Prinz Ludwig von Bayern

Prinz Ludwig von Bayern dringt auf bessere berufliche Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen in Afrika. „Für die jetzige Generation, die bald mit der Schule fertig wird, gibt es so gut wie überhaupt keine Chance vor Ort eine Arbeit zu finden“, mahnt der Nachfahre der bayerischen Könige im aktuellen „missio magazin“ des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio München. Seiner Ansicht nach sind durch wachsende Schulbildung und andere entwicklungspolitische Erfolge in Afrika neue Herausforderungen entstanden, die dringend angegangen werden müssen.

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Für Syrien beginnt Mitte März das zehnte Kriegsjahr. Im missio magazin 6/2016 erzählten uns zwei Syrer ihre Geschichte. In ihrer Heimat gehörten sie der „Aleppo Family“ an, einer Gruppe junger Menschen, die sich im Krieg um Notleidende kümmerte. Als es zu gefährlich wurde, kamen sie nach Europa. Wie geht es ihnen heute?

Podiumsdiskussion Mbembe Müller

--Die Veranstaltung wurde abgesagt-- Zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern laden wir Sie herzlich ein zum Gespräch zwischen dem afrikanischen Politikwissenschaftler und Buchautor Prof. Dr. Achille Mbembe und dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 18. März 2020, ab 18 (!) Uhr in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, in München-Schwabing. Der Titel „Europa und Afrika. Neue Wege der Zusammenarbeit“ soll zeigen, dass nur eine Begegnung auf Augenhöhe Ergebnisse bringt, die beiden Kontinenten gerecht werden.

– Die Veranstaltung wird wegen des Coronavirus verschoben. Der Ersatztermin steht noch nicht fest. –

"Die EU-Staaten müssen Menschen aufnehmen", fordert missio-Präsident Huber. Foto: Friedrich Stark

Angesichts der dramatischen Situation der Flüchtlinge an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland fordert missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber eine schnelle europäische Lösung. "Es ist eine Schande, dass Regierungen das Leid Millionen verzweifelter Menschen als diplomatisches Druckmittel benutzen. Und es ist das traurige Ergebnis höchst umstrittener finanzieller Deals, die die EU mit sogenannten Migrationspartnerschaften eingegangen ist", kritisiert der missio-Präsident und fordert: "Die EU-Staaten müssen jetzt über Kontingente sprechen und Menschen aufnehmen."

Harter Job für die Lastenträgerinnen am Markt von Lomé/Togo. Foto: Jörg Böthling

Mit unserem aktuellen Spendenprojekt schenken Sie Müttern mit Kindern in Togo Schutz und Sicherheit. Vor allem für Frauen ist das tägliche Leben in dem westafrikanischen Land hart. Sie müssen oft schwer arbeiten, um das Überleben ihrer Kinder zu sichern. Viele von ihnen schlagen sich als Lastenträgerinnen auf dem Markt von Lomé, der Hauptstadt Togos, durch. Die Frauen helfen beim Be- und Entladen von Lieferwagen. Täglich schleppen sie unzählige Kilos Reis, Bohnen und andere Waren. Doch wer kümmert sich um ihre Kinder, während sie arbeiten?

Die Kinder von Lastenträgerinnen in Lomé/Togo. Foto: Jörg Böthling

Farbenprächtige Stoffe, frische Tomaten und Zwiebeln, oder Ledertaschen und Schuhe aus China – auf dem "Großen Markt" in Togos Hauptstadt Lomé findet man so gut wie alles. Frauen übernehmen von früh bis spät den Transport der Waren – und können doch kaum davon leben.

Text: Christian Selbherr / Fotos: Jörg Böthling

missio-Präsident Huber und der Passauer Bischof Oster auf Delegationsreise in Senegal. Foto: missio München

Lebendige Friedens- und Versöhnungsarbeit in Westafrika haben die Teilnehmer einer Delegationsreise aus Bayern erfahren. Gemeinsam mit dem Passauer Bischof Stefan Oster und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber waren Vertreter des Bistums Passau im Februar bei Partnern des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München in Senegal unterwegs. "Ich bin sehr beeindruckt von diesem Land und von den Menschen, denen wir begegnet sind", betont Bischof Oster. "Viele erzählen uns voll Freude und Begeisterung von dem guten Zusammenleben zwischen den einzelnen Religionen und dem Dialog zwischen Muslimen und Christen." 

missio magazin 2-2020

Die Ausgabe 2/2020 des missio magazins nimmt den Leser mit in einen weitgehend vergessenen Winkel der Erde, den Tschad, genauer gesagt in eines der Flüchtlingslager in der Grenzregion zum Sudan. In Ägypten ist die Situation unter Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der sich 2013 mit Hilfe des Militärs an die Macht geputscht hat, ebenfalls ungewiss. Hoffnung macht hingegen das Interview mit Prinz Ludwig von Bayern: Der Ururenkel des bayerischen Königs setzt sich in Kenia dafür ein, dass junge Menschen Arbeit finden. Im Blickwechsel schauen wir nach Manila und München und entdecken, wie Bücher hier zu den Menschen kommen.

Bischof Oster und Monsignore Huber zu Gast bei missio-Projektpartnern in Senegal. Foto: missio München

Interreligiöser Dialog und die Vermeidung von Konflikten zwischen verschiedenen Religionen und Ethnien stehen im Mittelpunkt einer Delegationsreise nach Senegal unter der Leitung des Passauer Bischofs Stefan Oster und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Die Abordnung aus der Diözese Passau und Vertretern des Internationalen katholischen Missionswerks missio München sind bis 18. Februar bei Projektpartnern in Senegal unterwegs. Der Fokus des Monats der Weltmission im Oktober – der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit – liegt in diesem Jahr auf Westafrika und dem Thema „Frieden“.

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Auf der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof werden von Freitag bis Sonntag (14. bis 16 Februar) Politiker aus aller Welt über aktuelle Themen der globalen Sicherheitspolitik diskutieren. Aus diesem Anlass laden die Abteilungen Weltkirche der Deutschen Diözesen in Kooperation mit Stadt- und Flughafenpastoral sowie den Orden und Geistlichen Gemeinschaften der Erzdiözese München und Freising mit ihrer Initiative "Beten für den Frieden" dazu ein, das internationale Treffen mit dem Gebet für Frieden und Geschwisterlichkeit zu begleiten.

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Fasten ist eine uralte Tradition, die es in allen Hochkulturen und Religionen gibt. Immer wieder stellen sich Menschen dieser Herausforderung und machen dadurch neue, tiefe und gewinnbringende Erfahrungen. Die missio-Fastenwoche findet in Kooperation mit dem Pfarrverband München-Westend von 14. bis 18. März statt und besteht aus fünf ganzen Fastentagen. An diesen Tagen nehmen die Fastenden keine feste Nahrung zu sich, sondern ernähren sich von Wasser, Tee, Saft und Gemüsebrühe. Ansonsten leben sie in ihrem gewohnten Alltag.

Schwester Meskel Kelta in ihrer Klinik in Äthiopien. Foto: Jörg Böthling

Zum Welttag der Kranken am Dienstag (11. Februar) würdigt missio München die Arbeit von Krankenschwestern, Pflegern und Ärzten im Dienste der Ärmsten weltweit. "In Ländern gerade in Afrika und Asien ist die staatliche Gesundheitsversorgung vor allem im ländlichen Raum oft katastrophal. In vielen Regionen fehlt es an ausreichender Nahrung, sauberem Trinkwasser sowie an Sanitäreinrichtungen. Kirchliche Gesundheitsstationen und Krankenhäuser sind für Menschen mit wenig oder gar keinem Einkommen oft die einzigen Anlaufstellen", berichtet missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Was unsere Projektpartner in diesen Einrichtungen leisten, verdient höchste Anerkennung und Respekt."

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