b8b0b497b8d30c62c0121f1ce4fa4ca6_w1170_h600_cp missio München - Nothilfe leisten

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Wenn Menschen in Not geraten, wo Naturkatastrophen, Krieg und Krisen Leid erzeugen, braucht es andere, die bereit sind zu helfen. Unsere Projektpartnerinnen und –partner sind Teil der Gesellschaft und daher beständig vor Ort – das ganze Jahr. Sie können im Notfall sofort und wirkungsvoll handeln, um Überleben zu sichern und Schicksalsschläge zu überwinden. Auch dort, wo die Not zum Alltag wird und andere längst vergessen haben. Wie in Syrien, wo die verheerenden Auswirkungen des Bürgerkrieges Millionen Menschen leiden lassen. Bereits seit Beginn des Bürgerkrieges unterstützt dort die maronitische Erzdiözese Damaskus Flüchtlingsfamilien und alte Menschen, die in ihren Einrichtungen Unterschlupf gefunden haben.

Als Teil des globalen Netzwerkes der katholischen Kirche kann missio München so dort helfen, wo sonst kaum noch Hilfe ankommt.

 

Unsere Corona-Beispielprojekte...

missio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam wollen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien unterstützen. Dazu haben wir einen Corona-Hilfsfonds gestartet.

4 2020 Corona PM Solidargemeinschaft

...in Indien: Krisenmanagement in der Region der Stadt Vijayawada

Unsere Projektpartner unterstützen hier 621 Familien mit 665 Kindern unter 14 Jahren, die in Slums leben und überwiegend ethnischen Minderheiten angehören. Sie verteilen einmal im Monat Nahrungsmittelpakete mit Reis, Dal, Öl, Zucker, Milchpulver, Erdnüssen, Salz, Mehl und Körnermischungen, Gewürzen und Tee. Außerdem Hygienepakete mit Badeseife, Handwaschlotion, Damenbinden und waschbaren Masken.
Für obdachlose Migranten werden täglich Nahrungsmittelrationen und Hygienepakete ausgegeben. Zudem beraten unsere Partner Hilfsbedürftige, um staatliche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen zu können.

 

5 2020 Corona Hilfe Uganda


...in Uganda: Unterstützung des Gesundheitszentrums "Mama Kevin"

Mit dem Kauf von Instrumenten und der Ausstattung der allgemeinen medizinischen Vorsorge und Geburtshilfe unterstützt dieses Projekt Mitarbeiter des Gesundheitszentrums, deren Patienten, die Kinder vom St. Francis Rehabilitation Home sowie die Bevölkerung von Soroti. Außerdem wird medizinische Ausstattung für die Behandlung von Corona-Patienten und Verdachtsfällen angeschafft wie Thermometer, Schutzmasken etc.

 

Unser Beispielprojekt im Burkina Faso: Zuflucht vor Gewalt und Terror

 

Nothilfe leisten Burkina FasoIslamistische Anschläge und Konflikte führen seit vier Jahren dazu, dass es aktuell 200.000 Binnenflüchtlinge in Burkina Faso gibt. Seit Dezember 2018 wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Staatliche Einrichtungen, Militär- und Polizeistationen sowie Schulen sind Ziel der Anschläge. Auch Moscheen und Kirchen wurden im vergangenen Jahr angegriffen, Gottesdienstbesucher und Priester entführt und getötet. An der Grenze zu Mali wurden mehrere Dörfer der Pfarrei Bourzanga bedroht und attackiert.

Was unsere Projektpartner tun:

Der Gemeindepriester von Bourzanga, Abbé Bertrand Sawadogo, richtet sich mit einem Appell an missio. Er bittet dringend um Unterstützung in dieser Notlage, da die Hilfe der Regierung angesichts der Anzahl der Binnenflüchtlinge in seiner Pfarrei nicht ausreichen wird. Er schreibt: "Derzeit ist die Situation sehr kritisch und wir arbeiten hart daran, eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden." Die Vertriebenen benötigen dringend Hilfe in Form von Nahrungsmitteln und Unterkünften. Für die vielen Kinder muss sichergestellt werden, dass sie weiterhin zur Schule gehen können. Abbé Bertrand betont, dass gerade der Mangel an Bildung die Grundlage von Terrorismus ist.

Wie Sie helfen können:

Seit August 2019 sind 36.000 Menschen in die Stadt Bourzanga geflohen, von denen 1.200 Schutz auf dem Gelände der Pfarrei gesucht haben. Um eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden, benötigen die Vertriebenen Unterkünfte und Nahrungsmittel wie Reis, Hirse, Bohnen, Öl und Salz. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Kinder weiter zur Schule gehen können. Die Antwort auf die schleichende Intoleranz anderen Glaubensrichtungen gegenüber liegt für Abbé Bertrand im sozialen Zusammenhalt der Menschen. Nur so kann verhindert werden, dass ethnische und religiöse Konflikte sich noch stärker ausbreiten.

Burkina Faso Nothilfe Binnenflüchtlinge pdf

pdfAusführliche Informationen zum Projekt in Burkina Faso

 

 

 

 --> Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

Koordination Förderprojekte

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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