Lebensgrundlagen schaffen – Unsere Beispielprojekte

icons lebensgrundlage schaffenManchmal reicht ein kleiner Geldbetrag, um Großes zu verändern: Ein bisschen Saatgut, ein paar Hühner oder eine eigene Nähmaschine sind oft der Anfang der Eigenständigkeit. Sie ermöglichen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, eine Zukunft aufzubauen und für andere sorgen zu können. missio hilft dabei, sich selbst zu helfen. Im Kleinen wie im Großen. Von Mikrokrediten, die besonders Frauen zugute kommen, bis zur Existenzsicherung von Pfarreien.

 

Unser Beispielprojekt in Äthiopien: Schafzucht und Gemüseanbau als Lebensgrundlage für Familien

 

Beispielprojekt Lebensgrundlagen schaffen Äthiopien Schafzucht und GemüseanbauDie meisten Familien in der Diözese Jimma Bonga im Südwesten Äthiopiens leben unterhalb der Armutsgrenze von Subsistenzwirtschaft. Da die Infrastruktur in den ländlichen Pfarreien, die zur Diözese gehören, unzureichend ist, finden viele Menschen keine Arbeit und versuchen ihr Überleben zu sichern, indem sie in größere Städte abwandern. Doch viele kehren desillusioniert, mittellos und am Ende ihrer Kräfte zurück.

Die Diözese setzt auf bewusstseinsbildende und einkommenschaffende Maßnahmen sowie berufliche Bildung, um den Menschen vor Ort die Chance zu geben, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. In Zusammenarbeit mit den Pfarreien realisiert die Abteilung für soziale Entwicklung, unterstützt von missio München, umfangreiche Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien auf dem Land. Ziel ist es, eine weitere Abwanderung zu verhindern und die lokale Wirtschaft zu fördern. Damit das gelingt, wurde den Familien das nötige Startkapital für die Gründung eines Geschäfts zur Verfügung gestellt.

 Sie bekamen Zugang zu Marktinformationen und die handwerklichen sowie fachlichen Fähigkeiten zur Umsetzung des Modells vermittelt. Konkret bekamen 250 Männer und Frauen 90 Schafe zum Aufbau einer Schafzucht, Saatgut und Geräte zum Gemüseanbau zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer besuchten handwerkliche sowie betriebswirtschaftliche Schulungen. Außerdem wurden Kleinkredite für die Betriebgründung vergeben und vier Werkstätten mit Werkzeug ausgestattet.
Mit ihrer Spende leisten Sie Starthilfe für bedürftige Famlien und helfen ihnen aus Arbeitslosigkeit und Armut heraus.

 

Unser Beispielprojekt in Eritrea: 111 Esel für Frauen auf dem Land

 

Lebensgrundlagen schaffen OMCUCA Joerg Boethling

Mehr als die Hälfte aller Fami­lien in der eritreischen Diözese Asmara wird alleine von Frauen ver­sorgt. Ihre Männer sind in der Armee oder haben das Land verlas­sen. Diese Frauen und ihre Kinder sind besonders von Armut, Unterernährung und mangelnder Ge­sundheitsversorgung betroffen. Der Alltag der Frauen ist beschwer­lich: Sie kümmern sich um die Kinder, besorgen Wasser und sam­meln Feuerholz. Außerdem bestel­len sie die Felder und verkaufen die Ernteerträge auf dem Markt. Dabei müssen sie oft weite Wege zu Fuß zu­rücklegen und schwere Lasten tra­gen.

Die katholische Kirche erhebt seit vielen Jahren ihre Stimme für die Anliegen der Men­schen in Eritrea und betreibt Einrichtungen im Bil­dungs- und Gesundheitswesen. Unterstützt von missio München hilft der Erzbischof von Asamara den Frauen bei der Be­wältigung ihrer alltäglichen Auf­gaben, indem er ihnen 111 Esel als Lastentiere zur Verfügung stellt. Denn Esel sind das zuverlässigste und am besten verfügbare Transportmittel in ländlichen Gegenden. Vor allem bedürftige Frauen mit Kindern unter 10 Jahren und Frauen mit Behinderungen sollen berücksichtigt werden. Die Auswahl der Frauen aus 15 Dörfern erfolgt durch den jeweiligen Gemeinderat.

Durch den Einsatz der Esel als Las­tentiere und Transportmittel erfah­ren die Frauen eine deutliche Entlastung im Alltag. Sie sparen Kraft und Energie und schonen ihre Gesundheit. Zudem bleibt Ihnen mehr Zeit für ihre Kinder. Mit Ihrer Spende tragen Sie wesentlich zur Verbesserung der Lebensquali­tät der Frauen und letztlich der gesamten Familie bei.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Chancengleichheit statt Ausgrenzung

 

Lebensgrundlagen schaffen Chancengleichheit statt AusgrenzungDie Diözese Varanasi liegt in Uttar Pradesh, dem viertgrößten und bevölkerungsreichsten Bun­desstaat Indiens. 40 Prozent der Men­schen leben hier unterhalb der Armutsgrenze. Besonders für Frauen und Menschen mit Behinderung sind die Chancen auf eine Anstellung schlecht. Sie sind aufgrund ihrer geringen Bildung beziehungsweise ihrer physischen Beeinträchtigungen nicht in die Gesellschaft eingebunden und kennen ihre Rechte nicht. Für sie ist es kaum möglich, ein eigenes Einkommen zu verdienen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Unsere Projektpartner vor Ort sind die Jan Vikas Samiti (JVS), der so­ziale Zweig der indischen Ordens­gemeinschaft Indian Mission Society (IMS). Seit 1997 fördert JVS Frauen, Kinder und Perso­nen mit Behinderung auf ihrem Weg zur Teilnahme am gesell­schaftlichen Leben. Durch die Organisation von Selbsthilfegruppen unter­stützt JVS diese Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung. Eines der JVS-Projekte, die missio unterstützt, kommt insbesondere Frauen sowie Menschen mit Behinderung zugute.

Über die Selbsthilfegruppen bekommen sie Basiswissen zu wirtschaftlichen Themen und Kenntnisse über ihre gesellschaftlichen Rechte und Pflichten vermittelt. Darüber hinaus erhalten 900 ausgewählte Frauen Schulungen zu einkommenschaffenden Maßnahmen wie dem Schneidern von Taschen, der Montage von LED-Lampen, Herstellung von Papptellern, Wasch- und Seifenpulver und Nahrungsergänzungsmitteln sowie dem Vertrieb von Damenbinden. Vermarktung und Vertrieb der hergestellten Produkte übernehmen die Selbsthilfegruppen.

Mit Ihrem Beitrag schenken Sie margina­lisierten Menschen verlorenes Selbstvertrauen und fördern sie in ihren Fähigkeiten.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

Unterstützen Sie jetzt die Arbeit der missio-Projektpartner im Bereich Lebensgrundlagen schaffen!

Spenden Sie jetzt!

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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