0c8880470e8d5a289be895ad5bb765e7_w1170_h600_cp missio München - Frieden fördern

icon frieden foerdernUnsere Projektpartner setzen sich für Versöhnung und Frieden ein. In Regionen, in denen Ethnien verfeindet sind. In denen Extremisten die Menschen gegeneinander aufbringen und Christen um ihr Leben fürchten müssen. missio steht dafür, Grenzen zu überwinden. Aus dem eigenen Glauben heraus den fremden Glauben zu achten. Das Gemeinsame zu suchen und dadurch eine Welt möglich zu machen, in der wir einander die Hand reichen.

 

Unser Beispielprojekt in Uganda: Radio Pacis eine Stimme des Friedens

 

Projektbild Frieden fördern Marawi2Uganda selbst trägt schwer am Erbe des eigenen Bürgerkriegs und hat dennoch mehrere hunderttausend Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. Radio Pacis - ein preisgekrönter Radiosender im Norden des Landes, trägt mit seinen Programm zur Sichtbarkeit der verschiedenen Themen, die die Geflüchteten beschäftigen, bei. Der Sender erreicht Menschen in verschiedenen Camps der Umgebung und ermöglicht ihnen an der Produktion und Ausstrahlung der Sendung "Community Voices for Refugees" sowie an Talkshows zu Fragen, die ihr Leben betreffen, teilzunehmen.

In einer Region, in der es kaum Zugang zu anderen Medien wie Fernsehen, Zeitung oder Internet gibt, spielt das Radio auch für die örtliche Bevölkerung in der Diözese Arua eine zentrale Bedeutung. Gleichzeitig wird der ugandischen Bevölkerung bewusst, in welcher Not die Flüchtlinge leben.

Durch die Programmgestaltung in den Sprachen Lögbara, Kakwa, Madi, Alur und Englisch verbessert sich die Akzeptanz der Flüchtlinge durch die einheimische Bevölkerung ebenso wie das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in den Lagern. Da Radio Pacis entsprechende Anliegen an Hilfsorganisationen weitergibt, die sich um die Bedürfnisse der Flüchtlinge kümmern, konnte die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser sowie die Bildungs- beziehungsweise Ausbildungssituation sowie die Sicherheit in den Camps verbessert werden. Durch die Möglichkeit ihr Leben mitzugestalten, blicken die Geflüchteten insgesamt hoffnungsvoller in die Zukunft.

 

 

Unser Beispielprojekt in Burkina Faso: Friedenskarawane für christlich-muslimischen Dialog

 

Frieden foerdern Dialog in Dori Joerg BoethlingBurkina Faso war bisher für das friedliche Zusammenleben von über 60 verschiedenen Ethnien und unterschiedlichen Religionen bekannt. Nicht selten gehören Familienmitglieder unterschiedlichen Religionen an. Gemischt-religiöse Heiraten sind nicht ungewöhnlich und auch auf hoher politischer und gesellschaftlicher Ebene arbeiten Vertreter unterschiedlichen Glaubens eng zusammen.

Durch den Einfluss radikaler Strömungen, insbesondere djihadistischer Gruppen, ist dieser Frieden aktuell gefährdet. Die Diözese Dori tritt dieser Entwicklung entschieden entgegen und leistet insbesondere durch die Trägerschaft der christlich-muslimischen „Union Fraternelle des Croyants“ – auch auf nationaler Ebene – einen wichtigen Beitrag zum interreligiösen Dialog.

Zu den konkreten Maßnahmen zählt die Einrichtung von Dialoggruppen, die rund 200 Menschen erreichen. Auch Workshops und Weiterbildungen zum Thema sowie die Organisation von Ortsgruppen sind Teil der Aktivitäten. Bei einer nationalen Podiumsdiskussion treffen regelmäßig religiöse Führungspersönlichkeiten aufeinander. Die Reichweite wird durch öffentliche Sensibilisierungsveranstaltungen für Toleranz und die Gestaltung von zwei Radiosendungen erhöht. Den Höhepunkt und zugleich das Flaggschiff bildet die 30-tägige Friedenskarawane, bei der 60 Jugendliche und zehn weitere Personen – medial begleitet – durch Burkina Faso, Niger und Mali reisen, um dort Treffen sowie Veranstaltungen zum Thema anbieten.

 

 

Unser Beispielprojekt im Libanon: Bildung zur Sicherung des Friedens

 

Frieden foerdern Libanon Bildung fuer FriedenKein Staat hat, gemessen an seiner Einwohnerzahl, mehr Flüchtlinge aufgenommen als der Libanon. Aktuell beherbergt der Libanon 1,5 Millionen syrische und irakische Flüchtlinge bei einer einheimischen Bevölkerung von 4,6 Millionen. Dieser Zustrom hat die Möglichkeiten des Libanon zur Bereitstellung angemessener Flüchtlingsunterkünfte und sozialer Dienste bei weitem überschritten.

Während 74 Prozent der syrischen Familien ohne Aufenthaltsgenehmigung im Libanon leben, reisen viele Iraker mit Touristenvisum ein. In beiden Fällen können die Kinder keine reguläre Schule besuchen.

Seit 2015 unterstützen die Christlichen Schulbrüder La Salle (FSC) und die Maristen (FMS) in Beirut und Saida mit einem gemeinsamen Projekt unter dem Namen "Fratelli Project" (Projekt der Brüder) diese Geflüchteten. Mit der interkongregationalen Zusammenarbeit möchten die Ordensleute insbesondere die Kinder psychosozial unterstützen und ihnen Zugang zu schulischer und sozialer Bildung ermöglichen.

Dadurch wolen die Brüder langfristig Brücken der Verständigung zwischen den Menschen bauen und Vorurteile überwinden. Mehr als 1.000 Kinder, die sonst keinen Zugang zu Bildung haben, werden über die Angebote erreicht. Mit Ihrer Spende tragen Sie zur Förderung des Friedens in einer seit Jahren von Krisen gezeichneten Region, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion unter schwierigsten Bedingungen zusammenleben, bei.

 

 Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen. 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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