Jana Schmitt

Jana Schmitt, 19 Jahre alt und aus Bamberg, ist schon von klein auf engagiert: als Ministrantin, Mitglied der Pfarrjugend Reckendorf, Rettungsschwimmerin, Schulsanitäterin, Schülersprecherin und so manchem mehr. Kein Wunder, dass sie sich nach ihrem Abitur für ein Freiwilligenjahr entschieden hat: Sie ging in den Senegal. Im Weltmissionsmonat ist sie für missio München im Einsatz: unter anderem übersetzt sie Live-Gespräche mit Gästen, die Corona-bedingt leider nicht zu Besuch kommen konnten und erzählt von ihren Erfahrungen im Senegal. 

Das Titelbild des missio magazins zeigt einen Arbeiter in einer Kohlemine in Sambia. Foto: Jörg Böthling

Das neue missio magazin bringt Sie mit seiner Ausgabe 6/2020 in die afrikanischen Länder Sambia und Burkina Faso. Das Titelbild zeigt einen Arbeiter einer Kohlemine im Süden von Sambia. Dort zerstört der Kohlebergbau die Lebensgrundlage vieler Dorfbewohner. Die Reportage "Die Mine der Misere" rund um die chinesische Mine zeigt deutlich, mit welchen Schwierigkeiten die Menschen in rohstoffreichen, aber armen Ländern zu kämpfen haben. Ihre Regierungen machen ausländischen Investoren teils große Zugeständnisse, um die Wirtschaft anzukurbeln und in einigen Fällen auch, um von diesen Geschäften selbst zu profitieren.

missio-Online-Live-Talks mit Gästen aus Westafrika.

Im Monat der Weltmission hat missio München traditionell Projektpartner aus Afrika, Asien oder Ozeanien zu Gast, die bei Veranstaltungen und in Vorträgen in Bayerns (Erz-)Bistümern und in der Diözese Speyer über die Lage der Menschen und der Kirche in ihrer Heimat berichten. Wegen der besonderen weltweiten Corona-Situation werden in diesem Jahr die Gäste aus der Schwerpunktregion Mali, Niger und Burkina Faso meist virtuell an den missio-Veranstaltungen teilnehmen. Dazu veranstalten wir vier Online-Live-Talks. Sie können dabei sein und Fragen stellen. Die Links zu den Veranstaltungen finden Sie unter den jeweiligen Talks.

Der Terror hat Mali immer fester im Griff. Foto: Jörg Böthling

Der Terror hat den Sahel immer fester im Griff. Seit rund acht Jahren destabilisieren Islamisten die westafrikanische Region, die sich einst mit Musterdemokratien wie Mali schmückte. Wie internationale  Militäreinsätze zu bewerten sind, warum es der interreligiöse Dialog auf die Agenda der Bundesregierung geschafft hat, und welchen Anteil Bildung und Wirtschaft am Frieden haben, erklärt der Westafrika-Experte Matthias Basedau.

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Mit einer bundesweiten Aktion unter dem Hashtag #zusammenhalten hat missio in den Sozialen Netzwerken am 18. Oktober für Solidarität in Zeiten der Corona-Pandemie mit den Menschen der Länder der Einen Welt geworben. Mit wem oder wie halten Sie mit anderen zusammen – in Zeiten von Corona und auch sonst? Das Ergebnis sehen Sie in unserer Bildergalerie!

Abbé Félix Weltmissionsmonat

Wegen der Corona-Pandemie können nicht alle eingeladenen Gäste aus Westafrika zum Monat der Weltmission anreisen - umso schöner, dass sich Abbé Félix Wendpanga Ouédraogo bereit erklärte, für missio München über sein Heimatland Burkina Faso zu berichten. Er lebt derzeit in Melk in Niederösterreich. Hier stellen wir ihn vor.  

Abbé Apollinaire Weltmissionsmonat

Abbé Apollinaire Delwende Dibende aus Burkina Faso vertritt missio München als Botschafter während des Weltmissionsmonats. Da er derzeit in Deutschland studiert, stellt die Corona-Pandemie kein gravierendes Hindernis dar. Hier erzählt er von seiner Motivation und davon, was ihn an den Deutschen gefällt.

missio München startet mit einem feierlichen Gottesdienst in St. Paul in den Monat der Weltmission 2020

Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt! – Dieser Aufruf steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der größten Solidaritätsaktion der Katholik*innen weltweit: Mit einem traditionellen Aussendungs- gottesdienst in der Kirche St. Paul ist missio München am Mittwoch (7. Oktober) in den Monat der Weltmission gestartet. In seiner Predigt würdigte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die Enzyklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus als "große Motivation, miteinander und füreinander Verantwortung zu übernehmen und uns in der Einen Welt zu engagieren."

missio-Plakat zum Monat der Weltmission 2020

missio München startet mit seinem traditionellen Aussendungsgottesdienst am Mittwoch (7. Oktober) in den Monat der Weltmission. Den Fokus richtet das internationale katholische Hilfswerk in diesem Jahr auf die Region Westafrika und dabei speziell auf die Länder Mali, Niger und Burkina Faso. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie stehen die missio-Aktionen in diesem Jahr unter dem Leitwort "Selig, die Frieden stiften - Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt".

Schnitzerei aus Malawi in der Hauskapelle von missio München.

Das vielfach nachgefragte Marienheft eignet sich gerade im Monat Oktober zum gemeinsamen Gebet wie auch zur persönlichen Betrachtung. In besonderer Weise kann es so in Zeiten von Corona ein großer Trost sein, anhand der Bilder und Texte des Heftes in afrikanisches Leben einzutauchen und aus dieser Begegnung Kraft und Mut zu schöpfen. Die Broschüre enthält in 8 Kapiteln (afrikanische) Gebete, Meditationen und Bilder.

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missio München unterstützt die Initiative für ein Lieferkettengesetz, das deutsche Unternehmen verpflichten soll, Menschenrechte und Umweltschutz in internationalen Lieferketten einzuhalten. "Zu wenige Unternehmen in Deutschland übernehmen Verantwortung. Daher brauchen wir jetzt ein starkes Lieferkettengesetz, das die Rechte und die Würde derjenigen Menschen schützt, die als schwächste Glieder in den globalen Wertschöpfungsketten für unseren Wohlstand sorgen", fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Dazu gehöre auch, Betroffenen den Zugang zu deutschen Zivilgerichten möglich zu machen.

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missio München hat seinen eigenen Podcast gestartet: Unter dem Titel "Reisewarnung! – Mit missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien" stellt das Hilfswerk Länder vor, in die sonst kaum jemand reist. Der Podcast kann auf allen bekannten Audio-Streaming-Portalen wie spotify, deezer, google und apple podcasts gehört werden. Der Trailer zu "Reisewarnung!" sowie die ersten beiden Folgen zu den westafrikanischen Ländern Mali und Niger sind bereits online. "Reisewarnung!" erscheint immer am ersten Donnerstag eines Monats.

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