missio for life startet neues Virtual-Reality-Lernerlebnis

Das mobile interaktive Lernerlebnis missio for life thematisiert an bayerischen Schulen mit modernen Medien spielerisch Problemfelder in aller Welt – etwa arrangierte Ehen in Indien oder die Auswirkungen der Armut auf den Philippinen. Zum bewährten Konzept mit Tablets kommt jetzt das neue Virtual-Reality (VR)-Element und damit auch das neue Themenfeld "Leben mit einer körperlichen Behinderung" hinzu. Eröffnet wurde das neue Lernerlebnis Anfang Juni im Gymnasium der Benediktinerabtei Schäftlarn.

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Yoga-Workshops, ein Werkstattbericht über "Äthiopierinnen der Generation Y", eine Lesung mit der Autorin Jeanne-Marie Sindani aus dem Kongo oder ein Studienabend zum 20. Todestag des tansanischen Präsidenten Julius Nyerere: missio München bietet in seinem aktuellen Sommerprogramm zahlreiche Veranstaltungen und Impulse rund um das Thema Weltkirche.

Deutlicher Wahlsieg der Hindu-Nationalisten bei den indischen Parlamentswahlen.

Nach dem deutlichen Wahlsieg der Hindu-Nationalisten bei den indischen Parlamentswahlen warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer weiteren Spaltung des Landes: "Bereits in der ersten Amtsperiode ist in Indien ein Klima der Angst und des Misstrauens zwischen den verschiedenen Religionen entstanden“, betont er. "Leider steht zu befürchten, dass sich diese Entwicklung in den kommenden fünf Jahren noch verschärft."

Unser Web-Dossier www.missio-goldhandys.de wurde ausgezeichnet mit dem Alternativen Medienpreis 2019. Foto: Jörg Böthling

Für das umfangreiche Multimedia-Dossier zum Thema "Mach mehr aus deinem alten Handy: Es ist Gold wert!" hat missio München in der Kategorie Vernetzung den Alternativen Medienpreis 2019 gewonnen. Seit dem Jahr 2000 werden mit der Auszeichnung Medienschaffende gewürdigt, die die Welt kritisch betrachten und Themen aufgreifen, die in etablierten Medien nicht oder nur unzureichend vorkommen.

Beisetzung der Opfer von Kaya in Burkina Faso. Fotoquelle: Radio Notre Dame/Kaya

Nach den Anschlägen auf Christen in Burkina Faso wächst die Angst in dem westafrikanischen Land. "Furcht bestimmt jetzt unser Leben. Die Sicherheitslage verschlechtert sich zunehmend", schildert missio-Projektpartner Abbé Jacob Lompo aus der Diözese Fada N‘Gourma im Nordosten des Landes die Situation. In der Pfarrei Dablo in der Diözese Kaya war es am Sonntag (12. Mai) zu einem tödlichen Anschlag auf eine katholische Kirche gekommen, als die dortige Gemeinde die Messe feierte. Sechs Menschen starben, unter ihnen der Priester. Am Montag (13. Mai) wurden bei einem weiteren Angriff auf eine Marienprozession im Norden des Landes vier Gläubige getötet.

Verkaufserlös des Elfchenkalenders 2019 geht an die Aktion Solidarität - Laien füreinander

Der Verkaufserlös des Elfchenkalenders 2019 zugunsten der Aktion Solidarität – Laien füreinander beträgt in diesem Jahr 1.314,22 Euro. Ziel der Aktion ist es, die Arbeit der Laien in Ländern der Einen Welt zu unterstützen. Um Geld dafür zu sammeln, geben engagierten Laien im Bistum Regensburg seit 1980 jedes Jahr einen Kalender mit "Elfchen" – kurzen Gedichten bestehend aus elf Wörtern – heraus. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen über missio München in einen Fonds und kommen ungeschmälert Projekten der Erzdiözese Cotabato im Westen der Insel Mindanao auf den Philippinen zugute.

missio-Präsident Huber: "Reise von Bundeskanzlerin Merkel starkes Signal für Sahelzone." Fotoquelle: Jörg Böthling/missio

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber wertet die bevorstehende Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Burkina Faso, Mali und Niger als starkes Signal für die Sahelregion. "Angesichts der zunehmenden Zahl an Terroranschlägen, Ermordungen und Entführungen in der Region ist die verstärkte Aufmerksamkeit Deutschlands und Europas dringend nötig", betont der missio-Präsident. Gerade in Burkina Faso, das lange als Anker der Stabilität in einer unsicheren Region galt, terrorisierten Islamisten zunehmend die Bevölkerung.

Hilfe nach der Katastrophe in Südostafrika; Bildquelle: ZUMA Wire, Tafadzwa Ufumeli

Das Ausmaß der Zerstörung und die langfristigen Folgen des Zyklons "Idai", der vor wenigen Wochen auf Mosambik, Malawi und Simbabwe traf, sind noch immer nicht absehbar. Jetzt wurden die Länder in Südostafrika erneut durch einen schweren Tropensturm erschüttert. missio München ist Gott sei Dank vor Ort. Mit Ihrer Spende helfen Sie aktiv mit, unseren kirchlichen Partnern und dadurch den Opfern des Zyklons langfristig beizustehen.

Eine Frau betet nach den Anschlägen in Sri Lanka für die Opfer. Bild: picture alliance / AP Photo

Nach den blutigen Anschlägen auf Sri Lanka mit mehr als 300 Toten ruft das Internationale Katholische Hilfswerk missio München zu Solidarität auf. "Für die Menschen in Sri Lanka ist es jetzt wichtig, zusammenzustehen. Die verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen dürfen sich nicht mit Verdächtigungen und Schuldzuweisungen gegeneinander aufbringen", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Manfred Weber fordert im missio magazin eine gemeinsame Afrikapolitik der EU.

Der Spitzenkandidat der EVP für die Europawahl, Manfred Weber, fordert im aktuellen missio magazin eine gemeinsame europäische Afrikapolitik: "Europa und Deutschland können keine gute Zu­kunft haben, wenn sich Afrika dauerhaft in schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lagen, vielleicht sogar im Chaos befindet. Deshalb ist für die nächste Kommission eine gemeinsame Afrikapolitik zentrale Herausforderung." Er könne sich vorstellen, einen eigenen Kommissar zu benennen, der sich ausschließlich um die Afrikapolitik der EU kümmere, sagte Weber.

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident von missio München bestätigt worden. Foto: Friedrich Stark

Monsignore Wolfgang Huber ist für weitere fünf Jahre als Präsident vonmissio München bestätigt worden. Dies hat die zuständige vatikanische Kongregation für die Evangelisierung der Völker mitgeteilt. Der Münchner Erz­bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, gratulierte Huber zur weiteren Ernennung. Der 56-jährige leitet das Münchner Hilfswerk seit 2014.

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missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber wertet die Reise von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach Äthiopien als Chance für das ostafrikani­sche Land. „Wenn die angestrebten neuen Wirtschaftsbeziehungen nicht nur bayerischen Unternehmen nützen, sondern auch jungen Äthiopiern eine Zukunft bieten, können wir von echter Partnerschaft sprechen“, betont der Präsident des Internationalen Katholischen Missi­onswerks missio München.

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