84b01bd196960d2fa79e1bfcb3f24217_w1170_h600_cp missio München - Ortskirche stärken

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Missio München stärkt die kirchlichen Strukturen weltweit und die Menschen dahinter. Die Projektpartnerinnen und -partner vor Ort geben nicht nur Halt in der Not, sie schaffen auch Entwicklung. Denn dort wo Priester Schwestern und Ordensleute wirken, entstehen Schulen, Krankenstationen und damit Zukunftsperspektiven. Die Partner leisten Seelsorge, geben Hilfe zur Selbsthilfe und sind Motor gesellschaftlichen Lebens. Wie die Touring Sisters, die sich der Sorgen der Menschen in den entlegenen Bergdörfern Nordostindiens annehmen, ihren Glauben und die Gemeinschaft stärken. Allzu oft sind sie für die Bevölkerung die einzige sichere Anlaufstelle.

 

Unser Beispielprojekt in Indien: Mobilität beim Einsatz für die Menschen

 

Ortskirche staerken - Mali - Bau einer KapelleDie Missionary Sisters of Mary Help of Christians (MSMHC) sind in der Jugendarbeit aktiv, führen mehrere Schulen und Internate. Sie engagieren sich in der Sozialarbeit, leiten Gesundheitsstationen und Rehabilitationszentren für körperlich Behinderte und Drogenabhängige sowie Frauenförderungs- und Berufsbildungszentren.

Fünf der Schwestern sind in dem Dorf Mawrusyiar in den West Khasi Bergen in Nordostindien ansässig. Von dort aus machen sie sich zu Fuß auf zu den Menschen in der Umgebung. Um die Menschen in ihrer Gemeinde zu erreichen, müssen die Schwestern teilweise über 5 km laufen. Sie besuchen die Menschen regelmäßig. Sie stärken das Gemeinschaftsleben mit Gebeten und Gesprächen, ermutigen die Menschen und lindern Nöte und Ängste. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch und stellt die Schwestern besonders während des Monsuns oder bei Dunkelheit vor zusätzliche Herausforderungen.

Die Schwestern leisten unter schwierigen Bedingungen wertvolle Dienste für Menschen am Rande der Gesellschaft und die Verbesserung ihrer Lebensqualität. Damit die Schwestern auch die Menschen in den weiter entfernten Dörfern gut und sicher erreichen können, benötigen sie Unterstützung für den Kauf eines geländegängigen Fahrzeuges in Höhe von 10.000 Euro. Ihr Beitrag erleichtert die Arbeit der Schwestern spürbar.

 

Unser Beispielprojekt in Sambia: Fertigstellung einer Kapelle

 

Ortskirche stärken Fertigstellung Kapelle SambiaChilalantabo ist eine ländliche Pfarrei in der Diözese Monze im Süden Sambias. Eine ihrer 30 Außenstationen ist der kleine Ort Muchila. Jeden Sonntag versammeln sich dort rund 200 Gläubige zur Gottesdienstfeier. Die kleine Gemeinde ist sehr aktiv: Mit vereinten Kräften haben die Frauen und Männer die Wände für eine eigene Kapelle errichtet. Für die Fertigstellung fehlen ihnen allerdings das Geld und jegliche Mittel.

Da es ohne Kapellendach und Fenster nicht möglich ist, die Messe während der Regenzeit abzuhalten, hat der örtliche Pfarrer missio München um Hilfe gebeten. Muchila ist eine sehr arme Gegend. Die Menschen dort sind bereit, selbst bei der Fertigstellung der Kirche mitzuhelfen. Einen finanziellen Beitrag können sie aber nicht leisten. missio München will die Menschen in Muchila unterstützen und ihnen den Erwerb von Baumaterialien für die Bedachung, Fenster und eine Kapellentür ermöglichen

 

 

 

Unser Beispielprojekt in Madagaskar: Fertigstellung der Kirche St. Etienne in Ambohimandroso

 

Ortskirche staerken Madagaskar

Die Erzdiözese Antsiranana liegt an der Nordostküste Madagaskars und gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums und des gleichzeitig schwachen Wirtschaftswachstums ist das Bruttoinlandsprodukt des Inselstaates innerhalb der letzten 55 Jahre um über 40 Prozent gesunken. Neben der Armut gehören Analphabetismus und die rasche Ausbreitung von Sekten zu den vordringlichsten Problemen in den 25 Pfarreien der Erzdiözese. Die katholische Kirche nimmt sich dieser Anliegen an und kümmert sich um die soziale und spirituelle Entwicklung der Bevölkerung.

Das entlegenste Dorf der Region, Ambohimandroso, gehört zur Pfarrei St. Etienne. Dort nimmt die Zahl der Christen, vor allem unter Erwachsenen, in letzter Zeit stetig zu. Von rund 15.000 Einwohnern bekennen sich mittlerweile gut 850 Menschen zum Christentum. Der Bau einer kleinen Kirche würde für die wachsende Gemeinde einen angemessenen Rahmen für die Feier der heiligen Messe bedeuten. Das Fundament und die Außenwände wurden bereits errichtet. Für die Fertigstellung hat die Erzdiözeese Antsiranana missio München um Unterstützung gebeten.

Durch den Bau kann die Kirche ihre Präsenz stärken und den Dienst für die Menschen intensivieren. Die Kirche mit einer Gesamtfläche von 510 m² einschließlich Sakristei und drei Pfarrbüros bietet der Gemeinde nicht nur einen sicheren Ort für das Gebet und die Liturgiefeier. Darüber hinaus wird die Kirche als Versammlungsort dienen. Insbesondere wird dort jeden Freitag der Katecheseunterricht stattfinden und im Anschluss daran der Herz-Jesu-Freitag gefeiert.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) finanziert.

 

 Bei den hier vorgestellten Projekten handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die exemplarisch für unser Engagement in diesen Bereichen stehen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Brodmann Katja

Katja Brodmann

Koordination Förderprojekte

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