Delegationsreise nach Nordostindien mit Erzbischof Schick; Foto:  Hendrik Steffens / Erzbistum Bamberg

Zum 70. Geburtstag des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick (Sonntag, den 22. September 2019) hat der Präsident des Internationalen katholischen Missionswerks missio München, Msgr. Wolfgang Huber, die tiefe Dankbarkeit des Hauses der Weltkirche für das Engagement des Weltkirche-Bischofs betont. „Was Mission heute bedeutet, das buchstabiert Erzbischof Schick immer wieder in vollkommen authentischer Weise durch: Mission heißt, an die Ränder zu gehen, sich an die Seite der Armen zu stellen und Unrecht offen anzusprechen“, hob missio-Präsident Msgr. Huber hervor.

Titelbild Programm Erwachsenenbildung

Das neue Programm der Erwachsenenbildung von missio München bietet zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 vielseitige Möglichkeiten zu Fortbildung und Austausch. In thematischen Vorträgen und Workshops können sich Interessierte zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Weltkirche informieren. Mit einem afrikanischen Trommelkurs und indischen Tanzworkshops bringen wir die Lebensfreude unserer Projektländer zum Ausdruck. Meditationskurse und Yoga-Workshops bieten geistige Nahrung an.

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Das Volk der Khasi lebt in den Bergregionen Nordostindiens - unter widrigen Lebensumständen. Schwester Cecilia Sad gibt den Menschen Perspektiven: Dort, in Mitten der Mesnchentraube ist sie zu finden.Wenn Schwester Cecilia Sad heute ein Khasi-Dorf besucht, drängen sich Kinder und Erwachsene um sie. Alle wollen ihr die Hand schütteln. In den entlegenen Bergdörfern des nordostindischen Bundesstaates Meghalaya, wo das Volk der Khasi lebt, ist sie weithin bekannt.

Schwester Cecilia Sd bei ihrer Arbeit in den Bergdörfern Nordostindiens

Nordostindien ist nur über einen schmalen Korridor mit Zentralindien verbunden. Viele Dörfer liegen in entlegenen Bergregionen, die nur schwer zugänglich sind. Die meisten Menschen leben in großer Armut. Von der Außenwelt sind sie regelrecht abgeschnitten. Für Schwangere und Kranke kommt im Notfall oftmals jede Hilfe zu spät. Durch -> Schwester Cecilia Sad können wir Gott sei Dank vor Ort sein: Als Visitation Sisters of Don Bosco machen sie und ihre Mitschwestern sich regelmäßig auf den beschwerlichen Weg in die Dörfer, um den Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

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Um weltweit neues Bewusstsein für das Thema "Mission" zu schaffen, hat Papst Franziskus unter dem Leitwort "Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt" für Oktober 2019 einen Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen. Zu diesem Anlass haben die Päpstlichen Missionswerke die weltweite Aktion #mymission ins Leben gerufen. Christinnen und Christen rund um den Globus sind aufgefordert, in sozialen Medien, im Gottesdienst oder im öffentlichen Raum ein Zeichen zu setzen und ihre Mission unter dem Hashtag mymission mit anderen zu teilen.

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Zum Auftakt des 10. Europäischen Katholischen China Kolloquiums mahnt missio-Präsident und Vorsitzender des China-Zentrums, Monsignore Wolfgang Huber, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Technologie-Entwicklungen. "Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben uns Technologie und Wissenschaft derartige Verbesserungen unserer Lebensqualität gebracht. Gleichzeitig waren wir noch nie so sehr in Gefahr, von diesen Technologien beherrscht und gelenkt zu werden. Gerade an den Entwicklungen in China wird das in drastischer Weise deutlich", betonte Huber bei der Eröffnung des "European Catholic China Colloquium" am Freitag (30. August).

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Schwerpunkt der akutellen Ausgabe des missio magazins ist Nordostindien. Die Region zwischen Bangladesch, China und Myanmar, die nur durch einen schmalen Korridor mit Zentralindien verbunden ist, steht in diesem Jahr im Fokus der missio-Aktionen im Monat der Weltmission im Oktober – der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Lesen Sie in den beiden Reportagen "Das andere Indien" und "Selbstbewusst die Zukunft meistern", wie die katholische Kirche in Zeiten des Hindu-Nationalismus als Friedensstifter und soziale Kraft das Leben der Menschen verbessern möchte.

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Bischof Bernard Unabali, missio-Partner aus Papua Neuguinea, ist am 10. August im Alter von 62 Jahren verstorben. Wir sind ihm sehr dankbar für seine engagierte Arbeit an der Seite der Menschen von Papua-Neuguinea. Auf der Insel Bougainville bemühte sich Bischof Unabali um Frieden und Versöhnung, nachdem es dort in den 80er- und 90er-Jahren zu einem bewaffneten Konflikt um die Kupfer- und Goldmine von Panguna gekommen war.

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Die katholische Kirche in der indischen Unruheregion Kaschmir hofft auf eine baldige Beruhigung der Lage. „Es liegt eine gespenstische Stille über der Region Kaschmir“, schreibt der Bischof von Jammu-Srinagar, Ivan Pereira, an missio München. „Derzeit können wir nur spekulieren, was als Nächstes passieren wird. Es herrschen Ungewissheit und auch Angst in den Köpfen der Menschen, “ erklärt Bischof Pereira.

Zum internationalen Tag der Völker hebt missio München die schwierige Situation der indigenen Volksgruppen in Indien hervor. Foto: Friedrich Stark

Zum Internationalen Tag der indigenen Völker am Freitag (9. August) hebt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die schwierige Situation der indigenen Volksgruppen in Indien hervor: "Rund acht Millionen Ureinwohner in Indien kämpfen derzeit um ihre angestammten Lebensräume in den Wäldern und Bergen. Wir haben eine Verantwortung für unser gemeinsames Haus und die Bewahrung der Schöpfung – aber auch für alle Menschen darin."

Die missio-Aktion "Furchtlos" unterwegs auf Sommertour in Bayerns Bistümern.

Mit der Aktion Furchtlos weist missio München auf Ungerechtigkeiten gegen Mädchen und Frauen weltweit hin und unterstützt zugleich missio-Partnerinnen, die sich für Menschenrechte stark machen. In diesem Sommer haben wir unsere Arbeit unter anderem beim Bennofest in München, beim Willibaldsfest in Eichstätt, beim Heinrichsfest in Bamberg und beim Fest der weltweiten Kirche in Neuendettelsau vorgestellt.

Astellas-Geschäftsführer Daniel Breitenstein lieferte bei missio 100 alte Firmenhandys für den guten Zweck ab. Hier mit missio-Fundraisingreferentin Ulrike Philipp. Foto: missio

Mit kleinen Dingen etwas bewegen – das wollte die Astellas Pharma GmbH. Also lieferte der Geschäftsführer des Münchner Arzneimittelunternehmens, Daniel Breitenstein, 100 alte Handys bei missio München ab. Um den Abbau der Ressourcen einzudämmen und die Umwelt zu schonen, sammelt missio gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Kolpingwerk und Mobile-Box ausrangierte Mobiltelefone.

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