Kardinal Souraphiel; Foto: Jörg Böthling

Mit großer Freude hat das internationale katholische Missionswerk missio München auf die Vergabe des Friedensnobelpreises an den äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed reagiert. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber sagt: „Ich bin hocherfreut, dass die mutige Friedensarbeit von Abiy Ahmed in Äthiopien belohnt wird. Man sieht: Afrika ist nicht nur der Kontinent der Kriege und Krisen. Frieden und Versöhnung sind möglich.“

Jean Ziegler in Moria Lesbos; Foto: Pro Asyl

Angesichts der dramatischen Lage in den Flüchtlingszentren auf den griechischen Inseln hat sich der Schweizer Soziologe Jean Ziegler mit einem dringenden Appell an die Europäische Union gewandt: „Die Situation der Flüchtlinge ist schrecklich. Diese Lager müssen geschlossen werden. Fristlos. Wenn die Rechte vieler, vieler Tausend Menschen verletzt werden, dann spricht man von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Europäische Union begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

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Mit einem feierlichen Gottesdienst sind missio München und die Erzdiözese Bamberg am Mittwoch (9. Oktober 2019) in Nürnberg in den Außerordentlichen Monat der Weltmission gestartet. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber entsendeten in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Nürnberger Hauptmarkt die Gäste aus der diesjährigen Schwerpunktregion Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer.

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Mit einem feierlichen Gottesdienst in Nürnberg entsendet missio München am Mittwoch (9. Oktober, 11.00 Uhr) in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau am Hauptmarkt in Nürnberg seine Gäste aus Nordostindien in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer. Anschließend empfängt Oberbürgermeister Ulrich Maly die Gäste im Historischen Rathaussaal. Partnerdiözese für missio München ist in diesem Jahr das Erzbistum Bamberg, dessen Erzbischof Ludwig Schick die Region Nordostindien mehrfach bereist hat. Dort setzen sich missio-Projektpartner für die arme Bevölkerung in den Bergdörfern ein, bemühen sich um faire Arbeitsbedingungen für Teebauern und kämpfen für Frieden und Umweltschutz.

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Anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung der Volksrepublik China am Dienstag (1. Oktober 2019) fordert missio-Präsident und Vor­sitzender des China-Zentrums in Sankt Augustin,Monsignore Wolfgang Huber, eine deutliche Positio­nierung deutscher Politiker für die Menschen in China, die vom derzeitigen Regime unterdrückt werden.

missio-Patin Uschi Dämmrich von Luttitz (rechts) mit Schwester Nirmalini Nazareth. Foto: Antje Pöhner

Mädchen und Frauen stärken, ihnen Mut machen für ein selbstständiges und unabhängiges Leben in einer von Männern dominierten indischen Gesellschaft – das ist das Ziel von Schwester Nirmalini Nazareth. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern der Apostolic Carmel Sisters setzt sich die Provinzoberin in ihrer Heimat Indien dafür ein, dass auch diejenigen eine Chance bekommen, die sonst vergessen und diskriminiert werden. Gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber reiste missio-Projektpatin Uschi Dämmrich von Luttitz Mitte September nach Indien und überzeugte sich vor Ort von der furchtlosen Arbeit der Schwestern.

Delegationsreise nach Nordostindien mit Erzbischof Schick; Foto:  Hendrik Steffens / Erzbistum Bamberg

Zum 70. Geburtstag des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick (Sonntag, den 22. September 2019) hat der Präsident des Internationalen katholischen Missionswerks missio München, Msgr. Wolfgang Huber, die tiefe Dankbarkeit des Hauses der Weltkirche für das Engagement des Weltkirche-Bischofs betont. „Was Mission heute bedeutet, das buchstabiert Erzbischof Schick immer wieder in vollkommen authentischer Weise durch: Mission heißt, an die Ränder zu gehen, sich an die Seite der Armen zu stellen und Unrecht offen anzusprechen“, hob missio-Präsident Msgr. Huber hervor.

Titelbild Programm Erwachsenenbildung

Das neue Programm der Erwachsenenbildung von missio München bietet zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 vielseitige Möglichkeiten zu Fortbildung und Austausch. In thematischen Vorträgen und Workshops können sich Interessierte zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Weltkirche informieren. Mit einem afrikanischen Trommelkurs und indischen Tanzworkshops bringen wir die Lebensfreude unserer Projektländer zum Ausdruck. Meditationskurse und Yoga-Workshops bieten geistige Nahrung an.

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Das Volk der Khasi lebt in den Bergregionen Nordostindiens - unter widrigen Lebensumständen. Schwester Cecilia Sad gibt den Menschen Perspektiven: Dort, in Mitten der Mesnchentraube ist sie zu finden.Wenn Schwester Cecilia Sad heute ein Khasi-Dorf besucht, drängen sich Kinder und Erwachsene um sie. Alle wollen ihr die Hand schütteln. In den entlegenen Bergdörfern des nordostindischen Bundesstaates Meghalaya, wo das Volk der Khasi lebt, ist sie weithin bekannt.

Schwester Cecilia Sd bei ihrer Arbeit in den Bergdörfern Nordostindiens

Nordostindien ist nur über einen schmalen Korridor mit Zentralindien verbunden. Viele Dörfer liegen in entlegenen Bergregionen, die nur schwer zugänglich sind. Die meisten Menschen leben in großer Armut. Von der Außenwelt sind sie regelrecht abgeschnitten. Für Schwangere und Kranke kommt im Notfall oftmals jede Hilfe zu spät. Durch -> Schwester Cecilia Sad können wir Gott sei Dank vor Ort sein: Als Visitation Sisters of Don Bosco machen sie und ihre Mitschwestern sich regelmäßig auf den beschwerlichen Weg in die Dörfer, um den Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

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Um weltweit neues Bewusstsein für das Thema "Mission" zu schaffen, hat Papst Franziskus unter dem Leitwort "Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt" für Oktober 2019 einen Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen. Zu diesem Anlass haben die Päpstlichen Missionswerke die weltweite Aktion #mymission ins Leben gerufen. Christinnen und Christen rund um den Globus sind aufgefordert, in sozialen Medien, im Gottesdienst oder im öffentlichen Raum ein Zeichen zu setzen und ihre Mission unter dem Hashtag mymission mit anderen zu teilen.

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Zum Auftakt des 10. Europäischen Katholischen China Kolloquiums mahnt missio-Präsident und Vorsitzender des China-Zentrums, Monsignore Wolfgang Huber, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Technologie-Entwicklungen. "Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben uns Technologie und Wissenschaft derartige Verbesserungen unserer Lebensqualität gebracht. Gleichzeitig waren wir noch nie so sehr in Gefahr, von diesen Technologien beherrscht und gelenkt zu werden. Gerade an den Entwicklungen in China wird das in drastischer Weise deutlich", betonte Huber bei der Eröffnung des "European Catholic China Colloquium" am Freitag (30. August).

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