346607f54f53f925a1053a8e1f777a16_w1170_h600_cp missio München - Gesundheit sichern

icon gesundheit sichernWo Armut herrscht und medizinisches Wissen fehlt, sterben Menschen an harmlosen Krankheiten und leichten Verletzungen. Oft braucht es nur ein paar Medikamente um Leben zu retten. Genauso entscheidend ist, ein Verständnis für Hygienemaßnahmen zu schaffen, um schwere Krankheiten zu vermeiden. Darauf setzt missio. Wir schaffen ORTE, AN DENEN KRANKHEITEN ERKANNT UND BEHANDELT WERDEN. An denen körperliche und seelische Leiden gelindert werden. ORTE, AN DENEN JEDER EINZELNE ZÄHLT.

 

Unser Beispielprojekt in Äthiopien: Die Folgen des Hungers lindern

 

Startbild Helfen Gesundheit fördern1024x768Wenn Schwester MESKEL KELTA morgens ihre kleine Klinik aufsperrt, warten schon die ersten Patienten auf sie. Manche von ihnen haben einen stundenlangen Fußmarsch auf sich genommen, um zum "Taza Catholic Health Center" zu kommen.

Schwester Meskel Kelta und ihr Team behandeln hier Magen-Darmerkrankungen, Typhus und Malaria. Sie nehmen kleine Augenoperationen vor und ziehen Zähne. Und sie kümmern sich um Kinder, die mit dicken Bäuchen und dünnen Ärmchen von ihren Eltern gebracht werden, weil diese nicht mehr weiter wissen.

"Viele erkennen die typischen Zeichen für Unterernährung nicht", sagt Schwester Meskel. "Die Gliedmaßen schwellen an, auf der Haut bilden sich Ekzeme und Haare fallen aus. Wenn die Eltern merken, dass die traditionellen Heilmethoden nicht helfen, bringen sie ihre Kinder zu uns."

Taza liegt knapp 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Addis Abeba. Die Region ist grüner als andere. Aber nicht nur die Vegetation ist hier dichter, sondern auch die Bevölkerungszahl.Weil sich hier eigentlich besser Landwirtschaft betreiben ließe als in anderen Teilen des Landes, haben sich um Taza besonders viele Menschen angesiedelt. Als Folge hat kaum einer mehr genug Land, um sich und seine Familie zu ernähren. Wenn noch dazu der Regen ausbleibt, kommt es zu Dürren und immer wieder auch zu Hungersnöten.

 

Unser Beispielprojekt auf den Philippinen: Hoffnung für Straßenkinder

 

11 2018 Spendenprojekt Philippinen KuyaIn den Straßen Metro-Manilas leben tausende Straßenkinder. Sie leben am Rande der Gesellschaft, werden oft Opfer von Gewalt und Drogen. Sie betteln und stehlen, manche sehen keinen anderen Weg als die Prostitution, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Ihre Gesundheit ist gefährdet, insbesondere durch HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Das Kuya-Center for Boys kümmert sich um diese Kinder und ihre Familien, soweit diese identifiziert werden können.

 Initiiert von verstorbenen Erzbischof von Manila und der „Luzon Association of Religious Brothers“, verfolgt das Center drei Programme: Das Straßenprogramm richtet sich an Kinder, die sich auf der Straße durchzuschlagen. Die Sozialarbeiter suchen diese Kinder auf und bieten ihnen psychosoziale Betreuung, schenken ihnen Aufmerksamkeit und erteilen ihnen Straßenunterricht.

Jungen, die ins Kuya-Center kommen, erhalten im Rahmen des Zentrumprogramms Kleidung, regelmäßige Mahlzeiten, medizinische Versorgung und ein eigenes Bett – für viele das erste im Leben. 40 Straßenkinder im Alter von sechs bis siebzehn Jahren können jährlich im Heim aufgenommen werden und erhalten so eine Chance auf eine bessere Zukunft. Die Kinder werden von Hauseltern betreut, sie gehen zur Schule und lernen in familiärer Atmosphäre, sich gegenseitig zu respektieren, Ordnung zu halten und haben einen regelmäßigen Tagesablauf. Erfahrene Sozialarbeiter helfen den Jungen bei der Bewältigung ihrer Traumata und unternehmen alles, um die Kinder mit ihren Familien zu versöhnen.

Das Schulsponsorship-Programm unterstützt ehemalige Straßenkinder und ihre Eltern, damit sie nicht wieder auf der Straße landen. missio München unterstützt das Projekt seit 2013 und bezuschusst unter anderem die Schulstipendien, medizinische Untersuchungen sowie die Gehälter für die Mitarbeiter des Zentrums.

 

Unser Beispielprojekt in Burkina Faso: Schutz für Opfer von Gewalt

 

Sr Yvonne BambaraDerzeit wohnen zwölf Mädchen und junge Frauen zwischen 16 und 25 Jahren Im Frauenhaus der Schwestern vom Guten Hirten in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt Burkina Fasos. Sr. Yvonne Clémence Bambara leitet das Zentrum, das Zuflucht und Schutz in schwierigen Lebenslagen bietet. Die Schwestern helfen den jungen Frauen, sich mit ihrer Familie zu versöhnen und ermöglichen ihnen eine Ausbildung, so dass die nach dem Heimaufenthalt ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Viele der Schutzsuchenden sind vor häuslicher Gewalt, sexueller Ausbeutung oder der drohenden Zwangsverheiratung mit einem wesentlich älteren Mann geflohen. missio München unterstützt die Schwestern bereits seit mehreren Jahren dabei, diese Mädchen und Frauen psychosozial zu betreuen und sie über ihre Rechte aufzuklären.

In Workshops werden sie zu Themen wie HIV/Aids sensibilisiert. Sie erhalten eine schulische Grundbildung oder eine Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten wie Kochen und Backen, Nähen, Frisieren, Stoffe färben, der Herstellung von Seifen oder Informatik. So finden die Frauen dank der neu erworbenen Fertigkeiten leichter eine Anstellung und können sich ein eigenes kleines Einkommen verdienen.

Pro Jahr werden rund 40 Mädchen und Frauen von den Schwestern vom Guten Hirten in Bobo-Dioulasso betreut. Die Kongregation ist weltweit in 74 Ländern aktiv und engagiert sich vor allem für Frauen und Kinder, die Opfer von Gewalt, Menschenhandelt und Ausbeutung geworden sind.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

 

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Brodmann Katja

Katja Brodmann

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