Corona-Helferinnen in Malawi

Afrika muss zwar nicht befürchten als Versuchsfeld für neue Corona-Impfstoffe missbraucht zu werden, gerecht wird die globale Verteilung von Impfstoffen auch nicht ablaufen. Diese ernüchternde Prognose stellt der Münchener Tropenarzt Dr. Günter Fröschl im Hinblick auf die künftige Entwicklung der weltweiten Pandemie.

4c0c60e9a17b1bd11a75d97b1849e108_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

missio München steht seinen Projektpartnern gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie zur Seite. Gemeinsam wollen wir über das weltweite Netzwerk der katholischen Kirche die betroffenen Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien unterstützen. Dazu haben wir einen Corona-Hilfsfonds gestartet. Da uns wöchentlich neue Projektanträge erreichen, aktualisieren wir die Übersicht über unsere Corona-Projekte regelmäßig und danken Ihnen auch weiterhin für Ihre Unterstützung:

Cover des Erwachsenenbildungsprogramms von missio München. Foto: Friedrich Stark

Meditationskurse, Vortragsreihen, Kapellenführungen und Mitmachaktionen: Das neue Erwachsenenbildungsprogramm von missio München bietet eine Fülle weltkirchlich relevanter Themen. In verschiedenen Veranstaltungsformaten – entsprechend der jeweiligen Situation rund um die Corona-Pandemie angepasst – gibt es von Oktober 2020 bis Mai 2021 Vorträge und Workshops mit gesellschaftlichen, politischen und musikalischen Eindrücken aus den missio-Partnerländern.

Burkina Faso Flüchtlinge Jörg Böthling

Lange wurde Burkina Faso gepriesen als Vorbild für das gute Zusammenleben von Völkern und Religionen. Doch jetzt erschüttern Gewalt und Terror das Land in Westafrika. Die Zahl der Flüchtlinge hat die Millionengrenze überschritten – laut Vereinten Nationen ist es die am schnellsten wachsende humanitäre Katastrophe weltweit. Was haben die Menschen erlebt? Und wo sollen sie hin?

Sonntag der Weltmission im Passauer Dom. Foto: Friedrich Stark

Unter erschwerten Corona-Bedingungen haben missio München und die Diözese Passau den Sonntag der Weltmission (25. Oktober) – den bundesweiten Höhepunkt und Abschluss des Monats der Weltmission – gefeiert. Gemeinsam mit dem Passauer Bischof Stefan Oster SDB zelebrierten Bischof Jonas Dembelé aus Kayes in Mali und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber den Festgottesdienst im Passauer Dom. Im Mittelpunkt der Aktionen rund um die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit stand in diesem Jahr das Leitwort "Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt" sowie die Region Westafrika.

ead2bba584c1ca64489d34e115296cb0_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Trotz Masterarbeit engagiert sich Teresa Hohmann im Weltmissionsmonat. Die in Göttingen geborene Theologiestudentin lebte im Zuge eines Sozialprojekts schon auf einer Mülldeponie in Jakarta, machte eine Studienreise nach Kenia und absolvierte einen Freiwilligendienst in einem Behindertenzentrum in Tansania. Hier spricht sie über ihre Liebe zu Afrika und warum ihr der interreligiöse Dialog am Herzen liegt.

Manfred Weber, EVP-Vorsitzender im Europäischen Parlament

Europa müsse über den Tellerrand schauen und als Partner für Afrika agieren, fordert Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. Der 48 Jahre alte CSU-Vize befindet sich derzeit zu Hause im niederbayerischen Wildenberg in Quarantäne, da er Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatte. Deshalb musste er seinen Gastvortrag am Weltmissionssonntag in Passau absagen. Sein Terminkalender ist allerdings nicht weniger gefüllt als sonst, wie er im missio-Interview erzählt.  

Jana Schmitt

Jana Schmitt, 19 Jahre alt und aus Bamberg, ist schon von klein auf engagiert: als Ministrantin, Mitglied der Pfarrjugend Reckendorf, Rettungsschwimmerin, Schulsanitäterin, Schülersprecherin und so manchem mehr. Kein Wunder, dass sie sich nach ihrem Abitur für ein Freiwilligenjahr entschieden hat: Sie ging in den Senegal. Im Weltmissionsmonat ist sie für missio München im Einsatz: unter anderem übersetzt sie Live-Gespräche mit Gästen, die Corona-bedingt leider nicht zu Besuch kommen konnten und erzählt von ihren Erfahrungen im Senegal. 

Das Titelbild des missio magazins zeigt einen Arbeiter in einer Kohlemine in Sambia. Foto: Jörg Böthling

Das neue missio magazin bringt Sie mit seiner Ausgabe 6/2020 in die afrikanischen Länder Sambia und Burkina Faso. Das Titelbild zeigt einen Arbeiter einer Kohlemine im Süden von Sambia. Dort zerstört der Kohlebergbau die Lebensgrundlage vieler Dorfbewohner. Die Reportage "Die Mine der Misere" rund um die chinesische Mine zeigt deutlich, mit welchen Schwierigkeiten die Menschen in rohstoffreichen, aber armen Ländern zu kämpfen haben. Ihre Regierungen machen ausländischen Investoren teils große Zugeständnisse, um die Wirtschaft anzukurbeln und in einigen Fällen auch, um von diesen Geschäften selbst zu profitieren.

missio-Online-Live-Talks mit Gästen aus Westafrika.

Im Monat der Weltmission hat missio München traditionell Projektpartner aus Afrika, Asien oder Ozeanien zu Gast, die bei Veranstaltungen und in Vorträgen in Bayerns (Erz-)Bistümern und in der Diözese Speyer über die Lage der Menschen und der Kirche in ihrer Heimat berichten. Wegen der besonderen weltweiten Corona-Situation nehmen in diesem Jahr die Gäste aus der Schwerpunktregion Mali, Niger und Burkina Faso meist virtuell an den missio-Veranstaltungen teil. Dazu haben wir vier Online-Live-Talks veranstaltet, die Sie sich auf unserer Facebook-Seite ansehen können.

Der Terror hat Mali immer fester im Griff. Foto: Jörg Böthling

Der Terror hat den Sahel immer fester im Griff. Seit rund acht Jahren destabilisieren Islamisten die westafrikanische Region, die sich einst mit Musterdemokratien wie Mali schmückte. Wie internationale  Militäreinsätze zu bewerten sind, warum es der interreligiöse Dialog auf die Agenda der Bundesregierung geschafft hat, und welchen Anteil Bildung und Wirtschaft am Frieden haben, erklärt der Westafrika-Experte Matthias Basedau.

fba87cf2e850f269609b1dcf531a766f_w720_h369_cp missio München - Nachrichten

Mit einer bundesweiten Aktion unter dem Hashtag #zusammenhalten hat missio in den Sozialen Netzwerken am 18. Oktober für Solidarität in Zeiten der Corona-Pandemie mit den Menschen der Länder der Einen Welt geworben. Mit wem oder wie halten Sie mit anderen zusammen – in Zeiten von Corona und auch sonst? Das Ergebnis sehen Sie in unserer Bildergalerie!

­