38cbba59ef49f4485b2f2803db10b3fa_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

In einer abgelegenen Region in Madagaskar hat missio München dank der Hilfe der Spenderinnen und Spender die Wasser- und Stromversorgung mitfinanziert – den Menschen vor Ort schafft das große Erleichterung, und in einem rührenden Abschlussbericht bedanken sie sich herzlich. 

Junge Frauen im Senegal. Foto: Jörg Böthling/missio München

Angesichts zunehmender Spannungen im krisengeschüttelten Sahel ruft Afrika-Experte Klaus Grütjen die internationalen Partner der Republik Senegal dazu auf, die demokratischen und rechtsstaatlichen Entwicklungen des Staates entschieden zu unterstützen. Im aktuellen missio magazin  warnt der Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in Westafrika davor, die Schlüsselfunktion des Landes für die gesamte Region zu verspielen.

c8f48e7c408a09a3390e7ee01fed10c9_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Angesichts der Warnungen der Weltgesundheitsorganisation vor einer dramatisch steigenden Zahl an Malaria-Toten in Afrika fordert die österreichische Filmemacherin Katharina Weingartner die WHO auf, lokale Lösungsansätze rund um die Heilpflanze des Beifuß (Artemisia annua) im Kampf gegen die tödliche Infektionskrankheit endlich anzuerkennen und diese Arbeit nicht weiter zu blockieren. "Es gibt längst afrikanische Studien, die belegen, dass Artemisia gegen Malaria funktioniert. Aber es sind eben keine Studien aus dem globalen Norden", betont Weingartner.

Das neue missio magazin 4/2021

Das neue missio magazin ist da! In der aktuellen Titelgeschichte "Salz der Erde – Frucht der Arbeit“ geht es um den Senegal. Als vor gut einem Jahr die Corona-Pandemie den Staat in Westafrika erreichte, herrschte in manchen Gebieten Alarmstimmung. Denn Schwierigkeiten gab es auch so: Der Regen blieb aus, die Ernte war schlecht. In einigen Dörfern der Region Kaolack drohte Hunger - Lockdown und Ausgangssperren verschärften die Not. Und jetzt? missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr besuchte das Land zusammen mit unserem Fotografen Jörg Böthling, der beeindruckende Bilder mitbrachte.

8461951c23ac80a6393f3f8bda951315_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Grenzübergreifende Premiere in Corona-Zeiten: Acht Münchner Jugendliche tanzen in einem Gemeinschaftsprojekt von missio München und der Schauburg- Theater für Junges Publikum zusammen mit elf Jugendlichen aus Caritas-Zentren in Nairobi zum Thema "Freiheit". In dem Projekt "Tanz LAB" werden sich die Jugendlichen an dem Wochenende vom 18. bis 20. Juni 2021 digital vernetzen und sich über Tanz und Improvisation verständigen. 

3b00fdb50efa8edde0135984b591ab2d_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Nach dem heftigsten Terroranschlag in der Geschichte Burkina Fasos haben die religiösen Führer der betroffenen Region einen gemeinsamen Solidaritätsaufruf veröffentlicht. In einem Schreiben, das dem internationalen katholischen Hilfswerk missio München vorliegt, bekräftigen der Bischof von Dori, Laurent Birfuore Dabire, und Großimam El Hadj Mamoudou Cisse, ihre unbedingte Solidarität miteinander und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für den Frieden. "Angesichts dieses mörderischen Anschlags und der extremen Gewalt, die Burkina Faso zunehmend bedroht, blutet uns das Herz", heißt es.

e8e963a46eb3068cbf938034f52578b6_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Mit dem Kunstprojekt "Frieden leben" will die Erzdiözese München und Freising mit ihrer Abteilung Weltkirche und der Domberg-Akademie gemeinsam mit den katholischen Hilfswerken missio München, Misereor und Renovabis in Bayern ein Zeichen der Verständigung und Weltoffenheit setzen.  Ein Jahr lang können dafür Menschen weltweit bedruckte Papiertüten mit der Frage "Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt" kostenfrei bestellen, diese selbst gestalten und so Teil des Kunstprojekts werden. Ende Mai startete das Projekt auf dem Münchner Odeonsplatz mit einem Papiertüten-Meer des Friedens! Inzwischen ist die Installation - eine drei Meter hohe Papiertüte mit zahlreichen kleinen Exemplaren - in der Münchner Nazarethkirche zu sehen.   

93fcd66574f24d0ff7321a3b934fd4b7_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Faisal Hamdo ist Physiotherapeut und freier Autor in Hamburg. Seine syrische Heimat hat er aufgrund des Krieges 2012 hinter sich gelassen. Sein Traum ist, ein Rehazentrum an der syrisch-türkischen Grenze zu gründen. Doch dafür fehlen ihm die Papiere. Birgit Schönharting packt immer wieder die Koffer und hilft an krisengeschüttelten Orten.

e5a06812ac4a166498edf0237bbdb312_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Angesichts der dramatischen Lage in Nepal ruft missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber dazu auf, die Menschen im Himalayastaat in dieser überwältigenden Corona-Welle nicht allein zu lassen. "Was unsere Partner aus Nepal berichten ist schockierend. So viele Menschen kämpfen in diesen Momenten um ihr Leben. Das Nachbarland Indien hat die Versorgung mit Impfstoffen aufgrund der eigenen prekären Lage ausgesetzt. Durch den harten Lockdown ist es für viele Familien kaum möglich, ihr Auskommen zu sichern. Die Menschen sind völlig auf sich gestellt."

Eine Szene aus "Wir Schwarzen müssen zusammenhalten"

NACHGEFRAGT bei Jan-Christoph Gockel, Regisseur: Wie weit reichen die Schatten der Vergangenheit? Und wie lässt sich das auf einer Theaterbühne zeigen? An den Münchner Kammerspielen gibt es derzeit ein deutsch-togoisches Kulturprojekt, das tief eintaucht in die schillernde Beziehung zwischen München und Lomé. „Wir Schwarzen müssen zusammenhalten“, sagte schon Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Der tritt auch auf – als Marionette.

Zwei afrikanische Studenten harren in Nordzypern aus

Hunderte junge Menschen aus Afrika kommen mit einem Studentenvisum nach Zypern. Sie träumen von einer Zukunft in Europa. Was aber den meisten von ihnen erst nach der Ankunft klar wird: Die Insel ist geteilt, und die türkisch besetzte Region im Norden gehört gar nicht zur Europäischen Union. Ein persönlicher Bericht über ein Leben im Wartestand.

TEXT: MAUREEN KAJUJU MURORI (ÜBERSETZUNG: JALEH OJAN) - FOTOS: ANNE ACKERMANN

29e3c995437489d247128038fffcdfc6_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Angesichts der dramatischen Corona-Situation in Indien hat missio München ein zusätzliches Nothilfepaket in Höhe von knapp 200.000 Euro organisiert. "Die Hilferufe, die uns von unseren Projektpartnerinnen und –partnern erreichen, machen uns zutiefst betroffen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Sie haben uns dringend um unsere Gebete und um schnelle Hilfe gebeten, um die Menschen in den Slums und ländlichen Gebieten mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können."

­