sie die Projekte - zudem können Sie eine Auswahl der Projekte als pdf hier herunterladen >>.

New Delhi, India: Covid-19-Patienten auf einer Isolierungsstation

"Die Appelle, die uns derzeit aus Indien erreichen, beunruhigen mich zutiefst: Der jüngste Anstieg der Corona-Fälle trifft auf ein Gesundheitssystem, das überhaupt nicht dafür gewappnet ist", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Angesichts der dramatischen Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Unsere Projektpartnerinnen und –partner haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

Perlen des Lichts

Gebete wirken – davon sind wir überzeugt! Deshalb bilden wir von missio München zusammen mit Ihnen und unseren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien die Gebetsgemeinschaft „Perlen des Lichts“. Wir stellen Ihnen jeden Monat in einer Karte ein missio-Projekt vor und laden zu einem Gebet in Verbundenheit und Solidarität mit den Helferinnen und Helfern vor Ort ein. Machen Sie mit!

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missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber bleibt Vorsitzender des China-Zentrums. Er wurde am Donnerstag (22.4.) bei einer digitalen Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt, das er seit 2018 bekleidet. Das China-Zentrum mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn dient der Förderung von Begegnung und Austausch zwischen den Kulturen und Religionen im Westen und in China. Mitglieder sind katholische Hilfswerke, Orden und Diözesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Monsignore Wolfgang Huber ist seit 2018 Vorsitzender des Zentrums. Alle drei Jahre wird der Vorsitz neu gewählt.

Die Benediktinerabtei in Cluny

Begleiten Sie missio München und das Bayerische Pilgerbüro zu den Wurzeln der missionarischen Laienbewegung: Im September geht es - so Corona es zulässt - auf Pilgerreise ins südliche Burgund und nach Lyon zu vielen bedeutenden Kirchen und weiteren Stätten des Christentums. Missio-Präsident Monsignore Huber wird die geistliche Begleitung übernehmen. 

50.000 Handys von Kolpingsfamilien für missio-Aktion: Als Kooperationspartner unterstützt das Kolpingwerk Deutschland die Handy-Spendenaktion von missio

Für die missio Handy-Spendenaktion haben die Kolpingsfamilien in Deutschland insgesamt 50.000 Handys zusammengetragen. Seit Juni 2018 unterstützt das Kolpingwerk Deutschland als Kooperationspartner von missio die Handy-Spendenaktion, die im Herbst 2017 ins Leben gerufen wurde und die seitdem von zahlreichen Pfarreien, Schulen, Firmen und Institutionen unterstützt wird. Insgesamt wurden bisher von missio deutschlandweit mehr als 215.000 Alt-Geräte dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Das 50.000. Handy des Kolpingwerks wurde jetzt von der Kolpingsfamilie Kaufbeuren übergeben.

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Angesichts anhaltender politischer Debatten um internationale Handelsabkommen und faire Lieferketten fordert der Gemeinwohl-Ökonom Christian Felber Marktvorteile für nachhaltige und menschenrechtskonforme Unternehmen. „Der Weltmarkt ist ein öffentliches Gut und keine Spielwiese. Die Mehrheit der Menschen will eine Veränderung. Unsere gegenwärtige Demokratie lässt das jedoch nicht zu. Zu mächtig sind Unternehmen, zu stark sind Lobbyisten“, betont der Vordenker und Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) in der neuesten Ausgabe des "missio magazins" des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio München.

Das neue missio magazin 3/2021

Das neue missio magazin ist da! In der aktuellen Titelgeschichte geht es um das Thema "In Würde alt werden" und darum, unter welchen Bedingungen ältere Menschen in Afrika und Asien leben. Wir machen uns Gedanken darüber, was eigentlich ein gutes Leben im Alter ausmacht - und welche Bedingungen es dafür braucht. Illustriert wird die Reportage von missio-magazin-Chefredakteurin Barbara Brustlein durch großartige Bilder unserer Fotografen Jörg Böthling und Fritz Stark.

"Freiheit" steht an einer Mauer in Manila

Mit seinem umstrittenen Anti-Terror-Gesetz hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte ein Instrument geschaffen, um Kritiker unter Druck zu setzen oder loszuwerden. Das bekommen auch missio-Partner zu spüren. Ein Bericht von der Philippinen-Referentin Stephanie Schüller.

Nach dem Tod von Tansanias Präsident Magufuli herrscht neben Trauer auch Hoffnung auf Wandel.

Mit dem Tod des tansanischen Präsidenten John Magufuli am 17. März und der Ernennung von Samia Suluhu Hassan zu seiner Nachfolgerin herrscht in Tansania neben Trauer auch eine Hoffnung auf Wandel. "Der Tod von Präsident John Magufuli hat die meisten Tansanier als schwerer Schock getroffen, da weite Teile der Bevölkerung von seiner Erkrankung nichts wussten", betont der Bischof der Diözese Kondoa, Bernardin Mfumbusa, in einer E-Mail an missio München. In den beiden Wochen vor seinem Tod seien keine Nachrichten mehr an die Öffentlichkeit gedrungen. So hätten sich Verschwörungstheorien über den Tod des 61-Jährigen Bahn gebrochen. "Hier im Süden Tansanias haben die Menschen erst geglaubt, dass Präsident Magufuli wirklich tot war, als Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan die Nachricht offiziell verkündete", berichtet der Koordinator der UZIMA-Projekte zur Palliativpflege in Ndanda, Elvis Miti.

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