In Tansania werden bedürftige Kinder dank der Klinik von Pfarrer Dr. Brei medizinisch versorgt. Foto: missio/Friedrich Stark

Endlich ist es soweit. Monate großer Verzweifelung liegen hinter Magdalena – sie haben die junge Frau gezeichnet. „Es ist kaum zu ertragen, das eigene Kind leiden zu sehen“, so die Mutter der dreijährigen Lightness. „Die ersten Monate nach der Geburt verhielt sich meine Tochter wie andere Kinder. Doch dann begann sie ununterbrochen zu weinen, und ihr Kopf wurde seltsam groß. Mein Mann verließ mich. Als Mutter eines kranken Kindes stand ich plötzlich alleine da. Ich hatte so große Angst um meine Tochter.“ Magdalena nahm den langen Weg zur St. Clare Clinic auf sich, da sie wusste: Hier wird ihrer Tochter geholfen. Auch ohne Geld.

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Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet Fritz Stark als freier Fotograf für missio. Im Jahr 2019 führte ihn eine Reise gemeinsam mit den missio-magazin-Redakteuren Sophie Kratzer und Christian Selbherr nach Nordostindien. In der aktuellen Ausstellung in der LIGA-Bank Bamberg ist eine Auswahl der besten Bilder zu sehen. Die Fotos von Fritz Stark sind Momentaufnahmen. Sie zeigen Nordostindien und seine Bewohner aus dem Blickwinkel des Außenstehenden.

Abschluss des Monats der Weltmission 2019; Foto Friedrich Stark

Nach einem mehrtägigen Festprogramm haben das katholische Hilfswerk missio München und die Erzdiözese Bamberg mit einem Pontifikalamt im Bamberger Dom den Sonntag der Weltmission (27. Oktober 2019) gefeiert. Gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus der Region Nordostindien – unter ihnen der emeritierte Erzbischof von Guwahati, Thomas Menamparampil – schlossen der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber damit die mehrwöchigen Aktionen zum Außerordentlichen Monat der Weltmission ab.

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Mit einem Gottesdienst im Bamberger Dom feiert missio am Sonntag, 27. Oktober, den Höhepunkt des diesjährigen Außerordentlichen Monats der Weltmission. Im Mittelpunkt steht die Partnerregion Nordostindien. Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Um die im 19. Jahrhundert entstandenen missionarischen Initiativen besser zu koordinieren, rief Papst Pius XI. 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus. Jedes Jahr wird seither in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt. Für Oktober 2019 hat Papst Franziskus unter dem Leitwort "Getauft und gesandt" einen Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen.

Rund 30 Stiftungsvertreter trafen sich bei der Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi in München.

Umweltschutz und Entwicklung im Nordosten Indiens standen im Mittelpunkt der Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi am Mittwoch (23. Oktober) im Haus der Weltkirche in München. In seinem Vortrag "In Sorge um das gemeinsame Haus" berichtete missio-Projektpartner und Gast im Monat der Weltmission, Bruder Herman Wanniang, den rund 30 Stiftungsvertretern und -experten von dem Ökospiritualitätszentrum Orlong Hada in Nordostindien. Der Provinzobere der Franziskaner betreibt im Dschungel des indischen Bundesstaates Meghalaya gemeinsam mit seinen Mitbrüdern eine Modellfarm , in der sie neue Ideen für einen ökologischen Landbau entwickeln.

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Bereits zum vierten Mal hilft die Firma Lemken Straßenkindern in Indien. Insgesamt rund 100 000 Euro spendete der Experte für Landmaschinen und Agrartechnik für das missio-Projekt. „Das Land Indien ist uns über die mehr als sechs Jahre, in denen unser Produktionswerk in Nagpur besteht, ans Herz gewachsen. Die zahlreichen Besuche vor Ort haben gezeigt, welchen kulturellen Reichtum, aber auch wie viel Armut dieses Land ausmacht“, sagt Gesellschafterin Nicola Lemken.

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Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des missio magazins ist die Umweltschutzproblematik, die allzuoft die Kehrseite der Entwicklung darstellt – so auch in Nordostindien und Ruanda. Lesen Sie in der Reportage "Im Plastikwald von Kigali", wie die Recyclingfirma Ecoplastic mit viel Handarbeit und unter gesundheitlich bedenklichen Umständen den Plastikmüll der ostafrikanischen Metropole wiederaufbereitet. In Nordostindien, der Region, die dieses Jahr im Fokus der missio-Aktionen im Monat der Weltmission steht, sind Umwelt und Natur theoretisch durch die nationale Verfassung und entsprechende Gesetze geschützt. Doch die Bevölkerung wächst und die Landflächen werden immer knapper. In diesem Kontext setzen sich im Ökospiritualitätszentrum in Orlong Hada die Franziskaner gegen die Zerstörung der Natur und für nachhaltige Lösungen ein.

Der Erzbischof von Shillong, Dominic Jala ist bei einem tragischen Autounfall gestorben; Foto: Erzdiözese Shillong

Nach dem tragischen Unfall des langjährigen missio-Projektpartners und Erzbischof von Shillong, Dominic Jala, hat der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, seine tiefe Anteilnahme zum Ausdruck gebracht.

Kardinal Souraphiel; Foto: Jörg Böthling

Mit großer Freude hat das internationale katholische Missionswerk missio München auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an den äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed reagiert. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber sagt: „Ich bin hocherfreut, dass die mutige Friedensarbeit von Abiy Ahmed in Äthiopien belohnt wird. Man sieht: Afrika ist nicht nur der Kontinent der Kriege und Krisen. Frieden und Versöhnung sind möglich.“

Jean Ziegler in Moria Lesbos; Foto: Pro Asyl

Angesichts der dramatischen Lage in den Flüchtlingszentren auf den griechischen Inseln hat sich der Schweizer Soziologe Jean Ziegler mit einem dringenden Appell an die Europäische Union gewandt: „Die Situation der Flüchtlinge ist schrecklich. Diese Lager müssen geschlossen werden. Fristlos. Wenn die Rechte vieler, vieler Tausend Menschen verletzt werden, dann spricht man von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Europäische Union begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

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Mit einem feierlichen Gottesdienst sind missio München und die Erzdiözese Bamberg am Mittwoch (9. Oktober 2019) in Nürnberg in den Außerordentlichen Monat der Weltmission gestartet. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber entsendeten in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Nürnberger Hauptmarkt die Gäste aus der diesjährigen Schwerpunktregion Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer.

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Mit einem feierlichen Gottesdienst in Nürnberg entsendet missio München am Mittwoch (9. Oktober, 11.00 Uhr) in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Hauptmarkt in Nürnberg seine Gäste aus Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer. Anschließend empfängt Oberbürgermeister Ulrich Maly die Gäste im Historischen Rathaussaal. Partnerdiözese für missio München ist in diesem Jahr das Erzbistum Bamberg, dessen Erzbischof Ludwig Schick die Region Nordostindien mehrfach bereist hat. Dort setzen sich missio-Projektpartner für die arme Bevölkerung in den Bergdörfern ein, bemühen sich um faire Arbeitsbedingungen für Teebauern und kämpfen für Frieden und Umweltschutz.

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