Migrationspakt Foto: Fritz Stark

Eine schrille Debatte tobt um den Migrationspakt der Vereinten Nationen, der im kommenden Dezember in Marokko unterzeichnet werden soll. An ihr zeigt sich, welche Verunsicherung, welche Ängste und auch welchen Hass die Fragen von Flucht und Migration in unseren Gesellschaften zu wecken imstande sind. Im Windschatten dieser großen Herausforderung des 21. Jahrhunderts keimen Populismus und Nationalismus wieder auf.

Menschen in Niger. Foto: missio/Jörg Böthling

"Die weltweite Armut bleibt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch wenn die Zahl der Armen auf der Welt insgesamt sinkt, steigt doch seit einigen Jahren die Zahl derer wieder an, die an Mangelernährung und Hunger leiden", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber, aktueller Sprecher der katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis, missio Aachen und München, Caritas international und des Kindermissionswerks Die Sternsinger (MARMICK).

Am 8. Dezember findet in Nürnberg die Verleihung der Deutschen Menschenrechts-Filmpreise statt

Fast 400 Produktionen reichten Filmemacher für die 11. Ausgabe des renommierten Wettbewerbs ein. Jetzt hat die Jury, in der auch missio vertreten ist, entschieden – und vergibt am 8. Dezember in Nürnberg Preise in fünf Kategorien. Anschließend werden die prämierten Filme am 12. Dezember bei der "Langen Nacht des Menschenrechts-Films" in München zu sehen sein.

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Für 41 Mobiltelefone benötigt man nur ein Gramm Gold, aber um diese Menge Edelmetall herzustellen, muss man eine Tonne Golderz abbauen. Der Abbau in industriellen Bergwerken und illegalen Minen geschieht oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, besonders in Afrika. Auf diese Zusammenhänge möchte missio München anlässlich der „Woche der Goldhandys“ von 4. bis 11. November 2018 hinweisen. Dazu gibt es jetzt ein umfangreiches Web-Dossier, das unter der Internetadresse http://www.missio-goldhandys.de erreichbar ist.

Pontifikalamt Weltmissionssonntag 2018

Mit einem Pontifikalamt im Regensburger Dom und einem feierlichen Empfang im Kolpinghaus haben missio München und die Diözese Regensburg am 28. Oktober den Weltmissionssonntag 2018 mit Gästen aus Äthiopien, unter ihnen Berhaneyesus Kardinal Souraphiel, begangen. In seiner Festrede betonte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU): „Die katholische Kirche ist die größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Es ist großartig, was die Kirchen in den Krisengebieten dieser Welt leisten.“

Stiftungs-Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi

Bei der Stiftungs-Matinée der missio-Stiftung ecclesia mundi am Mittwoch (24. Oktober) erhielten rund 30 Stiftungsvertreter und Experten im Haus der Weltkirche Einblicke in die Vielfalt und Reformen in der Stiftungsarbeit.

Gerd Müller unterstützt die Woche der Goldhandys, Foto: Thomas Trutschel/photothek.net

Anlässlich der "Woche der Goldhandys" vom 4. bis 11. November 2018 ruft Entwicklungsminister Gerd Müller die Bürger zum Recycling von Althandys auf. „Um 100 neue Handys herzustellen, brauchen wir so viel Gold wie in einer Tonne Golderz enthalten ist. Dieses Gold wird oft unter Inkaufnahme großer Umweltzerstörungen abgebaut. Deshalb unterstütze ich die Aktion der missio-Hilfswerke und der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB)“, erklärte der Bundesminister in Berlin. „Wir sollten zuerst die Ressourcen aus gebrauchten Handys nutzen. Viele Altgeräte liegen in der Schublade. Diese Schätze können wir nutzen.“

missio feiert den Sonntag der Weltmission am 28. Oktober im Regensburger Dom.

Äthiopien ist in diesem Jahr Beispielland der Kampagne zum Monat der Weltmission. In den vergangenen Monaten hat das ostafrikanische Land einen politischen Umbruch erlebt, der den Friedensschluss mit dem Nachbarland Eritrea brachte. Zwischen beiden Ländern hatte zwei Jahrzehnte lang kalter Krieg geherrscht. Über den derzeitigen Wandel im Land und die aktuellen Herausforderungen für die katholische Kirche sprechen Abba Hailegabriel Meleku, Pastoralkoordinator der Kapuziner in Äthiopien und Schwester Meskel Kelta, Leiterin einer Gesundheitsstation im Süden des Landes.

Titel des missio magazins 6/2018: Unserem Fotograf Jörg Böthling gelang dieses Porträt bei den Gumuz in Äthiopien.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Gumuz, eine kleine Ethnie im Westen Äthiopiens, von anderen Volksgruppen als Sklaven gehandelt. Bis heute sind sie mit ihrer traditionellen, teilweise nomadischen Lebensweise Außenseiter im eigenen Land. Von ihrer Geschichte und ihrem Leben, von schwindenden Traditionen und neuen Chancen berichtet die Titelreportage des neuen missio magazins.

Uschi von Luttitz packt mit an: missio-Schulspeisungsprojekt in Addis Abeba. Foto: missio München

Die Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, die sich bei missio München als Projektpatin für benachteiligte Kinder in Afrika und Asien engagiert, hat sich in Äthiopien davon überzeugt, dass die finanzielle Hilfe aus Bayern dort ankommt, wo es am Nötigsten ist. Gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber reiste Freifrau von Luttitz in das ostafrikanische Land und besuchte unter anderem Schulspeisungsprojekte in den Slums am Rande der Hauptstadt Addis Abeba.

Zum Welternährungstag ruft missio München zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen Hunger in der Welt auf. Foto: missio/Jörg Böthling

Zum Welternährungstag (16. Oktober) ruft missio München zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen Armut, Mangelernährung und Hunger in der Welt auf. "Zwar hat es im Kampf gegen Armut und Hunger in den vergangenen Jahren einige Erfolge gegeben. Doch wir sind gerade dabei, diese Errungenschaften wieder aufs Spiel zu setzen. In jüngster Zeit steigt die Zahl der Hungernden weltweit wieder an – von 804 Millionen im Jahr 2016 auf 821 Millionen im Jahr 2017", mahnt  missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Ausschreibung des Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019

Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt im Jahr 2019 zum dritten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Damit will sie ein klares Zeichen setzten: "Hass und Hetze widersprechen der christlichen Botschaft. Wer Ressentiments schürt, legt die Axt an die Grundlagen unserer Gesellschaft“, betont der Vorsitzende der Preisjury, der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße.

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