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Brustlein Barbara

Barbara Brustlein

Leitung Abteilung Kommunikation und Presse

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Nachrichten

Corona trifft die Ärmsten; Projekt

„Die Armen werden die ersten sein, die sterben“

Angesichts der Corona-Pandemie warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer Fokussierung der westlichen Gesellschaft auf sich selbst. „Die Corona-Pandemie als eine weltweite Krise zeigt, dass jeder Mensch egal in welchem Land und auf welchem Kontinent betroffen sein kann. Das Wohlergehen jedes Einzelnen als gleich wichtig zu betrachten, sollte immer unsere Aufgabe als Christinnen und Christen sein", so Huber. missio München steht seinen Partnern in dieser schwierigen Zeit zur Seite und hat einen Corona-Hilfsfonds über zunächst 50.000 Euro eingerichtet.

misso München richtet für Partner in Afrika und Asien einen Corona-Hilfsfond ein. Foto: Reuters

missio München startet Corona-Hilfsfonds über 50.000 Euro

Zur Unterstützung seiner Projektpartner in Afrika und Asien hat missio München einen Corona-Hilfsfonds über 50.000 Euro eingerichtet. "Mangelnde Hygienestandards in den Armenvierteln, schlechte Infrastruktur vor Ort und die oft maroden Gesundheitssysteme vieler Länder drohen die Verbreitung des Virus zu einer Katastrophe werden zu lassen", warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.  „Diese Länder sind nicht in der Lage, den Auswirkungen der Pandemie in der gleichen Weise entgegen­zutreten wie das bei uns möglich ist.“

Missionsarzt und missio-Partner Dr. Thomas Brei in Tansania.

Corona in Afrika

 Angesichts der Corona-Pandemie verweist Missionsarzt und Pfarrer Dr. Thomas Brei im Gespräch mit der Redaktion des "missio magazins" auf die großen Herausforderungen in der Gesund­heitsversorgung der Menschen in afrikanischen Ländern, die oftmals weit von der nächsten Krankensta­tion leben und kaum über finanzielle Mittel verfügen. "Die Wenigsten nehmen wegen Fieber oder Heiserkeit den Weg zum Doktor auf sich. Kein Durchschnittsmensch in Afrika kann sich einen COVID-19-Test leisten. Sobald es einen Impfstoff gibt, wird dieser zuerst in den westlichen Ländern eingesetzt werden", sagt Brei.


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