Astellas-Geschäftsführer Daniel Breitenstein lieferte bei missio 100 alte Firmenhandys für den guten Zweck ab. Hier mit missio-Fundraisingreferentin Ulrike Philipp. Foto: missio

Mit kleinen Dingen etwas bewegen – das wollte die Astellas Pharma GmbH. Also lieferte der Geschäftsführer des Münchner Arzneimittelunternehmens, Daniel Breitenstein, 100 alte Handys bei missio München ab. Um den Abbau der Ressourcen einzudämmen und die Umwelt zu schonen, sammelt missio gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Kolpingwerk und Mobile-Box ausrangierte Mobiltelefone.

Welternährungsbericht 2019 - Hunger in Ostafrika

„Dass jeder dritte Mensch in Ostafrika unterernährt ist, ist unannehmbar“, betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber angesichts des gestern (15. Juli) veröffentlichten Welternäh­rungsberichts. „Wenn zwei Milliarden Menschen weltweit unter Ernährungsunsicherheit leiden, und das vor allem in Afrika und Asien, gleichzeitig aber wenige Einzelne immer extremeren Reichtum anhäufen, so ist etwas drastisch in Schieflage geraten. Über 20 Millionen Kinder, die untergewichtig zur Welt kommen, sind keine Nachricht, sondern ein Skandal.“

Sonntag der Weltmission im Oktober 2019 mit dem Fokus auf Nordostindien.

Im Oktober 2019 feiert missio den Monat der Weltmission, die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Im Mittelpunkt der Pfarrei- und Gemeindearbeit steht in diesem Jahr die Partnerregion Nordostindien. Zu den Aktionen rund um den Sonntag der Weltmission am 27. Oktober hat missio knapp vier Wochen lang Projektpartner aus dem Nordosten Indiens zu Gast. Sie werden bei Veranstaltungen und in Vorträgen über die Situation der Christen in ihrer Heimat berichten. Die zentralen Feiern zum Weltmissionssonntag finden 2019 im Erzbistum Bamberg statt.

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Um weltweit neues Bewusstsein für das Thema "Mission" zu schaffen, hat Papst Franziskus unter dem Leitwort "Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt" für Oktober 2019 einen Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen. Zu diesem Anlass haben die Päpstlichen Missionswerke die weltweite Aktion #mymission ins Leben gerufen. Christinnen und Christen rund um den Globus sind aufgefordert, in sozialen Medien, im Gottesdienst oder im öffentlichen Raum ein Zeichen zu setzen und ihre Mission unter dem Hashtag mymission mit anderen zu teilen.

Flut in Nordostindien nach Monsun

Nach heftigen Monsunregen sind viele Menschen in Nordostindien dringend auf Hilfe angewiesen. Den Menschen fehlt es an Grundlegendem, wie missio-Projektpartner Pater Varghese Velickakam, der Direktor des regionalen Sozialzweigs der katholischen Kirche in Nordostindien, berichtet: an sauberem Trinkwasser, Möglichkeiten der Wasseraufbereitung, Moskitonetzen, Nahrungs­mitteln, Hygieneartikeln und einer funktionierenden Gesundheitsversorgung.

Die eritreische Regierung hat in den vergangenen Wochen 21 katholische Krankenhäuser schließen lassen. Foto: missio München

Nach der Schließung aller katholischen Krankenhäuser in Eritrea kritisieren die Bischöfe des ostafrikanischen Landes die Regierung für ihr Vorgehen. "Wir sind überzeugt davon, dass die gegen unsere Kliniken gerichteten Maßnahmen eines unserer religiösen Rechte besonders verletzt und zwar: anderen Menschen Gutes zu tun", schreiben die Vertreter der katholischen Kirche Eritreas an missio München. Daher verletze dieses Vorgehen auch das allgemeine Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Internet-Hetze gegen indischen Jesuiten: Pater Saju sagt Tanz-Auftritt in München ab.

Wegen einer Hetzkampagne in sozialen Medien hat der vielfach international ausgezeichnete indische Tänzer und Jesuit Pater Dr. Saju George Moolamthuruthil einen öffentlichen Auftritt in München abgesagt. Der Jesuit, der regelmäßig in Deutschland auftritt, hätte am Donnerstag (4. Juli) in einem Münchner Museum getanzt, sah sich aber gezwungen, die von einem in München ansässi­gen Verein organisierte Veranstaltung aufgrund der Internet-Hetze abzusagen.

Der missio-Fluchttruck: Sechs thematisch gestaltete Räume, eingebaut in einem Lkw, bilden die Ausstellung "Menschen auf der Flucht".

Der missio-Fluchttruck – unsere interaktive, multimediale Ausstellung zum Thema "Menschen auf der Flucht" – ist im Juli in Bayern unterwegs. Die mobile Ausstellung auf den Rädern eines Sattelschleppers bringt den Besuchern das Thema Flucht und deren Ursachen näher Am Wochenende (6./7. Juli) ist der missio-Truck in Olching zu Gast. Bei den Bayerischen Eine Welt-Tagen ist die Ausstellung am 19. und 20. Juli in Augsburg zu sehen.

missio Muenchen Jahresbericht 2018

missio München hat im Jahr 2018 insgesamt 958 Projekte in 53 Ländern mit 12.300.177,45 Euro gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Über die Hälfte der Summe ging an Länder in Afrika. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dankt allen Spendern und Förderern. "Nur durch die Hilfe unserer Unterstützer können wir das Netzwerk der katholischen Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien nachhaltig stärken und so für die Menschen vor Ort wirkliche Perspektiven schaffen."

Geflüchtete im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Foto: Jörg Böthling

Angesichts der weltweit steigenden Zahl von Geflüchteten fordert der Regionaldirektor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes für Ostafrika, Pater Endashaw Debrework, von der internationalen Gemein­schaft, die Suche nach Lösungen zu intensivieren. "Fluchtländer und Aufnahmeländer müssen sich weiter beraten, noch mehr austauschen und nach konstruktiven und dauerhaften Ansätzen suchen. Einen ein­zigen Lösungsweg wird es in der weltweiten Flüchtlingsfrage nicht geben."

Rechenschaftsbericht PRIM 2018

Mit der Solidaritätsaktion "Priester helfen Priestern in der Mission" (PRIM) haben Priester in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 1,7 Millionen Euro für ihre Amtskollegen in Afrika und Asien gesammelt. Wie aus dem aktuellen Rechenschaftsbericht von missio und der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in Deutschland hervorgeht, erhielten damit 8.493 Priester in 23 Ländern eine einmalige Unterhaltshilfe von 200 Euro.

Fortsetzung der Handyaktion von missio und Kolping, Foto: Julia Steinbrecht / missio

Mehr als 13.000 ausgediente Handys haben Kolpingsfamilien in den vergangenen zwölf Monaten zusammengetragen. Darin enthalten sind rund 300 Gramm Gold, zwei Kilogramm Silber und fast 100 Kilogramm Kupfer. An diesen Erfolg will das Kolpingwerk zusammen mit missio Aachen und missio München anknüpfen und weiterhin gemeinsam Handys sammeln. Das verkündeten die Kooperationspartner am Samstag, den 15. Juni 2019, beim St. Augustiner Klosterfest der Steyler Missionare. Zum Weltflüchtlingstag 2018 hatten das Kolpingwerk Deutschland und das Internationale Katholische Missionswerk missio ihre gemeinsame Handy-Spendenaktion gestartet.

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