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Frauen stärken

Wirtschaftlich unabhängige Frauen fördern

In den Distrikten Varanasi und Jaunpur im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh leben viele Menschen in Armut. Vor allem Frauen in ländlichen Gebieten haben es schwer, da sie von einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen sind. Die Mitarbeiter der Ordensgemeinschaft Indian Missionary Society befähigen die Frauen, für ihre wirtschaftlichen und sozialen Interessen einzutreten und einen Beitrag zum Familieneinkommen zu leisten.

Die Situation vor Ort

Die Distrikte Varanasi und Jaunpur liegen im Bundesstaat Uttar Pradesh, dem viertgrößten und bevölkerungsreichsten Bundesstaat Indiens. Es sind die beiden rückständigsten Distrikte des Bundesstaates. Frauen sind, kulturell bedingt, von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Die meisten haben kaum eine Ausbildung, da sie früh heiraten und sich dann um die Kinder kümmern. In der Ehe haben die Frauen keine Rechte und keinen Zugang zu Eigentum und sind daher völlig von ihren Männern abhängig. Die Familien leben von dem, was sie selbst anbauen, und die Ernten reichen meist nicht, um sie auf den  lokalen Märkten zu verkaufen.

"Das Prinzip eines solidarischen Unternehmertums trägt dazu bei, dass Frauen nicht nur Nutznießerinnen, sondern aktive Gestalterinnen von Wirtschaftswachstum und  Nachhaltigkeit in ihren Gemeinden sind."

Father Chandran Riymonds, Geschäftsführender Direktor der Entwicklungsorganisation Jan Vikas Samiti

Was unsere Projektpartner tun

Jan Vikas Samiti (JVS) ist eine kommunale Entwicklungsorganisation mit Sitz in Varanasi, die sich  seit mehr als 25 Jahren für arme und ausgegrenzte  Bevölkerungsgruppen einsetzt. Sie gehört zur indischen Ordensgemeinschaft Indian Missionary Society (IMS). JVS unterstützt insbesondere Frauen dabei, unternehmerische Fähigkeiten zu erlernen, um finanziell unabhängiger zu werden. Dabei unterstützen sie die Frauen durch je eine genossenschaftlich organisierte Spar- und  Agrarkooperative.

So erhalten die Frauen Zugang zu zinsgünstigen  Krediten für die Gründung eines Kleinstunternehmens oder werden zu verschiedenen Einkommensmöglichkeiten, wie beispielsweise der Pilzzucht oder der Seifenherstellung, geschult. Die Vielfalt der einkommenschaffenden Fördermaßnahmen wird von JVS über sogenannte Selbsthilfegruppen in den Dörfern organisiert. Inzwischen sind 1.354 Frauen Anteilseignerinnen der beiden Kooperativen.

Wie Sie helfen können

Über die landwirtschaftliche Genossenschaft werden den Frauen vor allem Agrarprodukte wie Viehfutter, Saatgut, Dünger oder Pestizide zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung gestellt. Durch den Zugang zu Vorschüssen und zinsgünstigen Krediten über die Sparkooperative, sind die Frauen in der Lage, unternehmerische Aktivitäten in der Landwirtschaft, Tierhaltung und anderen Bereichen aufzunehmen und auszubauen.

Die Kredite liegen zwischen 100 Euro und maximal 450 Euro. Beide Genossenschaften finanzieren sich durch den Grundbeitrag, den jede Frau leisten muss und die erworbenen Anteile. Die Genossenschaften sollen weiter gestärkt und ausgebaut werden:

• In Informationsveranstaltungen werden Frauen über das System und die Vorteile einer Mitgliedschaft informiert. Ziel ist es, 1.800 neue Mitglieder zu gewinnen
• Die Agrarkooperative organisiert Schulungen für 800 Frauen zu nach haltiger Landwirtschaft und anderen einkommenschaffenden Aktivitäten
• Über sogenannte Input Centres erhalten die Frauen Viehfutter und landwirtschaftliche Produkte zu günstigen Preisen. 

Für die Umsetzung der umfangreichen Projektaktivitäten und die Maßnahmen zum Ausbau der beiden Kooperativen fehlen Jan Vikas Samiti noch 20.700 Euro. Diesen Betrag benötigt JVS für eine Förderung des  gesamten Projektes durch die Katholische Zentralstelle für Globale Entwicklung (KZE). Mit Ihrer Spende, unterstützen Sie gesellschaftlich diskriminierte Frauen darin, sich solidarisch zu organisieren, um ihre Zukunft 
selbstbestimmt zu gestalten!

Danke, dass Sie diese Starthilfe für eine wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung möglich machen! 

Frauen bei einer Schulung zum Anbau von Pilzen in einem Gewächshaus, mit bereits sprießenden Pilzen. Mit Kleinstunternehmen wie beispielsweise dem Verkauf der selbstgezüchteten Pilze auf lokalen Märkten, gelingt es den Frauen, sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von ihren Männern zu befreien. 

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