84b01bd196960d2fa79e1bfcb3f24217_w1170_h600_cp missio München - Ortskirche stärken

icon ortskirche staerkenManchmal ersteht die Hoffnung aus Ruinen wieder auf. Wenn Krieg und Terror wüten, braucht es Orte, die Halt geben, und MENSCHEN, DIE BLEIBEN. missio stärkt die kirchlichen Strukturen vor Ort und die Menschen dahinter. Allzu oft sind sie für die Bevölkerung die einzige sichere Anlaufstelle. Wenn Naturkatastrophen und Hungersnöte über die Menschen hereinbrechen, braucht es ein FUNKTIONIERENDES NETZWERK VOR ORT. Eines, das schon da ist, bevor es zur Katastrophe kommt. Eines, das bleibt, wenn das öffentliche Interesse abflaut.

 

Unser Beispielprojekt in Mali: Raum für Gebet und Gottesdienste

 

Ortskirche staerken - Mali - Bau einer KapelleDie weltweit 580 Franziskaner-Missionsschwestern von Maria Hilf sind in verschiedenen Ländern Europas, Lateinamerikas und Afrikas im Gesundheits- und Bildungsbereich tätig und engagieren sich dort in den Pfarreien. In Mali, einem Land in dem Frauen immer noch benachteiligt sind, Opfer von Gewalt werden und oft bereits mit 16 Jahren heiraten müssen, kümmern sie sich vor allem um Frauen und Mädchen.

Sie bieten Alphabetisierungskurse sowie Ausbildungen im Hotelgewerbe, zur Köchin, Schneiderin oder Friseurin an. Um den Frauen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen, klären die Franziskanerinnen auch über Genitalverstümmelung, Sexualität und Hygiene auf. Die Einrichtung ist offen für Angehörige aller Religionen und fördert bewusst den Austausch zwischen den 130 bis 150 Frauen, die regelmäßig an den Kursen teilnehmen.

Derzeit leben zehn Schwestern etwas außerhalb von Koulikoro, rund 60 km östlich der Hauptstadt Bamako. Der Raum, der für Gottesdienste und Gebete vorgesehen war, ist jedoch zu klein, da die Gemeinschaft wächst. Immer wieder kommen junge Frauen hinzu, die sich für das Leben in der Kongregation interessieren. Darüber hinaus werden die Gottesdienste von Gläubigen aus der Umgebung besucht.

Daher soll auf dem Gelände des Schwesternhauses eine Kapelle gebaut werden, die Platz für 30 Personen bietet. So können die Franziskanerinnen Kraft für ihre Aufgaben schöpfen und mit den Gläubigen aus den umliegenden Dörfern Gottesdienst feiern.

 

Unser Beispielprojekt in Sambia: Fertigstellung einer Kapelle

 

Ortskirche stärken Fertigstellung Kapelle SambiaChilalantabo ist eine ländliche Pfarrei in der Diözese Monze im Süden Sambias. Eine ihrer 30 Außenstationen ist der kleine Ort Muchila. Jeden Sonntag versammeln sich dort rund 200 Gläubige zur Gottesdienstfeier. Die kleine Gemeinde ist sehr aktiv: Mit vereinten Kräften haben die Frauen und Männer die Wände für eine eigene Kapelle errichtet. Für die Fertigstellung fehlen ihnen allerdings das Geld und jegliche Mittel.

Da es ohne Kapellendach und Fenster nicht möglich ist, die Messe während der Regenzeit abzuhalten, hat der örtliche Pfarrer missio München um Hilfe gebeten. Muchila ist eine sehr arme Gegend. Die Menschen dort sind bereit, selbst bei der Fertigstellung der Kirche mitzuhelfen. Einen finanziellen Beitrag können sie aber nicht leisten. missio München will die Menschen in Muchila unterstützen und ihnen den Erwerb von Baumaterialien für die Bedachung, Fenster und eine Kapellentür ermöglichen

 

 

 

Unser Beispielprojekt in Ruanda: Mobilität für die Verbreitung des Evangeliums

 

Ortskirche staerken Ruanda Mobilitaet Schwestern

Die Arbeit der Schwestern von der Kongregation der Oblates de l'Assomption, einem internationalen Orden mit 600 Mitgliedern auf vier Kontinenten, ist im Sektor Rukomo, im Nordosten von Ruanda, besonders wichtig. Hier, unweit der Grenze zu Uganda, leben rund 25.000 Menschen – vorwiegend in Dörfern. Die Schwestern helfen seit 2003, den Frieden in der vom Bürgerkrieg erschütterten Region wiederherzustellen und kümmern sich um die traumatisierten Einwohner.

Viele Flüchtlingsfamilien versuchen in Rukomo ein neues Leben aufzubauen. Gleichzeitig ist die Gesundheitsversorgung prekär: Malaria, HIV beziehungsweise Aids, Mangelernährung und Durchfallerkrankungen, Dehydrierung von Neugeborenen sowie psychische Traumata sind weit verbreitet. Vorallem Mütter und Kinder sind stark gefährdet. Die Schwesterngemeinschaft bietet neben einem Ernährungs- und einem Schulzentrum verschiedene Dienste in den Dörfern der Umgebung an.

Sie besuchen Familien, betreuen werdende Mütter, machen AIDS-Aufklärung, geben Religionsunterricht, bieten Seelsorge an und übernehmen das Apostolat in den Basisgemeinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, mit denen sie die Anwohner der vier Pfarreien in ihrem Einzugsgebiet erreichen können, unterstützt missio die Kongregation bei Anschaffung und Unterhalt eines Gebrauchtwagens. Dadurch sind die Schwestern mobiler und können ihr langfristiges Ziel, die Reduzierung der Armut und die Verbreitung des Evangeliums, leichter verfolgen.

 Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

+49 (0)89 51 62-319 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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