84b01bd196960d2fa79e1bfcb3f24217_w1170_h600_cp missio München - Ortskirche stärken

icon ortskirche staerkenManchmal ersteht die Hoffnung aus Ruinen wieder auf. Wenn Krieg und Terror wüten, braucht es Orte, die Halt geben, und MENSCHEN, DIE BLEIBEN. missio stärkt die kirchlichen Strukturen vor Ort und die Menschen dahinter. Allzu oft sind sie für die Bevölkerung die einzige sichere Anlaufstelle. Wenn Naturkatastrophen und Hungersnöte über die Menschen hereinbrechen, braucht es ein FUNKTIONIERENDES NETZWERK VOR ORT. Eines, das schon da ist, bevor es zur Katastrophe kommt. Eines, das bleibt, wenn das öffentliche Interesse abflaut.

 

Unser Beispielprojekt in Benin: Gut ausgebildete Schwestern verändern die Gesellschaft

 

Helfen 7 Beispielprojekte Ortskirche staerken Bild 11Arme, Kranke, Ausgestoßene. Menschen mit Behinderung oder Waisen: Für viele Menschen sind Ordensschwestern der einzige Ansprechpartner und oft die letzte Hoffnung. Aus diesem Grund brauchen die engagierten Frauen eine gute Ausbildung. Wie zum Beispiel im Süden des westafrikanischen Benin, wo die Schwestern einer einheimischen Kongregation an verschiedenen Brennpunkten im Einsatz sind.

Gesundheit sichern ist eines der wichtigsten Ziele der „Kleinen Schwestern, Dienerinnen der Armen“. Als Ärztinnen, Krankenschwestern, Hebammen und Labortechnikerinnen wollen sie dieses erreichen. Neben der aktiven Hilfe ist es wichtig, die Bevölkerung über Krankheitsrisiken aufzuklären und Präventionsmaßnahmen fest in der Gesellschaft zu verankern. Gemeinsam mit den Müttern kämpfen sie gegen die Unter- und Mangelernährung der Kinder.

Die Wohn- und Arbeitshäuser der Schwestern sind Zufluchtsstätten für die Menschen. Vielfach dienen sie als Waisenhäuser, auch für Kinder, die von ihrer Familie aufgrund von Behinderung verstoßen wurden. Mädchen, die vor einer Zwangsheirat fliehen, finden bei den Schwestern Schutz und Zukunftsperspektiven.

Um diesen breiten Aufgaben gerecht werden zu können, brauchen die jungen Schwestern qualifizierte Fortbildungsangebote. Derzeit sind 33 Schwestern in Ausbildung – eine finanzielle Belastung, die der Orden nicht alleine tragen kann.

 

Unser Beispielprojekt in Mali: Raum für Gebet und Gottesdienste

 

Ortskirche staerken - Mali - Bau einer KapelleDie weltweit 580 Franziskaner-Missionsschwestern von Maria Hilf sind in verschiedenen Ländern Europas, Lateinamerikas und Afrikas im Gesundheits- und Bildungsbereich tätig und engagieren sich dort in den Pfarreien. In Mali, einem Land in dem Frauen immer noch benachteiligt sind, Opfer von Gewalt werden und oft bereits mit 16 Jahren heiraten müssen, kümmern sie sich vor allem um Frauen und Mädchen.

Sie bieten Alphabetisierungskurse sowie Ausbildungen im Hotelgewerbe, zur Köchin, Schneiderin oder Friseurin an. Um den Frauen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen, klären die Franziskanerinnen auch über Genitalverstümmelung, Sexualität und Hygiene auf. Die Einrichtung ist offen für Angehörige aller Religionen und fördert bewusst den Austausch zwischen den 130 bis 150 Frauen, die regelmäßig an den Kursen teilnehmen.

Derzeit leben zehn Schwestern etwas außerhalb von Koulikoro, rund 60 km östlich der Hauptstadt Bamako. Der Raum, der für Gottesdienste und Gebete vorgesehen war, ist jedoch zu klein, da die Gemeinschaft wächst. Immer wieder kommen junge Frauen hinzu, die sich für das Leben in der Kongregation interessieren. Darüber hinaus werden die Gottesdienste von Gläubigen aus der Umgebung besucht.

Daher soll auf dem Gelände des Schwesternhauses eine Kapelle gebaut werden, die Platz für 30 Personen bietet. So können die Franziskanerinnen Kraft für ihre Aufgaben schöpfen und mit den Gläubigen aus den umliegenden Dörfern Gottesdienst feiern.

 

 

Unser Beispielprojekt in Malawi: Renovierung des Pfarrhauses

 

Ortskirche staerken Malawi Renovierung Pfarrhaus

Die Pfarrei St. Joseph ist eine der 15 Pfarreien in der Diözese Mzuzu in Nordmalawi, die sich über eine Fläche von kanpp 28.000 m² erstreckt, und wurde 1952 von einem Missionar der Weißen Väter gegründet. Die Pfarrei liegt mitten der Nhkata Bay, am Malawisee und ist – mit ihren 66 Außenstationen – für 12.400 Katholiken zuständig.

Das heutige Pfarrhaus wurde ursprünglich als Gäste- und Bildungshaus für die Kolonialverwaltung erbaut. Es besteht aus sechs Schlafzimmern, einem Gesprächsraum, zwei Badezimmern, einem Aufenthalts- und einem Essraum. Bis auf den Bau von Toiletten in zwei der Schlafzimmer wurden in den letzten 67 Jahren keine signifanten Renovierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Gesamtkonstruktion des Hauses samt Dach ist zwar stabil, problematisch ist allerdings der Zustand des Bodens: Er weist mehrere große Risse auf, so dass beispielsweise Schlangen in das Gebäude gelangen können. Zudem müsste das Gebäude gefliest, verputzt und neu gestrichen werden. Die Zwischendecke ist auszutauschen und das Abwassersystem zu sanieren.

Für die im Pfarrhaus lebenden Priester und Seminaristen – aber auch für Besucher – würden so höhere Hygiene- und Sicherheitsstandards geschaffen. Die Arbeitsbedingungen, insbesondere für die Vorbereitung von Messen und Exerzitien sowie für die Jugendarbeit ließen sich so deutlich verbessern. Da die Gemeinde St. Joseph selbst nur einen minimalen Eigenanteil zu den Renovierungskosten beitragen kann, unterstützt missio die Renovierung durch Mittel für Baumaterialien, Lohn- und Transportkosten. In der Folge profitieren von den Maßnahmen die 12.400 Pfarreizugehörigen.

 

Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

 

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

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