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Im Monat der Weltmission Oktober –  der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit – steht in diesem Jahr das westafrikanische Land Senegal im Mittelpunkt der Veranstaltungen des katholischen Hilfswerks missio München. Aus diesem Anlass zeigt das Bildungszentrum St. Nikolaus in Rosenheim von 23. Oktober bis 17. November 2021 die Wanderausstellung "Farben des Senegal".

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Der Monat der Weltmission im Oktober hat in diesem Jahr den Senegal im Fokus. missio München hat eine Reihe von Live-Talks mit den Gästen aus dem westafrikanischen Land veranstaltet. Hier finden Sie eine Übersicht und Möglichkeiten, die Diskussionen noch im Nachhinein anzuschauen. 

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Mehr als ein Jahr nach der Explosion in Beirut ist die Situation im Libanon schlimmer denn je. missio-magazin-Redakteurin Kristina Balbach sprach zur aktuellen Lage mit dem Regionaldirektor der Päpstlichen Mission in Beirut, Michel Constantin. Hier finden Sie das ausführliche Interview aus dem missio magazin 6/2021.

Kora-Spieler im Kloster Keur Moussa

Das neue missio magazin ist da! Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht erneut das westafrikanische Land Senegal, unser Gastland im laufenden Weltmissionsmonat Oktober. In der Titelgeschichte "Kein Krieg und noch kein Frieden“ reisen missio-Redakteur Christian Selbherr und Fotograf Jörg Böthling in die Casamance, den südlich von Gambia gelegenen Teil des Landes. Der Kampf um die Unabhängigkeit der Region gehört zu den vergessenen Konflikten. Die Waffen schweigen zwar zur Zeit, doch die Wunden des Krieges sind noch fast überall zu spüren.

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In den vergangenen Jahren ist die Westsahelzone zunehmend von politischer und gesellschaftlicher Instabilität geprägt. Wo lange Zeit das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturkreise geradezu beispielhaft gut funktioniert hat, steht dieses mit dem Vordringen extremistischer Gruppen unter enormem Druck. An der Podiumsdiskussion des internationalen katholischen Hilfswerks missio München und der Hanns-Seidel-Stiftung nehmen hochrangige Vertreter und Kenner der Region die Chancen des interreligiösen Dialogs für Frieden und Zusammenhalt in der Sahelzone in den Blick: Wie lässt es sich verhindern, dass aus der Region eine Art "afrikanisches Afghanistan" wird? Welche Aktivitäten sind nötig, um dauerhaft Frieden und Sicherheit für die Region und auch für die Nachbarn in Afrika und Europa zu gewährleisten? Was können wir von einem Beispiel wie dem Senegal lernen, der in der Region als "Oase des Friedens" gilt?

missio-Projektpartner aus Madagaskar schicken angesichts der Dürre Hilferufe nach München.

Projektpartner von missio München warnen angesichts der anhaltenden Dürre in Madagaskar eindringlich vor einer Hungerskatastrophe in ihrer Heimat und rufen die internationale Gemeinschaft zur Förderung langfristiger Projekte auf. "Seit Jahren ist die Dürre in der Region ein Problem, aber jetzt hat sich die Situation noch einmal zugespitzt. Es wird immer schlimmer. Jeden Tag sterben viele Menschen", schreibt Bischof der Diözese Morondava, Marie Fabien Raharilamboniaina, in einer Mail an das katholische Hilfswerk.

Die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa gewinnt den Friedensnobelpreis 2021.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises 2021 an die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa ist für missio München ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen die mörderische Politik von Präsident Rodrigo Duterte. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: "Mutig und selbstlos erhebt Maria Ressa auf den Philippinen ihre Stimme – und bringt sich dadurch immer wieder in große Gefahr. Der Friedensnobelpreis für Maria Ressa stärkt alle Menschen auf den Philippinen, die friedlich gegen die grausame Politik von Präsident Rodrigo Duterte protestieren. Es ist höchste Zeit für die internationale Gemeinschaft, Maria Ressa und all den mutigen Menschen auf den Philippinen beizustehen. Verantwortliche in Politik und Kirche müssen sich mit den Gegnern dieser diktatorischen Regierung solidarisieren. Maria Ressa tut in ihrer Arbeit das, was wir alle tun sollten: Nicht nur hinsehen, sondern sich öffentlich dazu äußern."

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Das Benediktinerkloster Keur Moussa, 50 Kilometer von der senegalesischen Hauptstadt Dakar in Richtung Thiès gelegen, hat die Musik weltberühmt gemacht: Die gregoria­nischen Gesänge der Mönche erklingen auf Wolof und Französisch, begleitet von Trommeln, Balafon und der Kora, der westafrikanischen Stegharfe. Ein Besuch in der Kora-Werkstatt des Klosters.

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Der Kampf um die Region Casamance gehört zu den vergessenen Konflikten. Die Waffen schweigen wohl zur Zeit, doch die Wunden des Krieges im Süden des Senegals sind noch fast überall spürbar. Jetzt kehren viele Flüchtlinge zurück. Wie kann der Wiederaufbau gelingen? 

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Vor allem in den ländlichen Gebieten des Senegals ist das Leben oft beschwerlich. 38 Prozent der Menschen vor Ort leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine solide Schul- und Berufsausbildung bleibt insbesondere den Mädchen verwehrt, da viele von ihnen schnell verheiratet werden oder schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Hakha etwa hat es nicht leicht. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und ist Mutter einer kleinen Tochter. Ohne Berufsausbildung verfügt sie über keine geregelten Einkünfte. Wie kann die 27-Jährige ihre Kleine unter diesen schwierigen Umständen großziehen und ausreichend versorgen?

Priester helfen einander in der Mission: Die Solidaritätsaktion PRIM

Erkranken Priester in den Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens, können sie sich meistens keinen Arzt leisten. Auch der Lebensunterhalt ist für viele finanziell nicht leicht zu stemmen, denn im Gegensatz zu Priestern in Deutschland bekommen Kleriker in den Ländern des Südens oft kein Gehalt. Aus diesem Grund haben Geistliche aus Deutschland die Aktion PRIM (Priester helfen einander in der Mission) ins Leben gerufen. Eine Solidaritätsaktion, bei der deutsche Priester ihre Mitbrüder unterstützen. Und das seit 50 Jahren.

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Weltkirchliche Kochkurse, Trommel- und Meditationsworkshops oder Live-Talks mit missio-Gästen aus dem Senegal: Das neue Programm der Erwachsenenbildung von missio München bietet zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2022 vielseitige Möglichkeiten zu Fortbildung und Austausch. In thematischen Vorträgen und Workshops können sich Interessierte zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Weltkirche informieren sowie gesellschaftliche, politische und spirituelle Eindrücke sammeln.

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