Schnitzerei aus Malawi in der Hauskapelle von missio München.

Das vielfach nachgefragte Marienheft eignet sich gerade im Monat Oktober zum gemeinsamen Gebet wie auch zur persönlichen Betrachtung. In besonderer Weise kann es so in Zeiten von Corona ein großer Trost sein, anhand der Bilder und Texte des Heftes in afrikanisches Leben einzutauchen und aus dieser Begegnung Kraft und Mut zu schöpfen. Die Broschüre enthält in 8 Kapiteln (afrikanische) Gebete, Meditationen und Bilder.

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missio München unterstützt die Initiative für ein Lieferkettengesetz, das deutsche Unternehmen verpflichten soll, Menschenrechte und Umweltschutz in internationalen Lieferketten einzuhalten. "Zu wenige Unternehmen in Deutschland übernehmen Verantwortung. Daher brauchen wir jetzt ein starkes Lieferkettengesetz, das die Rechte und die Würde derjenigen Menschen schützt, die als schwächste Glieder in den globalen Wertschöpfungsketten für unseren Wohlstand sorgen", fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Dazu gehöre auch, Betroffenen den Zugang zu deutschen Zivilgerichten möglich zu machen.

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Die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit unter speziellen Corona-Bedingungen: missio feiert im Oktober 2020 den Monat der Weltmission und richtet seinen Fokus auf die Region Westafrika. "Gerade in diesen Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie ist es wichtiger denn je, die Länder der Einen Welt in den Blick zu nehmen, die Menschen dort nicht zu vergessen und sich mit ihnen solidarisch zu zeigen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Lebensmittal als Corona-Hilfe

Angesichts der weiterhin schwierigen Lage in vielen missio-Projektländern hat missio München seinen Corona-Hilfsfonds auf 500.000 Euro erhöht. Davon steuert das Bistum Passau 100.000 Euro für Prävention und die Bekämpfung der Pandemie-Folgen bei. 

Webdossier zum Monat der Weltmission 2020 "Wann bringt ihr uns den Frieden" - zur Lage in Westafrika

Der Frieden, sagt Kardinal Philippe Ouédraogo aus Burkina Faso, sei zwar ein Geschenk Gottes. "Aber er ist auch die Frucht der harten Arbeit von uns Menschen." Welche Wege gibt es also zum Frieden, angesichts von Gewalt und wachsendem Terror in den Ländern Westafrikas? Das neue Multimedia-Dossier "Wann bringt ihr uns den Frieden?" von missio München nimmt die Lage in Mali, Burkina Faso und Niger in den Blick.

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#Zusammenhalten – so heißt die deutsche Fassung des von missio-Werken weltweit produzierten Kurzfilms: Kirchliche Mitarbeitende und Verantwortliche aus allen Kontinenten erheben in dem Film ihre Stimme. Kern ihrer Botschaft ist die Zusage, angesichts der Folgen der Corona-Pandemie verläss­lich an der Seite der Menschen zu bleiben und das weltkirchliche Netzwerk gerade für die Ärmsten tragfähig zu halten.

Symbolbild Militärputsch Mali; Foto: Jörg Böthling

Mit großer Sorge beobachtet das Internationale Katholische Missionswerk missio München die Entwicklungen in seinem Partnerland Mali. „Es widerspricht unserem Sinn für Demokratie, wenn eine gewählte Regierung gewaltsam durch das Militär abgesetzt wird,“ erklärt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. „Der Machtwechsel in Mali ist aber ein Ausdruck dafür, wie unzufrieden die Bevölkerung mit dem Krisenmanagement ihrer Regierung sowie mit dem Vorgehen ausländischer Staaten in der Region ist.“

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Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz, die (Erz-)Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie. Im Mittelpunkt steht dabei der erste Sonntag im September (6. September 2020), den die Deutsche Bischofskonferenz zum "Sonntag der Solidarität" ausgerufen hat. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte abgehalten werden. Darüber hinaus werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte eingeworben.

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„Corona? Nein, das ist hier wirklich kein Thema. Viele hier glauben nicht einmal, dass es das gibt. Die Frage, die sich für die Menschen hier stellt, ist, wie sie genug zu essen auftreiben können“, steht in der E-Mail. „Ich hoffe, das reicht als Antwort. Ich habe nämlich kein bisschen Zeit, ich bin ständig in den Dörfern. Die Nahrungsmittel werden knapp, jetzt werden die Mädchen verheiratet, denn so können sich die Familien Geld sparen. Gruß, Marie Catherine Kingbo, Ordensoberin der Fraternité des Servantes du Christ, Maradi, Niger.“

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Mit schwerem Gerät und über 1.000 Soldaten versucht die deutsche Bundeswehr, ihren Teil zur Friedensmission MINUSMA beizutragen. Doch der Norden von Mali wird weiterhin von Rebellen und Terrorgruppen bedroht - und das ganze Land ist in der Krise. Frieden schaffen mit Waffen - kann das gehen?

Bischof Oster (rechts) und missio-Präsident Huber bereisten im Februar 2020 mit einer Delegation aus dem Bistum Passau den Senegal.

Im Interview mit dem missio magazin spricht der Passauer Bischof Dr. Stefan Oster über die Kirche in Zeiten von Corona, seine Reise mit missio in den Senegal und die Menschenpflicht, dafür zu sorgen, dass auch die Generationen nach uns noch menschenwürdig leben können.

Bildquelle: privat

Mary John Mananzan wurde von philippinischen Regierungskreisen vor kurzem als "Terroristin" gebrandmarkt – und kämpft dennoch weiter für die Menschenrechte in ihrer Heimat. Sie kann einfach nicht anders: Sobald sie irgendwo Unrecht spürt, muss sich Schwester Mary John Mananzan zu Wort melden – auch mit 82 Jahren, unerschrocken und unermüdlich. Als vor kurzem die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa in einem Verleumdungsprozess verurteilt wurde, kritisierte die Missionsbenediktinerin die Entscheidung heftig.

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