Physiotherapeutin Sr. Maria-Kim von den Weißen Schwestern bringt dem zwölfjährigen Brahim Medikamente

Die Atlantikküste auf der einen, die Dünen der Sahara auf der anderen Seite: Sie umgeben Nouakchott, die Hauptstadt der Islamischen Republik Mauretanien. Etwa eine Million Menschen leben in dieser Stadt, die immer weiter in die Wüste wächst. Ein Besuch bei sesshaft gewordenen Nomaden und einer zu hundert Prozent aus Ausländern bestehenden katholischen Kirche, die zwar nicht offiziell anerkannt, aber hoch geschätzt wird.

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Wir sind in Gedanken und Gebeten bei den Flutopfern in Deutschland - ebenso wie unsere Partnerinnen und Partner, die uns viele sorgenvolle Anfragen und Ermutigungen geschickt haben. Wir sind tief berührt und dankbar für die Anteilnahme: Uns erreichen täglich zahlreiche Beileidsbekundungen unter anderem aus Äthiopien, Indien, den Philippinen, Papua Neuguinea, Burkina Faso und Burundi - und sogar aus Madagaskar, wo die Menschen unter einer Hungersnot leiden. Lesen Sie hier Auszüge aus Mails und Briefen.

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Als vor gut einem Jahr die Corona-Pandemie auch den Senegal erreichte, herrschte in manchen Gebieten Alarmstimmung. Denn Schwierigkeiten gab es auch ohne Virus schon genug: Der Regen blieb aus, die Ernte war schlecht. In einigen Dörfern der Region Kaolack drohte sogar der Hunger. Lockdown und Ausgangssperren verschärften die Not. Und nun? 

Die Corona-Hilfsprojekte von missio München

missio München steht seinen Projektpartnerinnen und Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam unterstützen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. Dazu haben wir im Frühjahr 2020 einen Corona-Hilfsfonds gestartet, über den wir insgesamt 675.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Bewältigung der Krise beisteuern können (Stand 30.04.2021). Innerhalb von nur 12 Monaten wurden dank einer außergewöhnlichen Spendenbereitschaft neun Projekte in Afrika und Asien vollständig finanziert. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen. Nach wie vor brauchen unsere Projektpartnerinnen und Projektpartner allerdings dringend unsere Solidarität. Bitte helfen Sie, jede Spende zählt.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht ausgewählter laufender Projekte, die Sie sich hier als pdf herunterladen können>>.

missio-Projektpartner aus Madagaskar schicken angesichts der Dürre Hilferufe nach München.

Projektpartner von missio München warnen angesichts der anhaltenden Dürre in Madagaskar eindringlich vor einer Hungerskatastrophe in ihrer Heimat und rufen die internationale Gemeinschaft zur Förderung langfristiger Projekte auf. "Seit Jahren ist die Dürre in der Region ein Problem, aber jetzt hat sich die Situation noch einmal zugespitzt. Es wird immer schlimmer. Jeden Tag sterben viele Menschen", schreibt Bischof der Diözese Morondava, Marie Fabien Raharilamboniaina, in einer Mail an das katholische Hilfswerk.

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missio München hat im vergangenen Jahr 796 Projekte mit 12.290.318, 82 Euro gefördert – und damit die Projektaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent erhöhen können. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2020 hervor. Dem katholischen Hilfswerk gelang es im Pandemie-Jahr 2020, einen Spendenzuwachs von mehr als 20 Prozent zu generieren. Rückgänge verzeichnete das Hilfswerk bei den Testamenten und – coronabedingt – den Kollekteneinnahmen in den Kirchen. 

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In einer abgelegenen Region in Madagaskar hat missio München dank der Hilfe der Spenderinnen und Spender die Wasser- und Stromversorgung mitfinanziert – den Menschen vor Ort schafft das große Erleichterung, und in einem rührenden Abschlussbericht bedanken sie sich herzlich. 

Reisewarnung Podcast von missio München

Die neueste "Reisewarnung!"-Folge ist da! Darin nimmt Sie missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr mit in den Tschad. Der Podcast kann auf allen bekannten Audio-Streaming-Portalen wie spotify, deezer, google und apple podcasts sowie direkt hier auf unserer Podcast-Seite gehört werden. 

Perlen des Lichts

Gebete wirken – davon sind wir überzeugt! Deshalb bilden wir von missio München zusammen mit Ihnen und unseren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien die Gebetsgemeinschaft „Perlen des Lichts“. Wir stellen Ihnen jeden Monat in einer Karte ein missio-Projekt vor und laden zu einem Gebet in Verbundenheit und Solidarität mit den Helferinnen und Helfern vor Ort ein. Machen Sie mit!

Junge Frauen im Senegal. Foto: Jörg Böthling/missio München

Angesichts zunehmender Spannungen im krisengeschüttelten Sahel ruft Afrika-Experte Klaus Grütjen die internationalen Partner der Republik Senegal dazu auf, die demokratischen und rechtsstaatlichen Entwicklungen des Staates entschieden zu unterstützen. Im aktuellen missio magazin  warnt der Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Westafrika davor, die Schlüsselfunktion des Landes für die gesamte Region zu verspielen.

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Angesichts der Warnungen der Weltgesundheitsorganisation vor einer dramatisch steigenden Zahl an Malaria-Toten in Afrika fordert die österreichische Filmemacherin Katharina Weingartner die WHO auf, lokale Lösungsansätze rund um die Heilpflanze des Beifuß (Artemisia annua) im Kampf gegen die tödliche Infektionskrankheit endlich anzuerkennen und diese Arbeit nicht weiter zu blockieren. "Es gibt längst afrikanische Studien, die belegen, dass Artemisia gegen Malaria funktioniert. Aber es sind eben keine Studien aus dem globalen Norden", betont Weingartner.

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In der neu gestalteten missiothek bietet missio München verschiedene Materialien rund um die Themen Welt-Kirche und Eine-Welt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Allen, die in der Pastoral, in Kindertageseinrichtungen oder in der Schule tätig sind, liefert die Datenbank Anregungen und Bausteine für den Unterricht, um globales und interkulturelles Lernen in der Arbeit mit Gruppen zu fördern oder um eine liturgische Feier vorzubereiten.

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