Verzweifelung nach Überschwemmung in Südostafrika

Solidarität mit Südostafrika: Nach dem Tropensturm Idai und den katastrophalen Überschwemmungen im Südosten Afrikas steht missio München im engen Kontakt mit seinen Projektpartnern in der Region. missio München informiert am Mittwoch, 27. März, ab 15 Uhr über die Lage vor Ort und lädt zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem Gebet für die Betroffenen ins Haus der Weltkirche (missio, Pettenkoferstr. 26, 80336 München) ein. 

Überschwemmung Malawi; Bildquelle: Malawische Bichofskonferenz/missio

Die malawische Bischofskonferenz hat sich mit einem dringenden Hilfsappell an missio gewandt. Insbesondere der Süden Malawis ist von katastrophalen Überschwemmungen betroffen. Seit Ende Januar hat es in dem ostafrikanischen Land heftig und anhaltend geregnet. Am vergangenen Wochenende ist zudem der Tropensturm Idai mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt. In weiten Teilen des südöstlichen Afrikas kam es im Anschluss zu verheerenden Überflutungen.

MünchnerStiftungsFrühling 2019

missio München präsentiert seine Projektarbeit mit Partnern der Weltkirche von 23. bis 29. März 2019 beim MünchnerStiftungsFrühling. Bei Vorträgen und Aktionen zeigt ecclesia mundi, die Förderstiftung von missio München, wie das katholische Hilfswerk die Lebenssituation der Menschen in den Partnerländern verbessert.

Einweihung KLinik in Mwanza, Tansania durch Monsignore Wolfgang Huber und Dr. Thomas Brei; Foto: Friedrich Stark

Mit einem feierlichen Gottesdienst hat missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber am Montag (18. März 2019) die St. Clare Klinik des Wasserburger Missionsarztes und Pfarrers Dr. Thomas Brei am Victoriasee in Mwanza, Tansania, eingeweiht. Mit seinem neuen Hospital in Mwanza setzt sich Pfarrer Dr. Thomas Brei dafür ein, dass vor allem Menschen ohne viel Geld von Fachärzten wie Unfallchirurgen, Augen- und Zahnärzten sowie Urologen versorgt werden. 

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Mit der Broschüre "Das Göttliche – Frauen suchen und finden" lässt missio gemeinsam mit dem Landesverband Bayern des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Frauen rund um den Globus zu Wort kommen, die in verschiedenen Erdteilen und Zusammenhängen leben. Die Texte und Bilder in dem 60 Seiten starken Buch geben Zeugnis von Frauen, die nach Gott suchen und einen Ausdruck ihres selbst-bewussten Glaubens als Frauen wagen. Die Autorinnen und Künstlerinnen ermutigen die Leser und Leserinnen zur eigenen Gott-Suche.

Pater Welling ist seit 2012 Direktor des China-Zentrums, das sich vor allem mit den Entwicklungen der Religionen und Kulturen in China beschäftigt. Foto: Steyler Missionare

Der Steyler Missionar und Direktor des China-Zentrums, Pater Martin Welling, zeigt sich im Interview mit dem aktuellen missio magazin besorgt über die Situation der Katholiken in China: "Die Partei erwartet, dass alle Katholiken nur noch in offiziell registrierten Gemeinden ihr Glaubensleben aus­üben." Nach dem jüngsten Abkommen zwischen China und dem Vatikan seien die Christen im Untergrund orientierungslos.

Zwölf Tage reiste eine Delegation von missio München und der Erzdiözese Bamberg durch Nordostindien. Foto: Hendrik Steffens/Erzdiözese Bamberg

Nach zwölf Tagen ist am Donnerstag (21. Februar) eine Delegationsreise der Erzdiözese Bamberg und des Internationalen Katholischen Missionswerk missio München durch Nordostindien zum Abschluss gekommen. Die Bundesstaaten im Nordosten Indiens stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Monats der Weltmission im Oktober, der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit.

Im nordindischen Tezpur betreibt die Diözese eine eigene Teefabrik. Foto: Friedrich Stark

Im indischen Bundesstaat Assam befindet sich das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt. Bislang wird die Produktion weitgehend von großen Konzernen kontrolliert. Die ärmere Bevölkerung arbeitet als Teepflücker für geringe Löhne. Doch es gibt immer mehr Initiativen, die den lokalen Anbau in kleinbäuerlichen Strukturen fördern. "Den Kleinbauern fehlt aber oft die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung ihrer Erzeugnisse. Auch der Zugang zu Vermarktung und Verkauf erweist sich als schwierig", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Mädchen im "Jipe Moyo Center" in Tansania. Foto: Jörg Böthling/missio

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war im Jahr 2018 rund eine Milliarde Kinder weltweit Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung – also jedes zweite Kind auf unserer Erde. Betroffen waren vor allem Mädchen, die in einigen Ländern noch immer als "wertlos" gelten. Eine besonders schlimme Form der Misshandlung von Mädchen ist die in einigen Regionen Afrikas noch weit verbreitete grausame Tradition der Genitalverstümmelung. Nicht wenige Mädchen sterben an diesem Martyrium.

Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Huber zu Gast im Ökospiritualitätszentrum Orlong Hada. Foto: Hendrik Steffens

Indien zählt zu den aufstrebenden Wirtschaftsnationen, doch oft bringt diese Entwicklung große Probleme mit sich. So sind etwa die Regenwälder im Bundesstaat Meghalaya (Region Nordost) bedroht durch kommerzielle Abholzung, illegalen Kohlebergbau und die Umweltzerstörung durch zu­nehmenden Auto- und Lkw-Verkehr. Auch die stark wachsende Bevölkerung und der Zuzug aus dem nahen Nachbarland Bangladesch, das ebenso stark unter den Folgen des Klimawandels leidet, spielen eine Rolle: Landwirtschaftlich nutzbare Flächen werden immer knapper, was zu Konflikten zwischen den Volksgruppen und weiterer Abholzung der Waldgebiete führt.

Bambergs Erzbischof Ludwig Schick auf der missio-Delegationsreise in Nordostindien. Foto: Hendrik Steffens

Priestermangel, fehlender Nachwuchs im Ehrenamt und Mitgliederschwund sind nur einige der Herausforderungen, denen sich die katholische Kirche in Deutschland stellen muss. In Nordostindien hingegen verzeichnet sie regen Zulauf, nicht zuletzt dank der Ausbildung Kleiner Christ-licher Gemeinschaften. Von deren Wirkungskraft überzeugt sich derzeit eine Delegation um den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber in Shillong und Jowai im Bundesstaat Meghalaya.

Zwei Goldsucher in Burkina Faso – fotografiert von Jörg Böthling/missio.

Mit alten Mobiltelefonen, die nicht mehr gebraucht werden, Gutes tun: Im neuen missio magazin gibt es jetzt die Printversion unseres multimedialen Web-Dossiers zum Thema "Goldhandys". Darin finden Sie alle Informationen darüber, was die Produktion von Smartphones für die Ressourcen in den Ländern des Südens bedeutet und wie mit alten Handys noch Gutes bewirkt werden kann. Außerdem in der zweiten Ausgabe 2019: Eine Reportage über eine Blindenschule in Äthiopien sowie ein Interview mit einem Arzt aus Straubing, der als Freiwilliger die zivile Seenotrettung vor der libyschen Küste unterstützte.

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