b8b0b497b8d30c62c0121f1ce4fa4ca6_w1170_h600_cp missio München - Nothilfe leisten

icon nothilfe leistenUnsere Projektpartner sind vor Ort – das ganze Jahr. Sie sind Teil der Gesellschaft. Sie können im Notfall sofort und wirkungsvoll handeln. Auch dort, wo Krieg und Krisen Leid erzeugen. Wo die Not zum Alltag wird. Auch dort ist missio vor Ort. Um Überleben zu sichern, Schicksalsschläge zu begleiten und Zukunftsperspektiven zu schaffen. Auch dann, wenn andere längst vergessen haben.

 

Unser Beispielprojekt im Irak: Hilfe für vertriebene Christen

 

Nothilfe leisten IrakAls der sogenannte Islamische Staat (IS) 2014 die Ninive-Ebene eroberte, begann für die Christen im Nordirak in dem ohnehin vom Krieg zerrütteten Land ein unbeschreibliches Martyrium. Binnen kürzester Zeit wurden auf Christen und Andersgläubige Kopfsteuern erhoben. Die, die nicht zahlen konnten, mussten fliehen. Viele wurden auf offener Straße hingerichtet, Frauen von den Männern des IS verschleppt und ganze Städte dem Erdboden gleichgemacht.

Heute ist der Irak vom IS befreit. Doch die Rückkehr der Christen könnte schwieriger kaum sein: Die Infrastruktur liegt brach, ein Großteil der Häuser ist unbewohnbar, die Menschen sind mittellos und schwer traumatisiert. Und dennoch: Die meisten möchten schnellstmöglich zurückkehren und in Frieden leben. missio München ist Gott sei Dank vor Ort und nimmt sich der Familien an.

Mithilfe unseres Projektpartners, der Caritas Irak, setzen wir uns dafür ein, den Betroffenen den Weg für einen Neuanfang zu ebnen: Die Familien werden psychosozial betreut, um die Traumata zu verarbeiten, Nahrungsmittelhilfen werden bereitgestellt und die medizinische Grundversorgung wird gesichert.

 

Unser Beispielprojekt in Äthiopien: Nahrungsmittel für hungernde Menschen

 

Nothilfe leisten Aethiopien Dürre dpaIm Südosten Äthiopiens, an der Grenze zu Dschibuti und Somalia, leben die Menschen vielfach von Sorghum und Mais, die sie nach alten Methoden anbauen. Dafür sind sie auf die wiederkehrende Regenzeit angewiesen. Die Region war in den letzten Jahren jedoch stark von Dürre betroffen. Der Boden ist ausgelaugt und zum Teil unfruchtbar. Viele Menschen sind von akuter Nahrungsmittelknappheit betroffen.

In Jijiga, der Hauptstadt der Somali-Region leben mehrheitlich Muslime, mit denen die Christen bislang friedlich zusammengelebt haben. Jüngst kam es jedoch zu verheerenden Übergriffen auf die christliche Minderheit - auch in den angrenzenden Gemeinden Ejafara und Karmile, die zur Oromia-Region gehören. Es gab Tote und Verletzte.

Viele haben ihren Besitz verloren und mussten in Nachbrastädte fliehen oder fanden Zuflucht in Kirchen und Militärlagern. Die von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Menschen in Ejafara und Karmile sahen sich teilweise gezwungen, ihr verbliebenes Hab und Gut zu verkaufen, um zu überleben. Um das zu verhindert versorgt der örtliche Bischof Angelo Pagano Bedürftige mit Weizenmehl. Menschen aus Jijiga, die in den Kirchen Zuflucht gesucht haben, werden vom zuständigen Vikariat Harar mit Mahlzeiten versorgt. Sobald sie nach Hause zurückkehren können, erhalten auch sie Weizenmehl von den missio-Projektpartnern.

 

Unser Beispielprojekt in Kenia: Tushirikiane - Hilfe von Flüchtlingen für Flüchtlinge

 

Nothilfe leisten Tushirikiane Fluechtlingshilfe in Kenia

Nach wie vor fliehen Menschen vor Gewalttaten und Verfolgung aus der DR Kongo, Ruanda und vermehrt auch aus Burundi nach Kenia. Etwa 53.000 Menschen suchten Schutz und eine Bleibe in Nairobi. Bereits seit 1996 nimmt die Organisation Tushirikiane Afrika (TUSA) sich dieser Flüchtlinge aus dem Gebiet der Großen Seen an und kümmert sich um ihre pastorale Begleitung.

Ziel war und ist es durch gegenseitigen Austausch Hilfe von Flüchtlingen für Flüchtlinge zu ermöglichen. Das Programm wird bis heute von Solidaritätsgruppen getragen. Freiwillige helfen den neu angekommenen bei der Unterbringung und Orientierung. Bedürftige erhalten neben einer Grundversorgung mit Kleidern, Nahrung und Medikamenten, Zuschüsse zur Ausstattung des Haushalts. Kinder können zur Schule gehen und Erwachsene ein Handwerk erlernen.

Die psycho-soziale Betreuung mit Übungen zum gewaltfreien Dialog und zu respektvollem Umgang miteinander sind ebenso Bestandteil des Programms wie kulturelle Veranstaltungen. Trotz des harten Lebens im Exil sollen die Menschen hier – basierend auf der Anerkennung der Würde jedes Einzelnen – ermutigt werden, zu Förderern einer humaneren, gerechteren und verantwortungsvollen Gesellschaft werden.

 

 Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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