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Einblicke in die Arbeit von missio München und seiner Projektpartner auf den Philippinen, in Indien und Äthiopien in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie bietet ein aktueller Beitrag im Bayerischen Fernsehen. In der Sendereihe "Stationen" berichtet missio-Präsident Monsignore Huber über die enge Zusammenarbeit und den Zusammenhalt über Kontinente hinweg. In kurzen Videos zeigen der Vinzentinerpater Danny Pilario, Schwester Nirmalini Nazareth und Abba Petros Berga, wie sie im Großraum Manila, in Mumbai und in Addis Abeba den Menschen in Corona-Zeiten zur Seite stehen.

Weltgebetstag für die Kirche in China 2020; Foto: Jörg Böthling

Zum Weltgebetstag für die Kirche in China (24. Mai) blickt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber mit Sorge auf die Situation der Christen. „Die Tatsache, dass mit dem ersten Tag, an dem die Corona-Maßnahmen gelockert wurden, an einigen Orten wieder Kreuze von Kirchen­dächern gerissen wurden, ist bezeichnend. Während es in den letzten Jahrzehnten Grauzonen gab, in denen sich religiöses Leben entfalten konnte, versucht die amtierende Regierung unter Staatspräsident Xi Jinping sämtliche Bereiche der Zivilgesellschaft, einschließlich der Religion, zu kontrollieren“, mahnt Huber, der zugleich Vorsitzender des China-Zentrums in Sankt Augustin ist.

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Zur Unterstützung seiner Projektpartner in Afrika und Asien hat missio München seinen Corona-Hilfsfonds auf 300.000 Euro aufgestockt. Ende März hatte das Münchner Hilfswerk angesichts der Corona-Pandemie einen Fonds von zunächst 50.000 Euro eingerichtet und seine Unterstützer darum gebeten, diesen Fonds weiter zu erhöhen.

Schnitzerei aus Malawi in der Hauskapelle von missio München.

Zum Marienmonat Mai hat missio München ein neues Gebetsheft herausgebracht. Die Marienandacht ist mit Schnitzwerken aus Malawi aus der missio-Hauskapelle bebildert. Die Darstellungen aus dem Leben Mariens und dem Leben malawischer Frauen bringen den Alltag und die Lebenswirklichkeit afrikanischer Frauen näher. Das Heft ermutigt, Erfahrungen der göttlichen Gegenwart im eigenen Leben zu suchen und zu entdecken. Die Broschüre enthält in acht Kapiteln (afrikanische) Gebete, Meditationen und Bilder.

Nachhaltige Kautschuk-Produktion in Orlong Hada/Nordostindien. Foto: Friedrich Stark

Seit rund sieben Jahren ist missio München Teil des Netzwerks Global Compact der Vereinten Nationen. Diese Mitgliedschaft ist jetzt verlängert worden. Gemeinsames Ziel ist eine ökologischere und sozialere Globalisierung und damit eine nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen. Die Partner verpflichten sich, ihre Strategien und ihr Tun an den Nachhaltigkeitszielen des UN-Gremiums auszurichten.

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Im Jahr 1633 gelobten die Oberammergauer, regelmäßig ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie von der Pest befreit würden. Jetzt wurden die 42. Oberammergauer Passionsspiele verschoben. Anstatt 2020 finden sie nun zwei Jahre später statt – bereits zum vierten Mal unter der Regie von Christian Stückl. Seit der gebürtige Oberammergauer 1987 zum jüngsten Spielleiter in der Geschichte des Passionstheaters ernannt wurde, hat sich einiges verändert.
INTERVIEW: BETTINE KUHNERT, veröffentlicht im missio magazin 3/2020

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Dass man mittels Radio und Fernsehen die Welt ein Stück besser machen kann, stellen Sanni Moumouni Séidou und Maggie Morgan unter Beweis. Über zwei engagierte Journalisten auf dem afrikanischen Kontinent.

Hilfe in Corona-Zeiten: Essensausgabe in Indien. Foto: missio München

Mit großer Sorge beobachtet das Internationale Katholische Hilfswerk missio München die Auswirkungen der Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus in seinen Projektländern in Afrika und Asien. "Wir befürchten, dass nicht nur das Virus an sich wegen mangelnder Hygienestandards und maroder Gesundheitssysteme in den Ländern der Einen Welt großen Schaden anrichten wird, sondern dass vor allem die strikten Vorkehrungen gegen die Virus-Verbreitung die Ärmsten mehr als alles andere bedrohen", mahnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

missio magazin 3-2020

Für die Ausgabe 3/2020 des missio magazins hat Redakteur Christian Selbherr für "Die neuen Glücksritter" bei den Goldsuchern von Kayes im Südwesten von Mali recherchiert. Chefredakteurin Barbara Brustlein war für die Reportage "Nachbarn in Not" im Süden Ruandas unterwegs, wo viele Menschen aus Burundi Zuflucht gesucht haben und zum Teil seit mehreren Jahren darauf warten, nach Hause zu können. Sowohl die Kleinschürfer als auch die geflohenen Burundis leben in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Im Vordergrund gehen wir der Frage nach, wie auf dem afrikanischen Kontinent gegen das Coronavirus gekämpft wird.

Sommerprogramm Erwachsenenbildung missio München 2020

Trotz der aktuellen Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben, hat missio ein Erwachsenenbildungsprogramm für den Sommer 2020 zusammengestellt. Sie haben die Möglichkeit, sich bei der Führung durch die kunsthistorisch einzigartige Kapelle im Haus der Weltkirche inspirieren zu lassen. Bei einem Vortrag mit dem missio-Stipendiaten erfahren Sie mehr über die Integrationsproblematik bei Afrikanern in Deutschland. Beim Trommelworkshop können Sie Spannungen abbauen und Lebensfreude lernen.

Liturgisches Material für Corona-Zeiten 2020

Die derzeitige Situation ist in spiritueller Hinsicht eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Wir wollen Mut machen und Hoffnung schenken! Dafür bieten wir Ihnen hier liturgisches Material für zuhause – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Gebetsfeiern haben wir für alle, die Anregungen für das Gebet und die Meditation suchen, Bilder und Texte aus der Weltkirche zusammengestellt. Sie können uns helfen, das Ostergeheimnis in diesen bewegten Tagen zu erschließen. Außerdem sollen sie uns in der österlichen Hoffnung mit unseren Partnern in der ganzen Welt verbinden.

misso München richtet für Partner in Afrika und Asien einen Corona-Hilfsfond ein. Foto: Reuters

Zur Unterstützung seiner Projektpartner in Afrika und Asien hat missio München einen Corona-Hilfsfonds über 50.000 Euro  eingerichtet. "Wir beobachten mit großer Sorge, wie sich das Corona-Virus in unseren Projektländern in Afrika und Asien verbreitet. Mangelnde Hygienestandards in den Armenvierteln, schlechte Infrastruktur vor Ort und die oft maroden Gesundheitssysteme vieler Länder drohen die Verbreitung des Virus zu einer Katastrophe werden zu lassen", betont missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

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