346607f54f53f925a1053a8e1f777a16_w1170_h600_cp missio München - Gesundheit sichern

icon gesundheit sichernWo Armut herrscht und medizinisches Wissen fehlt, sterben Menschen an harmlosen Krankheiten und leichten Verletzungen. Oft braucht es nur ein paar Medikamente um Leben zu retten. Genauso entscheidend ist, ein Verständnis für Hygienemaßnahmen zu schaffen, um schwere Krankheiten zu vermeiden. Darauf setzt missio. Wir schaffen ORTE, AN DENEN KRANKHEITEN ERKANNT UND BEHANDELT WERDEN. An denen körperliche und seelische Leiden gelindert werden. ORTE, AN DENEN JEDER EINZELNE ZÄHLT.

 

Unser Beispielprojekt in Tansania: Therapie und Integration von Kindern mit Behinderung

 

Gesundheit sichern Betreuung behinderter Kinder Tansania

Die Diözese Mbeya im Südwesten Tansanias hat verschiedene Programme entwickelt, um Jugendlichen in Not zu helfen. Eine besondere Zielgruppe sind Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen. Das Rehabilitationszentrum Iwindi wird wie auch das Programm "Simama" von den Guanellianern geleitet. Aktuell werden hier 164 behinderte Kinder behandelt. Der Bau ist allerdings nur für 45 Kinder ausgelegt.

Um die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und die Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern, ist eine Erweiterung des Baus dringend erforderlich. Es sollen zusätzliche Behandlungsräume für Therapiestunden sowie ein neuer Toilettentrakt errichtet werden. In einem Multifunktionsraum finden künftig Fortbildungen und Personalschulungen statt . Für ein besseres Therapieangebot soll ein Behandlungsplatz im Freien gestaltet werden. Darüber hinaus kann ein größeres Zentrum zur stärkeren Sensibilisierung der Bevölkerung für die Integration behinderter Menschen beitragen.

Leider sind die Kinder und ihre Familien noch häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Dieses Stigma ist eine große Hürde, die reduziert werden kann, wenn mehr Betroffene die Möglichkeit bekommen, therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Ihre Lebenssituation wird durch die Behandlungen in der Klinik und die Förderangebote deutlich verbessert. So werden die Kinder befähigt mit den ihnen gegebenen Fähigkeiten und Talenten ihr Leben zu gestalten.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Zufluchtsort für die Kinder vom Bahnhof Katni

 

Gesundheit sichern Bahnhofskinder KatniAsha Kiran bedeutet "Strahl der Hoffnung" und ist ein Rehabilitationszentrum und Programm für Straßenkinder, die in und um den Bahnhof von Katni leben. Der Eisenbahn-Verkehrsknotenpunkt Katni liegt 85 Kilometer von Jabalpur entfernt und ist das Zuhause vieler obdachloser Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Sie haben keinen Kontakt zu ihren Familien, die meisten von ihnen sind Waisen oder werden von den Eltern verstoßen, da sie nicht genügend Geld haben, um die Kinder zu ernähren.

Viele der Kinder verbringen ihr ganzes Leben auf den Bahngleisen. Um zu überleben betteln und stehlen die Kinder oder versuchen mit Gelegenheitsarbeiten etwas Geld zu verdienen. Sie kehren Züge, sammeln Lumpen, unterhalten Reisende mit Liedern oder verkaufen Wasser in gebrauchten Flaschen. Die Kinder arbeiten 12 bis 18 Stunden am Tag. Sie können sich nicht waschen, haben kaum genug zum Essen und leben unter unhygienischen Bedingungen.

Nicht selten werden die Kinder von Erwachsenen oder älteren Jugendlichen sexuell missbraucht. Für die Polizei sind sie Kriminelle: sie werden vertrieben und geschlagen. Viele von ihnen schnüffeln, trinken, rauchen oder nehmen Drogen, um dieses Leben zu ertragen. 

Die einheimische Schwesterngemeinschaft Mother of Carmel nimmt sich dieser Kinder an. Im nahe dem Bahnhof gelegenen Rehabilitationszentrum Asha Kiran geben sie ihnen Schutz und Zuflucht. Sie bieten den Kindern eine sichere, familiäre Umgebung, hören ihnen zu und kümmern sich um sie. Soweit möglich, erhalten die Kinder zweimal täglich eine warme Mahlzeit, können sich und ihre Kleidung waschen und werden medizinisch versorgt. Die Schwestern bereiten die Kinder auf den Schulbesuch vor, vermitteln ihnen handwerkliche und berufliche Fertigkeiten.

missio München unterstützt das Rehabilitationszentrum bereits seit 10 Jahren. Hunderte von obdachlosen Kindern konnten seitdem wieder mit ihren Familien zusammengeführt werden. Dank der  ganzheitlichen Fürsorge der Schwestern führen sie heute ein Leben in Würde, sind wirtschaftlich unabhängig und haben ihren Platz in der Gesellschaft gefunden.

 

Unser Beispielprojekt in Südafrika: Fürsorge für Menschen am Rand der Gesellschaft

 

Gesundheit sichern Südafrika Nardini SistersIn der Diözese Eshowe, in der Region um Nkandla, einem der ärmsten Distrikte in diesem Teil Südafrikas bieten die Mallersdorfer Schwestern oder Nardini Sisters, wie sie hier genannt werden, seit mehr als 60 Jahren Programme zur medizinischen, psychosozialen und wirtschaftlichen Unterstützung der Bevölkerung an.

Die Region ist stark von HIV/Aids und Tuberkolose betroffen. Viele Kinder wachsen ohne Eltern auf und werden von minderjährigen Geschwistern oder den Großeltern erzogen. Vor allem in Kinderhaushalten leben die Mädchen und Junden vernachlässigt und unter sehr schlechten hygienischen Bedingungen. Ziel der Nardini Sisters ist es, die Betroffenen dabei zu unterstützen, den Kreislauf von Analphabetismus, Arbeitslosigkeit, Armut und Krankheit zu durchbrechen.

2006 rief die Ordensschwester und Ärztin Dr. M. Ellen Lindner deshalb ein Programm ins Leben, das sich an Kinder und Erwachsene richtet, die unter Armut, Not und Krankheit leiden. So werden Familien durch einkommenschaffende Maßnahmen, etwa das Anlegen von Gemüsegärten oder den Aufbau einer Hühnerzucht wirtschaftlich gestärkt. Aufgrund von Unterernährung leiden viele Kinder an Wachstumsstörungen. Um dem entgegenzuwirken verteilen die Schwestern Nahrungsmittel und Vitaminpräparate an die Betroffenen. HIV-Infizierte und Aids-Kranke erhalten zudem spezielle Proteinpräparate und psychosoziale Unterstützung.

Schutzbedürftige Kinder bekommen von den Nardini Sisters Schuluniformen, Schreibwaren und Bücher. In einigen Fällen werden auch die Schulgebühren übernommen. Im Rahmen der gesundheitlichen Aufklärung gehen die Schwestern in Haushalte und Schulen, um über hygienische Grundregeln zu informieren, HIV-Tests und TB-Screenings durchzuführen. Durch die Bereitstellung von Wassertanks wird der Zugang zu sauberem Wasser sichergestellt. missio München unterstützt die Schwestern bei der Finanzierung dieser praktischen und seelsorgerischen Aufgaben. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Wohlergehen der Betroffenen und schenken Ihnen ein Gefühl der Würde und Zugehörigkeit.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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