Bischof Oster und Monsignore Huber zu Gast bei missio-Projektpartnern in Senegal. Foto: missio München

Interreligiöser Dialog und die Vermeidung von Konflikten zwischen verschiedenen Religionen und Ethnien stehen im Mittelpunkt einer Delegationsreise nach Senegal unter der Leitung des Passauer Bischofs Stefan Oster und missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. Die Abordnung aus der Diözese Passau und Vertretern des Internationalen katholischen Missionswerks missio München sind bis 18. Februar bei Projektpartnern in Senegal unterwegs. Der Fokus des Monats der Weltmission im Oktober – der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit – liegt in diesem Jahr auf Westafrika und dem Thema „Frieden“.

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Auf der 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof werden von Freitag bis Sonntag (14. bis 16 Februar) Politiker aus aller Welt über aktuelle Themen der globalen Sicherheitspolitik diskutieren. Aus diesem Anlass laden die Abteilungen Weltkirche der Deutschen Diözesen in Kooperation mit Stadt- und Flughafenpastoral sowie den Orden und Geistlichen Gemeinschaften der Erzdiözese München und Freising mit ihrer Initiative "Beten für den Frieden" dazu ein, das internationale Treffen mit dem Gebet für Frieden und Geschwisterlichkeit zu begleiten.

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Fasten ist eine uralte Tradition, die es in allen Hochkulturen und Religionen gibt. Immer wieder stellen sich Menschen dieser Herausforderung und machen dadurch neue, tiefe und gewinnbringende Erfahrungen. Die missio-Fastenwoche findet in Kooperation mit dem Pfarrverband München-Westend von 14. bis 18. März statt und besteht aus fünf ganzen Fastentagen. An diesen Tagen nehmen die Fastenden keine feste Nahrung zu sich, sondern ernähren sich von Wasser, Tee, Saft und Gemüsebrühe. Ansonsten leben sie in ihrem gewohnten Alltag.

Schwester Meskel Kelta in ihrer Klinik in Äthiopien. Foto: Jörg Böthling

Zum Welttag der Kranken am Dienstag (11. Februar) würdigt missio München die Arbeit von Krankenschwestern, Pflegern und Ärzten im Dienste der Ärmsten weltweit. "In Ländern gerade in Afrika und Asien ist die staatliche Gesundheitsversorgung vor allem im ländlichen Raum oft katastrophal. In vielen Regionen fehlt es an ausreichender Nahrung, sauberem Trinkwasser sowie an Sanitäreinrichtungen. Kirchliche Gesundheitsstationen und Krankenhäuser sind für Menschen mit wenig oder gar keinem Einkommen oft die einzigen Anlaufstellen", berichtet missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Was unsere Projektpartner in diesen Einrichtungen leisten, verdient höchste Anerkennung und Respekt."

Mädchen in Tansania, die vor der Tradition der weiblichen Beschneidung geflohen sind. Foto: Jörg Böthling

In der Mara-Region im Norden Tansanias gilt seit alters her, dass Frauen weniger wert sind als Männer. Wesentliche Rechte werden ihnen abgesprochen. Mädchen werden der Tortur der Beschneidung unterzogen. Eine Frau stellt sich dagegen. Und bewirkt nach und nach den Wandel in den Köpfen.

Text: Barbara Brustlein / Fotos: Jörg Böthling

Bertram Meier wird der neue Bischof von Augsburg. Foto: Nicolas Schnall, Diözese Augsburg

missio München gratuliert Prälat Bertram Meier zur Ernennung zum Bischof der Diözese Augsburg. In einem persönlichen Brief wünscht missio-Präsident Wolfgang Huber dem ehemaligen missio-Zentralratsmitglied im Namen aller Mitarbeiter Gottes Segen und Beistand, Gesundheit und viel Kraft: "Es ist schön zu sehen, dass Du als bayrischer Kleriker mit großer weltkirchlicher Erfahrung den deutschen Episkopat nun mitgestalten und prägen wirst."

Christliche und muslimische Frauen reichen sich vor der Lehmkirche der Gemeinde Saint Augustin in Niger als Zeichen des Friedens symbolisch die Hand. Foto: Hartmut Schwarzbach

Zum neuen Jahr hat missio gemeinsam mit dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW) das Ökumenische Friedensgebet 2020 vorgestellt. Autorin ist die aus dem Senegal stammende Ordensschwester Marie Catherine Kingbo. Sie ist Gründerin und Leiterin der Gemeinschaft der Dienerinnen Christi im Bistum Maradi in Niger. In der überwiegend muslimischen Gesellschaft des Wüstenstaats bilden die Christen eine sehr kleine Minderheit. Schwerpunkte der Arbeit der Schwestern sind unter anderem die Bildung und ganzheitliche Förderung von Frauen aller Religionen und ein Mikrokreditsystem für Frauen.

Fieden und religiöser Dialog als Jahresthema in Westafrika als Jahresthema bei missio München; Foto: Jörg Böthling

Die Sicherheitslage in Westafrika verschlechtert sich zunehmend. Im Interview mit dem aktuellen missio magazin bezeichnet der Journalist und Afrika-Experte Stefan Klein die Situation als logische Konsequenz aus sozialen Verwerfungen. „Würde es den Ländern wirtschaftlich besser gehen, hätten die jungen Leute Jobs, würden sie so viel Geld verdienen, dass sie davon nicht nur selber leben, sondern auch ihre Familien ernähren können, dann würde der radikale Islam sich sehr viel schwerer tun.“ In Ländern wie Mali und Nigeria toben seit Jahren Konflikte, als deren Hauptursache islamischer Extremismus gilt. Beide Staaten versuchen, vor allem militärisch dagegen vorzugehen.

Schulpartnerschaft Edith Stein Gymnasium - Lycée Herbert Ott

Bereits das dritte Jahr in Folge unterstützen Schülerinnen des erzbischöflichen Edith-Stein-Gymnasiums (ESG) über missio München Mädchen am Lycée Herbert Ott in Fada N'Gourma, Burkina Faso. 4.337 Euro haben die Schülerinnen seit Anfang 2018 für ihre Altersgenossinnen gesammelt. Von dem Geld wurden mobile „Waschbecken“ gekauft, weil es kein fließendes Wasser gab, Schulbücher und Stipendien über 200 Euro je Schülerin finanziert. Vor kurzem brachte das P-Seminar „Fairtrade“ den Erlös seines Verkaufsstands beim Weihnachtskonzert 2019 und die Kollekte vom Weihnachtsgottesdienst des ESG zu missio.

missio-Pilgerreise nach Frankreich

missio lädt im Frühjahr 2020 zu einer Pilgerreise nach Frankreich ein. Der Weg führt die Teilnehmer zu den Wurzeln der missionarischen Laienbewegung: Die missio-eigene Stiftung ecclesia mundi reist ins südliche Burgund und nach Lyon. Von 27. April bis 1. Mai erkundet die Reisegruppe gemeinsam mit missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber diese besondere Gegend mit ihren historischen Highlights und inspirierenden Eindrücken.

Journalist Stefan Klein im Interview mit dem missio magazin über die Terrororganisation "Boko Haram". Foto: Christian Selbherr

Im April 2014 entführte die Terrororganisation "Boko Haram" 276 Schülerinnen aus dem Ort Chibok im Norden Nigerias, die meisten von ihnen Christinnen. Bis heute sind einige von ihnen in der Gewalt der radikalen Islamisten, andere Mädchen sind freigekommen. Im Interview mit missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr spricht Journalist Stefan Klein über die Hintergründe.  Der 69-Jährige lebte mehr als zwölf Jahre als Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Afrika und berichtete von Bürgerkriegen, Hungersnöten und Revolutionen. Die Geschichte der "Chibok-Mädchen" aus Nigeria beschäftigte ihn so sehr, dass er sie zu dem Buch "Boko Haram: Terror und Trauma" ausarbeitete, das im Kunstmann-Verlag erschienen ist.

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50.000 € spendete Reinhard Kardinal Marx aus Mitteln des Erzbistums München und Freising für die private Seenotrettung – nun schon zum dritten Mal. Damit setzt er sich erneut Kritik aus. Anlass genug, um die jüngste Einschätzung unseres Partners Endashaw Debrework, Leiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Ostafrika, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Die Organisation hilft Geflüchteten in Uganda, Kenia, Äthiopien und dem Südsudan. Ihr Ange­bot reicht von Erstversorgung mit Nahrung und Medizin bis hin zu Traumatherapie und Schulbildung. Der folgende Artikel erschien zuerst in der missio magazin-Ausgabe 6/2019 in der Rubrik "Wiedersehen mit...".

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